Die Würde von Gedenkorten?

Im August 2021 hat Micha Brumlik in der Berliner Zeitung eine Lanze für das Projekt der Moses Mendelssohn Stiftung gebrochen, das Projekt am Gleis 17, dem Gedenkort am Bahnhof Grunewald. Hier plant die Stiftung, auf einem größeren Grundstück den Campus “Else Ury” zu errichten. Wie Brumlik beschreibt, sollen hier StudentInnen, fachlich interessierte, aus den unterschiedlichsten weiterlesen…

Ein neues Licht am Gleis 69

Am 5.09.2021 fand am Gedenkort Güterbahnhof Moabit die Einweihung eines neuen Lichtzeichens statt.Die Gestaltung des Lichtzeichens hatte raumlaborberlin übernommen, das auch den Gedenkort gestaltet hatte. Dazu die Presseerklärung des BA Mitte. Was zeigt uns das Licht? Ein kurzes Schienenstück stellvertretend für ein verschwundenes Gleis, das Menschen auf den Weg in den Tod brachte . . weiterlesen…

Erfreuliches Interesse für Gleis 69

Unser Offener Brief vom 31.Mai 2021 hat nicht nur das lange fehlende Gespräch zwischen den verschiedenen Verwaltungen eröffnet, sondern auch ein erfreuliches Interesse an diesem bis jetzt zu wenig beachteten Ort ausgelöst. So konnten wir in den letzten Tagen Prof. Salzborn als Ansprechpartner des Landes Berlin zu Antisemitismus und Herrn Königsberg als Beauftragtem der Jüdischen weiterlesen…

Ein alter Reichsbahner berichtet

.Im Zusammenhang mit unseren Bemühungen um die bedrohte Deportationsrampe am Gleis 69 erreichte uns auch die Zuschrift eines ehemaligen Reichsbahners, Jahrgang 1941. Er hat in den fünfziger Jahren bei der DR Lokomotivschlosser gelernt und in Tempelhof und im S-Bahnbetriebswerk Wannsee gearbeitet. Später hat er sich zum Dipl.-Wirtschaftsingenieur weitergebildet und ist schließlich 1962 zur Bahnpolizei der weiterlesen…

Lidls Baupläne auf der Deportationsrampe am Gleis 69 – Die Reaktion auf den Offenen Brief

Nachdem Lidls Baupläne auf der denkmalgeschützten Deportationsrampe bekannt geworden sind, waren als Folge sehr heftige Reaktionen zu hören und zu lesen. Sie reichten von völligem Unverständnis für die generelle Situation am Ort, über die Empörung über die Geschichtsvergessenheit der Firma Lidl bis zu massiver Kritik an der jahrelangen Untätigkeit der politisch Verantwortlichen. Um diesen Stimmen weiterlesen…

Klare Stellungnahme in der BVV Mitte zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit

Claudia Seiring im Tagesspiegel hatte bereits am gestrigen Nachmittag einen informativen Artikel veröffentlicht. Darin berichtete sie über die aktuelle Situation am denkmalgeschützten Bereich des ehemaligen Güterbahnhof. So wurde die BVV-Sitzung am Donnerstagabend in Mitte mit Spannung erwartet. Auf die mündliche Anfrage von Frank Bertermann/Grüne gab Baustadtrat Gothe / SPD eine klare Antwort: Der Bezirk habe weiterlesen…

Presseerklärung zu Lidls Bauplänen auf der denkmalgeschützten Deportationsrampe.

. Über die jetzt bekannt gewordenen Baupläne, die die Firma Lidl auf der denkmalgeschützten Deportationsrampe verfolgt, sind wir ernsthaft besorgt. Diese Baupläne stellen eine zusätzliche Gefährdung des bereits durch Korrosion und Überbauung in seinem Erhalt bedrohten historischen Bauwerk dar. Deshalb informieren wir heute mit einer Presseerklärung bzw Offenem Brief das Bezirksamt Mitte und dessen Bezirksverordnete, weiterlesen…

Gleis 69: Staat ehrt Kämpfer für Holocaust-Gedenken – und macht ihm das Leben schwer

Gastbeitrag von Sebastian Engelbrecht vom 15. April 2021 Moderation: Heute, am 15. April, erhält Thomas Abel vom Berliner Verein „Gleis 69“ das Bundesverdienstkreuz. Er kämpft seit vielen Jahren für den Erhalt eines einzigartigen historischen Ortes in Berlin, nämlich für den Erhalt einer Rampe, eines Bahnsteigs am ehemaligen Güterbahnhof Moabit. Von dort wurden 1942 bis 44 weiterlesen…

Vandalismus in Moabit

Am Sonntag, standen die großen Grablichter noch auf den Schwellen des Gleis 69, dazwischen waren Blumen angeordnet. Ein besinnliches Bild.Ganz anders zwei Tage später. . . Vandalismus. . . dumme Zerstörungswut. . . da hat jemand in ein schönes Bild getreten. Aus welchen Gründen auch immer. .Herr Dr. Engelbrecht vom Deutschlandfunk war offensichtlich von dem weiterlesen…

Wie geht es weiter mit “Dem letzten Weg”? (2)

Die Moabiter Zivilgesellschaft hatte sich schon längere Zeit mit “Dem letzten Weg” beschäftigt. 2020 hat sich dann das Bezirksamt Mitte dazu entschlossen, einen Wettbewerb zur Kenntlichmachung des Deportationswegs zwischen ehemaliger Synagoge Levetzowstraße und ehemaligem Güterbahnhof Moabit auszuschreiben. Im Ausschreibungstext betonte das BA Mitte, “einen besonderen Beitrag zur Gedenkkultur leisten und einen wichtigen Impuls für eine weiterlesen…