Unser Stilles Gedenken am Gleis 69.

Wir haben dieses Mal wieder die Abendstunden für unser Stilles Gedenken gewählt. Da fällt es leichter, die Gedanken zu sammeln, wenn der Verkehrslärm von der Ellen-Epstein-Straße abebbt und der Parkverkehr auf dem Parkplatz des unmittelbar angrenzenden Lebensmittel-Discounter zurückgeht.Als wir schließlich einen Kreis von Kerzen aufgestellt hatten – trotz Kälte und klammer Finger – , hörten weiterlesen…

Holocaust-Gedenktag am Gleis 69 – Beeindruckende Lesung der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule

Eine feine Schneeschicht bedeckte das Areal des Gedenkortes am frühen Nachmittag des 27. Januar. Bei 0°C und bedecktem Himmel versammelte sich eine kleine Menschenmenge rund um das Gleis, um den Entrechteten und Ermordeten am Tag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau zu gedenken. Nach einem gesungenen Kaddisch richtete sich zunächst Jelisaweta Kamm (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsteherin der weiterlesen…

Ein Schwarzbuch der Geschichtsvergessenheit

Das erste Schwarzbuch der Denkmalpflege ist erschienen, es umfasst Berichte aus den Jahren 2023 und 2024. Schnell vertieft man sich in die verschiedenen Geschichten, die von ausschließlich renditebestimmten Umgang mit Immobilien, Desinteresse an wertvollem Kulturgut, ideologisch eingeengter Denkweise, Gedankenlosigkeit, Bequemlichkeit, fehlender Kreativität und fehlendem Mut zu ungewöhnlichen Lösungen erzählen. So war in Berlin in letzter weiterlesen…

THG erinnert am Gleis 69 an die Pogromnacht 1938

Wie für andere Schulen in Mitte war die Pogromnacht am 9. November 1938 auch für die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) Anlass für eine Gedenkzeremonie. Der Gedenkort des ehemaligen Güterbahnhof Moabit mit der Deportationsrampe am Gleis 69 bot dafür am 10.November den angemessenen Ort. Darüber hinaus ist die Schule mit diesem der Schule gegenüberliegenden Mahnort in vielfältiger Weise weiterlesen…

Jugendliche aus der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten entdecken das Gleis 69.

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Gemeinde unternahmen wir heute eine Exkursion mit der diesjährigen Konfirmandengruppe. Am Gedenkort des ehemaligen Güterbahnhofes Moabit informierten wir sie über die wechselseitige Geschichte dieses Ortes. Das schloss einen kleinen Exkurs in die deutsche Eisenbahngeschichte, die Reichsgründung 1871 und den Ersten Weltkrieg ein. Es folgte ein gedanklicher Sprung zur Reichpogromnacht, weiterlesen…

Tag des offenen Denkmals – eine Gelegenheit zur Überprüfung des Geschichtsbewusstsein.

Der diesjährige Tag des Offenen Denkmals ermöglichte auch eine Rückschau auf die jüngere deutsche Zeitgeschichte. Gleichzeitig bot er Gelegenheit, sich damit auseinanderzusetzen, wie in den letzten Jahren mit der Erinnerung an diese Zeit umgegangen wird. Diese Auseinandersetzung gibt Anlass zu vielen Fragen und nicht geringer Kritik. Hier am Gleis 69 auf dem Gedenkort Güterbahnhof Moabit weiterlesen…

Dokumentation eines Verfalls 4 – 2025

Im Juni haben wir wie in der vergangenen Jahren wieder den Verfall der Deportationsrampe am Gleis 69 dokumentiert. Die verschiedenen Fotos sprechen für sich. Die Korrosion schreitet auch für nicht Eingeweihte sichtbar fort. Wie ausgedehnt der Schaden in den Bereichen, die im Erdboden stecken, ist, lässt sich nur vermuten. Die folgenden Fotos stammen ebenfalls von weiterlesen…

Gestern am Runden Tisch

Gestern wurde am Runden Tisch zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit die lang erwartete Machbarkeitsstudie vorgestellt. Dabei zeigten die AutorInnen verschiedene Varianten. Der Entwurf, der die Zuwegung, das Gleis 69 und die Deportationsrampe einschließt, fand offensichtlich den größten Zuspruch. Mit dieser Variante rückt die Aussicht darauf, dass die schon stark beschädigte, unter Denkmalschutz stehende Deportationsrampe noch gerettet weiterlesen…

Kränze für die Deportationsrampe?

Bei der heutigen Veranstaltung des Bezirksamtes Mitte zum Holokaust-Gedenktag lagen die Kränze auf der Deportationsrampe. Ob sie auch der Deportationsrampe, diesem stummen Zeitzeugen des Holokaust, gegolten haben? Seit vielen Jahren verrottet dieses historische, jetzt auch denkmalgeschützte Bauwerk vor aller Augen. Auf der Rampe parken weiterhin Autos. Auch das Umfeld spricht für wenig Sensibilität. Vor diesem weiterlesen…