Eichmann im Originalton

Gestern gab es die seltene Gelegenheit einen Film mit Dokumentarcharakter erstmals außerhalb Israels zu sehen.Das Haus der Wannsee-Konferenz hatte die dankenswerte Aufgabe übernommen, den Film “Devil´s Confession. The Lost Eichmann Tapes” und seinen Autor selbst, Yariv Mozer, vorzustellen. Dazu war eine Leinwand und die entsprechende Technik am Wannseeufer aufgebaut. Bis es tatsächlich dunkel war, unterhielten weiterlesen…

“Ein Koffer voller Leben” im Mitte Museum

Gerade erreicht uns die Mitteilung, dass Ausstellung und Film “Ein Koffer voller Leben” ein zweites Mal zu sehen sind. Dabei handelt es sich um ein bemerkenswertes Gemeinschaftsunternehmen von Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und Tanz Theater Dialoge e.V., das bereits im November 2021 in besagter Schule gezeigt worden ist. Mit diesem Projekt und der Hilfe weiterer Beteiligter erhielten die weiterlesen…

Arte-Dokumentation zu 54 Jahren israelischer Besatzung

Im Tagesspiegel vom 29. Mai 2022 berichtet Manfred Riepe in der Printausgabe unter der Überschrift “Provokante Perspektive” und online unter “Provokante Einseitigkeit” über eine Arte-Dokumentation. In dem Film “Israel als Besatzungsmacht – Soldaten erzählen” lässt Avi Mograbi israelische Armeeveteranen aus ihrer Militärzeit berichten. Zum Schluss seines Beitrags erwähnt Riepe, dass Avi Mograbi Gründungsmitglied der israelischen weiterlesen…

Unser polnischer Nachbar

. In dem Film Polnisches Solo – wie Demokratie demontiert wird beschreiben Andrzej Klamt und Ronald Urbanczyk die Einschnitte in die demokratischen Grundlagen des polnischen Justizwesen, die zielgerichtete Ausrichtung der staatlichen Medien auf die Linie der Partei PiS und den sich verschärfenden Konflikt der EU mit der aktuellen polnischen Regierung. Große Teile der polnischen Bevölkerung weiterlesen…

Bemerkenswertes Filmprojekt in der THG

. Im engen zeitlichen Bezug zum 9.November und dem Gedenken an die Reichspogromnacht war am 10. November 2021 der Film “Ein Koffer voller Leben” in der Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule zu sehen. Dieses Filmprojekt hatte die SchülerInnen während des ganzen vergangenen Sommer beschäftigt und ihnen die Möglichkeit gegeben, auch unter Pandemiebedingungen in Gruppen zu arbeiten. Erzählt wird weiterlesen…

Lucie Adelsberger und Ursula Bohn – eine lebenslange Freundschaft.

Diese Freundschaft hat die beiden Frauen durch das Dritte Reich, über die Deportation nach Auschwitz hinaus bis zur Auswanderung in die USA getragen.. In einer Veranstaltung der Eberhard-Ossig-Stiftung am 4.11.2021 berichteten der Medizinhistoriker Dr. Benjamin Kuntz und der Filmemacher Stefan Hayn über die jüdische Ärztin Lucie Adelsberger und die protestantische Philosophin Ursula Bohn. Bohn hatte weiterlesen…

Daniel Cohn-Bendit auf der Suche

. Wer den Pariser Mai 1968 verfolgen konnte, dem ist der “rote Danny” noch gut in Erinnerung. Aus deutscher Perspektive schien De Gaulles Fünfte Republik kurz davor zustehen, aus den Angeln gehoben zu werden. Und Cohn-Bendit hatte einen Gutteil dazu beigetragen. In seinem weiteren Lebensweg hat er kaum eine Möglichkeit, sich politisch zu beteiligen, ausgelassen weiterlesen…

Die Ładoś-Gruppe – unbekannte Helfer.

In der letzten Woche konnten polnische Zuschauer im staatlichen Sender TVP eine interessante Dokumentation aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 27.03.21 darüber.Im Mittelpunkt der Dokumentation stand der polnische Diplomat Aleksander Ładoś, der damals Geschäftsträger in der polnischen Botschaft in Bern war. Nach der deutschen Besetzung Polens gab es weiterlesen…

Palästinensische Archive in Israel

Das Haus der Kulturen der Welt verfolgt unter der Überschrift The Broken Archive ein Projekt, bei dem es sich mit Gesellschaften beschäftigt, die über keinen Zugang zu eigenen Archiven verfügen. Wie können solche Gesellschaften ihre eigene Geschichte und damit ihre Identität bewahren? Hat die Öffentlichkeit Anspruch auf solche Archive? Welche Rollen müssen in diesem Zusammenhang weiterlesen…

Mit Himmlers Auschwitz-Erlass begann die Deportation der Sinti und Roma

Vom 16.12.1942 datiert Himmlers Auschwitz-Erlass, mit dem die Deportation der Sinti und Roma aus dem Deutschen Reich nach Auschwitz begann. Dazu stellen Roma Trial und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas jetzt den Kurzfilm mit dem Titel »Die bringen nur die Verbrecher weg« vor, von Hamze Bytyçi und erzählt von Zilli Schmidt.Das Geschehen weiterlesen…