Beate und Serge Klarsfeld in Berlin

Am Samstag, dem 8.Oktober 2022 gab die Französische Botschaft zu Ehren von Beate und Serge Klarsfeld ein Essen. Später eröffneten sie im Roten Rathaus die Ausstellung „Beate und Serge Klarsfeld – Der Kampf gegen das Vergessen“. Die Ausstellung gibt einen Einblick in ihrer beider Familien und ihre Jugend. Und dann vor allem in ihr Leben weiterlesen…

. . zurück in der Stadt – Katja Meirowsky

Die Galerie Die Möwe erinnert zur Zeit mit der Ausstellung „Zurück in der Stadt“ an die Malerin Katja Meirowsky.Ihr Lebenslauf und der ihres Mannes Karl Meirowsky spiegeln die Flucht- und Überlebensgeschichten Berliner Juden wieder. Im Tagesspiegel hat ihr Silke Kettelhake einen längeren Beitrag gewidmet. Sie wuchs als Katja Casella und Kind einer jüdischen Mutter und weiterlesen…

Die Ausstellung „11. Osttransport Moabit – Piaski“ ist eröffnet

Am 2. Oktober war der Aufbau der Ausstellung abgeschlossen. Kaum dass die letzten Aufsteller mit Fotos und Texten ihren Platz erhalten hatten, standen schon die ersten interessierten Menschen vor der Vitrine auf dem Mathilde-Jacob-Platz, um sich die Ausstellung anzusehen. Interessierte Fragen und weitergehende Gespräche schlossen sich an. Offenbar fühlen sich Passanten von die Art der weiterlesen…

Toni Ebel – aus der Vergessenheit zurück

Am 24.September lud die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft zu einer Vernissage in den Sonntags-Club im Prenzlauer Berg ein. Dort ist bis Ende Januar 2023 die Ausstellung über Toni Ebel, eine in der DDR geschätzte und anerkannte Malerin, zu sehen. Bei unserer gerade zu Ende gegangenen Ausstellung über jüdische Künstlerinnen und Künstler hatten wir über sie berichtet. Sie gehörte weiterlesen…

Verpasste Chance?

Die Generaldirektorin der Dokumenta 15, Sabine Schormann, ist zurückgetreten. Offizielle Stimmen äußern sich befriedigt.Von Ausstellungsmachern und Kunstwissenschaftlern aus Deutschland ist dagegen anderes zu hören. Auch Stimmen aus dem israelischen Kunstbetrieb haben aus der Distanz eine andere Sicht auf das Ereignis.Vertreter aus beiden Gruppen hätten das kritisierte Kunstwerk „People’s Justice“ zum Anlass genommen, über die Kunstauffassung weiterlesen…

“Ein Koffer voller Leben” im Mitte Museum

Gerade erreicht uns die Mitteilung, dass Ausstellung und Film “Ein Koffer voller Leben” ein zweites Mal zu sehen sind. Dabei handelt es sich um ein bemerkenswertes Gemeinschaftsunternehmen von Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und Tanz Theater Dialoge e.V., das bereits im November 2021 in besagter Schule gezeigt worden ist. Mit diesem Projekt und der Hilfe weiterer Beteiligter erhielten die weiterlesen…

Bericht aus der Schweiz

Die jüdische Wochenschrift Tachles aus der Schweiz berichtet am 21.Juni 2022 ebenfalls über die Installation «People´s Justice» des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi auf der Documenta 15. Nach ihrer Information wurde diese Installation bereits 2002 in Australien vorgestellt und habe jetzt im Vorfeld der Documenta schon mehrfache Kritik ausgelöst. Diese Kritik scheint aber die hiesige Öffentlichkeit weiterlesen…

Mit eigenen Augen auf der Documenta 15

Während etliche Medien, darunter auch der Tagesspiegel, der fragwürdigen Recherche eines “Bündnis gegen Antisemitismus Kassel” folgten und in der Documenta 15 bereits vor Ihrer Eröffnung antisemitische Tendenzen sahen, ändert sich offenbar etwas der Ton der Berichterstattung. Zumindest im Beitrag des Tagesspiegels vom 18. Juni 2022 kann Nicola Kuhn keine antisemitischen Botschaften mehr bei der unter weiterlesen…

Erste Eindrücke von der Documenta 2022

Die 15. documenta ist eröffnet. Zum ersten Mal kuratiert von einem Kollektiv, der aus Indonesien stammenden Kunstgruppe Ruangrupa. Der Name ist gleichzeitig Programm: Er bedeutet „Reisscheune“, und so soll die auch die Kasseler Schau gemeinsam praktiziert und genutzt werden. Mit rund 1.500 Mitwirkenden ist die jüngste documenta weniger eine Kunstausstellung als vielmehr ein Ort der weiterlesen…

Finissage im Meerbaumhaus

Wir haben gestern einen sehr erfreulichen Abschluss der Ausstellung „Zwischen Emanzipation und Assimilation. Jüdische Künstlerinnen und Künstler in Tiergarten“ erleben können. Bei angenehmem Sommerwetter verabschiedeten wir uns im Kreis einer größeren Anzahl von Gästen von der Ausstellung. Die Bilanz nach verschiedenen Stadtspaziergängen, den regelmäßigen KuratorInnenführungen und einer Buchvorstellung in diesem Rahmen fiel ausgesprochen positiv aus. weiterlesen…