Hundert Kerzen am Holokaust-Gedenktag

Auch während der Pandemie wollen wir erinnern.Hundert Kerzen brennen am Gedenkort Güterbahnhof Moabit.In der Zeit, in der neue Museen und Denkmäler geplant werden,verrottet hier die historische Deportationsrampe des größtenBerliner Deportationbahnhofs. 30000 Jüdinnen und Juden wurden hier in die Züge nach Osten getrieben.Die Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule und der Verein Gleis 69 e.V.haben diesen Ort am 27. Januar weiterlesen…

Das deutsch-polnische Verhältnis – die Macht der Bilder.

Im Zusammenhang mit dem Warschauer Vertrag hat das Deutsche Polen Institut eine digitale Ausstellung ins Netz gestellt. Die Bilder zeigen die Entwicklung des deutsch-polnischen Verhältnisses vor und nach dem Vertragsabschluß. Sie belegen auch wie vielschichtig die Beziehungen waren und in der Gegenwart sind. Es bleibt zu hoffen, dass sie sich friedlich und im gegenseitigen Respekt weiterlesen…

Veranstaltungen zum Holokaust-Gedenktag

Wir möchten auf zwei Veranstaltungen am 27. Januar 2021 aufmerksam machen: . Das Jüdische Museum Berlin kündigt ein Zeitzeugen-Gespräch mit Eva Schloss an:Am 27. Januar 1945 zählten die 15-jährige Eva Geiringer und ihre Mutter Elfriede zu den ca. 7.000 Personen, welche die Befreiung der Konzentrations­lagers Auschwitz und Birkenau durch die Sowjetische Armee erlebten.https://www.jmberlin.de/zeitzeugengespraech-eva-schlossMi, 27. Jan weiterlesen…

Jüdische AfD-Wähler?

Jotam Confino wirft in Haaretz vom 24.01.2021 einen kritischen Blick auf die Behauptung von AfD-Mitgliedern, dass sie die Interessen der deutschen Juden und Israels verträten. Als Beleg dafür verweist Artur Abramovych als ihr Vertreter auf die Arbeitsgruppe der Juden in der AfD, auf einen großen jüdischen Anteil unter ihren Wählern und die Stellungnahme von Yair weiterlesen…

Ratten auf der Deportationsrampe

Seid mehreren Jahren fallen größere Löcher am östlichen Rand der Deportationsrampe des Gedenkortes Güterbahnhof Moabit auf. Mit der Zeit wurden sie größer, Sandhaufen bildeten sich am Fuß der Spundwand. Offenbar dehnten jetzt sich die von den Ratten gegrabenen Gänge auch auf die zugeschüttete Fläche der Rampe vor dem Lidl-Parkplatz aus. Im Spätsommer 2020 wurden die weiterlesen…

Podcast zur jüdischen Geschichte des Robert Koch-Institutes

Das weltweit bekannte Robert Koch-Institut (RKI) schaut in diesem Jahr auf eine 130jährige Geschichte zurück, die auch ihre dunklen Seiten aufweist. Nach einer Reihe von Veröffentlichungen über die Zeit im Nationalsozialismus beginnt das RKI jetzt mit einem Podcast, der sich unter anderem dem Schicksal von jüdischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Institut widmet. Der Podcast stellt weiterlesen…

Gedanken zum Kopftuch

Vinda Gouma beschreibt im Tagesspiegel vom 29. Dezember 2020 die Angst muslimischer Frauen. Sie tragen in der Öffentlichkeit als Zeichen selbstbestimmter Identität ein Kopftuch. Entsprechend auch anderer religiös konnotierter Kopfbedeckungen. Deshalb werden sie leicht als Muslime identifiziert und sehen sich insbesondere nach terroristischen Anschlägen durch muslimische Extremisten vermehrten Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Auf dem Weg weiterlesen…

Die Bornplatz Synagoge und der Antisemitismus

Der israelische Historiker Moshe Zimmermann setzt sich bewußt dem Verwurf des Antisemitismus aus. Im Tagesspiegel vom 14.01.2021 bezieht er Stellung gegen die Replik der Synagoge am Bornplatz. Dabei beschreibt der geborene Hamburger seine familiäre Bindungen an diese Synagoge. Vor seiner Emigration nach Palästina im benachbarten Grindelviertel aufgewachsen besuchte er hier mit seiner Familie die Gottesdienste. weiterlesen…

Oury Jalloh . . . .unvergessen.

Sebastian Leber hat den 16. Jahrestag des weiterhin ungeklärten Todes von Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle zum Anlass einer Zwischenbilanz genommen. Er fasst im Tagespiegel noch einmal die bekannten Tatsachen, die verschiedenen Versuche einer Aufklärung und die aktuellen Erkenntnisse zusammen. Nach einem Urteil von 2012 habe das Landgericht Magdeburg entschieden, dass sich Jalloh an weiterlesen…

Roman Skoblo

Als es im Januar 2020 um die Frage der Nachnutzung unserer Ausstellung “Jüdische Ärzte und Apotheker in Tiergarten” ging, fiel auch Roman Skoblos Name. Per Email eingeladen nahm er sich am letzten Tag der Ausstellung als ihr letzter Besucher noch über eine Stunde Zeit, um Bilder und Texte zu studieren. Bei fast allen dargestellten Personen weiterlesen…