Zwischen Emanzipation und Assimilation – Neue Ausstellung gut aufgenommen

Die Ausstellung über jüdische Künstlerinnen und Künstler in Tiergartenist bereits in den ersten Tagen von zahlreichen InteressentInnen besuchtworden, vielen hat sie gut gefallen. Besonders wurde die Abstimmung zwischenden Exponaten und den Ausstellungsräumen hervorgehoben. Beide bilden hierim Meerbaumhaus wirklich eine Einheit. Überraschend für viele war ebenfalls, dass sich alle hier beschriebenen Lebenswege auch in Tiergarten gekreuzt weiterlesen…

Revolutionäres Schulkonzept

In einem ausführlichen Bericht schildert Chefredakteur Yves Kugelmann in der Schweizer Wochenschrift Tachles den langwierigen Weg beim Ausbau einer interreligiösen Schule in Jerusalem. Die Hand-in-Hand-Schule zeichnet sich durch ein Konzept aus, dass christlichen und jüdischen SchülerInnen einen gemeinsamen Unterricht in Arabisch und Hebräisch ermöglicht. Die Schule wird zu einem erheblichen Teil durch Schweizer NGO finanziert. weiterlesen…

Das Narrativ des anderen anerkennen – Einladung zum Besuch der Dokumenta 15

Es fällt Vertretern des globalen Norden und denen, die sich dazu zählen, schwer, die Narrative des globalen Südens anzuerkennen. Beiträge gibt es dazu in den letzten Jahren verschiedenste. Darunter lässt sich der Offene Brief von ruangrupa und Kurator*innen des gescheiterten Forums einordnen, den die Berliner Zeitung dankenswerterweise in ganzer Länge in ihrer Ausgabe vom 9.05.2022 weiterlesen…

Das Rathaus Tiergarten hat eine eigene Geschichte

Das Rathaus Tiergarten vermittelt mit seinem Erscheinungsbild auch heute noch den Geist der Dreissiger Jahre, in denen es erbaut worden ist. Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel hatte so berechtigt das Empfinden, dass er nicht in das damals konzipierte Bürgermeisterzimmer gehörte, und hat sich ein anderes – unbelastetes – Dienstzimmer gesucht. Wieviel von seinen Vorgängern hätten das weiterlesen…

Rassismus weiterhin relevant

Im Tagesspiegel vom 6. Mai 2022 berichtet Andrea Dernbach über den neuen “Nationalen Diskriminierungs- und Rassismus-Monitor”. Er wurde vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) vorgelegt. Dieser Bericht belegt, dass 90 % aller Deutschen über Rassismus Bescheid wissen. 65 % haben Rassismus als Betroffene oder Beobachtende erlebt. Jeweils die Hälfte von ihnen schätzen die weiterlesen…

Der lange Schatten der Kollaboration

Die Sendung “Das Kalenderblatt” des Dlf erinnerte am 7. Mai 2022 an die die zwielichtige Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg. Damals kaufte sie ohne sichtbare Bedenken den Nazis geraubtes Gold ab. Das stammte aus den Staatsbanken besetzter Länder und aus den Konzentrationslagern als Zahngold von ermordeten Juden. Dafür erhielten die Nazis dringend benötigte Devisen weiterlesen…

Bemerkenswerter Festakt am 3. Mai 2022: 150 Jahre Hochschule für die Wissenschaft des Judentums

Eine Einladung dazu in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gab die Möglichkeit, einmal einen Blick aus den verschiedensten Blickwinkeln auf das liberale deutsche Judentum zu werfen.Schon die Liste der ReferentInnen und der durch sie vertretenen Institutionen weckte Interesse. Angefangen vom Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie , dem evangelischen Theologen Prof. Christoph Markschies, über Prof. Julius Schoeps weiterlesen…

Ehrende Erinnerung für Lucie Adelsberger

Heute konnte endlich die mit einer ehrenden Zeremonie verbundene Stolpersteinverlegung für die Ärztin Lucie Adelsberger stattfinden. Vor dem Haus Bleibtreustr. 17 in Berlin-Charlottenburg hatten sich zahlreiche Gäste versammelt. Dort befindet sich auch der Berufsverband der angestellten Ärzte, der Marburger Bund, mit seiner Landesgeschäftsstelle. U.a. waren der Präsident der Berliner Ärztekammer, PD Dr. Bobbert, anwesend und weiterlesen…

Rollenklischees auch in der Synagoge

In der heutigen Dlf-Sendung Tag für Tag wurde an die erste weltweit ordinierte Rabbinerin, Regina Jonas, erinnert. Die Rabbinerin Ulrike Offenberg hatte in dem Hamburger Verein Tempelforum über Rollenklischees in der Synagoge gesprochen und kam jetzt hier in der Sendung zu Worte. An Regina Jonas wurde übrigens auch gestern, am 3.Mai 2022, in der Berlin-Brandenburgischen weiterlesen…

Krieg und Frieden – wie nahe sie sich sind

Die Döberitzer Heide diente bereits den Truppen Friedrichs II. als Ort für Manöver. Bis 1945 gab es hier eine ständige Präsenz des preußischen und deutschen Militärs. Der Obelisk , von Kaiser Wilhelm II. gestiftet, erinnert noch heute unübersehbar daran. Die Heerstraße stellte die unmittelbare Verbindung zwischen dem Berliner Schloss und diesem Militärgelände dar.Die spätere Nutzung weiterlesen…