Kultur gegen Faschismus

Das Haus der Kulturen der Welt bietet im Rahmen seiner Veranstaltungen Europäische Kultur des Widerstands gegen den Faschismus am 20. März 2021 ein interessantes Programm an. Darunter Workshops und einen Livestream-Vortrag von Jonathan Horowitz. Anschließend findet ein Gespräch mit Wolfgang Tillmans statt.Mehr zu den Workshops und zur Anmeldung bis 18.03.: culture-of-resistance.euart-

150. Geburtstag – Rahel Hirsch in der Charité

Sonniges Herbstwetter machte den Entschluss leicht, an der Veranstaltung zum 150. Geburtstag von Rahel Hirsch teilzunehmen. So fand sich am 15.09.20 eine bemerkenswert große Gruppe von Menschen am Hufelandweg in der Charité ein. Dort befindet sich Rahel Hirschs Denkmal, 1995 von Susanne Wehland geschaffen. Dr. Benjamin Kuntz, Gesundheitswissenschaftler am Robert Koch-Institut, eröffnete die Veranstaltung und weiterlesen…

Die Verfolgung und Ermordung der Juden in Tarnów.

Eine polnisch-jüdische Stadt unter deutscher Besatzung 1939–1945 . . Am Dienstag, dem 23. Februar 2021 konnten Interessierte den Vortrag der Historikerin Agnieszka Wierzcholska, Osteuropa-Institut der FU Berlin, in der Topographie des Terrors als Livestream verfolgen.Die Moderation hatte Herr Dr. Ulrich Baumann, Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas. Dieser Vortrag gehört zu den Begleitveranstaltungen der Ausstellung weiterlesen…

Hanau nach einem Jahr

Im Hessischen Landtag fand heute ( 2. Februar 2021 ) eine Gedenkveranstaltung statt. Sie erinnerte an den rassistischen Anschlag in Hanau vom 19. Februar, bei dem der Täter neun Menschen wegen ihrer Herkunft ermordete. Dabei wies Landtagspräsident Rhein daraufhin, dass es zu spät sei, den Anfängen zu wehren. Die Gesellschaft befände sich stattdessen schon mitten weiterlesen…

Stolpersteinputzen einmal anders

Auch dieses Jahr wollten wir das Stolpersteinputzen in der Thomasiusstraße nicht versäumen. Die Ibn Rushd Goethe Moscheegemeinde und der Verein Gleis 69 waren wieder dabei, ebenso Menschen aus der Thomasiusstraße und aus der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten. Schon im Vorfeld hatten wir ein Hygienekonzept erstellt, um niemanden zu gefährden. So waren Beutel mit Putzutensilien bereitgestellt und weiterlesen…

Gedenkort Synagoge Levetzowstraße – Erinnern unter dem neuen Wandbild.

. . Nach unserer heutigen Veranstaltung sah man ringsherum nur zufriedene Gesichter und Zustimmung, und das neue Wandbild bot anschließend ausreichend Gesprächsstoff. . Die Hausgemeinschaft und der Verein Gleis 69 hatten aus Anlaß des 1.Oktober 1941 und des gerade fertigstellten Wandbildes zu einer kleinen Zeremonie eingeladen. Wir erinnerten an das historische Datum, an dem die weiterlesen…

Ernst Boris Chain und das Penizillin – in der Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule

Heute konnten wir vom Verein Gleis 69 mit einer kleinen Exkursion unsere Veranstaltungsreihe zu Ernst Boris Chain und der Entwicklung des Penizillin abschließen. In der letzten Woche hatten wir die Theodor Heuss-Schule besucht und mit den SchülerInnen über die Grundlagen der Mikrobiologie und den Weg zum anwendbaren Medikament Penizillin gesprochen. Dabei hatten wir besonders den weiterlesen…

Gleis 69 im Französischen Gymnasium

. . . eigentlich hatten wir mit Lehrerinnen des Französischen Gymnasium eine Exkursion vom ehemaligen Finanzamt Moabit West zum Ort der Vermögensverwertungsstelle in Alt Moabit geplant. Aber die Pandemie hat uns ein anderes Programm vorgeschrieben. So verabredeten wir stattdessen eine virtuelle Exkursion auf unserer Website in der Schule. Mithilfe eines großen White Boards ließen sich weiterlesen…

Großes Interesse an Stadtspaziergang

Fragten wir Ende Mai noch nach Interessenten für unseren geplanten Stadtspaziergang, so wurden unsere Erwartungen von der Wirklichkeit übertroffen. Unser erster angebotener Termin war nach einer Stunde ausgebucht, der folgende dann ähnlich schnell. Das Angebot, von einer Gruppe bemerkenswerter, jüdischer Persönlichkeiten zu erfahren, deren Leben sich in Tiergarten, fußläufig um das Meerbaumhaus herum, abgespielt hatte, weiterlesen…

Ob ich noch einmal wiederkomme?

Eine szenische Theaterkollage mit Jugendlichen aus Moabit Dies ist die Geschichte der deutschen Familie Meyerowitz. Wegen ihrer Herkunft wurden sie vom NS-Regime verfolgt, das ihnen ihr Existenzrecht absprach. Nach den Nürnberger Gesetzen von 1935, durch das Unrecht zu Recht wurde, wurden Martin und Helene Meyerowitz zu Juden erklärt. Sie wurden aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, weiterlesen…