Erinnerung in Siegmunds Hof

Die Straße Siegmunds Hof im Berliner Hansaviertel steht für ganz unterschiedliches jüdisches Leben. An der Ecke Bachstraße wohnte Gabriele Tergit aus einer schon assimilierten jüdischen Familie, im Haus daneben der neo-orthodox eingestellte Kinderarzt Jacob Levy. In der Nummer 16 die Familie Sachs, ein Teil der Unternehmerfamilie, die auch als Gummi-Sachse bekannt waren. Nelly Sachs fühlte weiterlesen…

THG – Eindrücke aus dem amerikanischen Süden.

Im Juli 2025 erhielten Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) aus Berlin-Moabit die Möglichkeit, eigene Eindrücke in New Orleans, La. zu sammeln. Ihrer Lehrerin Sabeth Schmidthals war es mit großem Aufwand gelungen, die notwendigen Gelder für die Reise der AG Erinnern einzuwerben. Dafür erhielt die Gruppe die Möglichkeit, sich selbst vor Ort mit der vielfältigen weiterlesen…

Das Rosalind Franklin Gymnasium unterwegs in Moabit

In Zusammenarbeit mit dem Rosalind Franklin Gymnasium sind wir dabei, einen Stadtspaziergang rund um die Schule zu entwickeln. Die neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler der siebenten Klassen kommen nicht nur aus diesem Bezirk, sondern auch aus ganz Berlin. Da nur ein Teil von ihnen mit Moabit vertraut ist, beabsichtigen wir, sie auf diese Weise mit weiterlesen…

Die Kreise schließen sich.

Am Gesundheitsamt Wedding in der Reinickendorfer Straße war die Gedenktafel für Salo Drucker Jahrzehnte lang ein vertrautes Bild. Als plötzlich der Abriss des Gebäudes bevorstand, galt es zumindest, die Tafel in Obhut zu nehmen. Lange befand sie sich dann bei der Historischen Gesellschaft zu Berlin zur Aufbewahrung, bis es in der Reinickendorfer Straße Neubaupläne für weiterlesen…

Liberale Demokratien in der Krise?

Der Befund, dass sich liberale Demokratien in einer Krise befinden, findet  heute kaum mehr einen Widerspruch.  Der Frage, warum Demokratien scheitern, ging kürzlich ein Panel im Jüdischen Museum Berlin nach. Zu klären war dabei, ob sich Demokratien selbst außer Kraft setzen und ob das notwendigerweise in den Faschismus führt. Auf dem Panel befanden sich Raphael Gross; weiterlesen…

28 polnische Bürgermeister

In der letzten Woche fand in der Topographie des Terrors die Vorstellung des Buches „Polnische Bürgermeister und der Holocaust“ statt. Nach einer Terminverschiebung im November 2025 und einem „Wortwechsel“ in der FAZ konnten sich alle Beteiligten der Aufmerksamkeit sicher sein, als der Termin jetzt Anfang März nachgeholt wurde. Zu Beginn bezog sich Andrea Riedle als weiterlesen…

Erinnerung an mutigen Widerstand

In der letzten Woche fand wieder die alljährliche Veranstaltung zur Erinnerung an den Protest der Frauen Februar 1943 in der Rosenstraße statt. Im Rahmen der sogenannten Fabrikaktion hatten SS und Gestapo mehrere Tausend Berliner Juden von ihrem Arbeitsplatz weg verhaftet und an verschiedenen Orten in Berlin festgehalten, u.a. in der Synagoge Levetzowstraße, im Clou in weiterlesen…

Alltag und Ausnahmezustand.

. . . unter diesem Motto veranstalten „Omas gegen Rechts“ und die Hansabibliothek am Freitag, dem 13. März 2026 von 17.30 bis 19 Uhr Zeitzeuginnengespräche. Vier Frauen berichten über ihre Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus, den Krieg und die Nachkriegszeit. Sie sprechen über Kindheit, Familie, Schule und ihren Alltag in diesen Jahren.Ihre Perspektiven sind weiterlesen…

AMCHA berichtet.

In der letzten Woche lud AMCHA Deutschland zu der gut besuchten Tagung „Sequenzen. Nie befreit?“ ein. Dabei konnten die TeilnehmerInnen Aktuelles zu der Arbeit dieses Vereins und zum Schicksal von Holokaust-Überlebenden und Nachkommen erfahren. Vier Panels präsentierten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten . Unter der Überschrift SCHWEIGEN (1945 – 1980) wurde die fehlende Auseinandersetzung mit den weiterlesen…

Holocaust-Gedenktag am Gleis 69 – Beeindruckende Lesung der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule

Eine feine Schneeschicht bedeckte das Areal des Gedenkortes am frühen Nachmittag des 27. Januar. Bei 0°C und bedecktem Himmel versammelte sich eine kleine Menschenmenge rund um das Gleis, um den Entrechteten und Ermordeten am Tag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau zu gedenken. Zu Beginn wandte sich zunächst Jelisaweta Kamm (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte, weiterlesen…