“Fehlender Mindestabstand”

Zu Ostern hat Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland vorab einen Text im Tagespiegel veröffentlicht, der als Vorwort in dem Buch “Fehlender Mindestabstand” von Heike Kleffner und Matthias Meisner demnächst erscheinen wird.Darin setzt sich Schuster mit den Aktivitäten der sog. Querdenker und Impfgegner auseinander, in deren Gefolge sich vielfältige und häufig weiterlesen…

Rassismus in Moabit

Im Tagesspiegel Online findet sich am 9. April 2021 ein Beitrag von Teresa Roelcke. Sie berichtet über den sog. Volkslehrer Nikolai Nerling, der in den letzten Tagen Plakate in Moabit heruntergerissen und damit vor der Kamera posiert hat. Diese Plakate erinnerten an die Morde vor einem Jahr in Hanau. Da sich die Ermittlungen hinzogen und weiterlesen…

Rassismus in den USA und bei uns

Die New York Times berichtet am 3. April 2021 umfangreich über zunehmende, rassistische Übergriffe auf asiatische Menschen. So würden Menschen mit asiatischer Abstammung gestoßen, geschlagen, geboxt, angespuckt und verbal beleidigt. Es gäbe Vandalismus gegen Wohnhäuser und Geschäfte.Diese Gewaltausbrüche kennten keine Grenzen, würden alle Alters- und Einkommensklassen und Regionen betreffen. NYT forschte nach den Hintergründen, die weiterlesen…

Erinnerung und Dokumentation

Caroline Fetscher stellte am 21.03.2021 im Tagesspiegel ein Buch vor, dass zu einem Standardwerk für die nationalsozialistischen Verbrechen in Osteuropa gerechnet werden wird.In der Zeitschrift Geschichte des jüdischen Lebens zur Zeit des Naziregimes wurden nach Kriegsende Dokumente und Aussagen Überlebender gesammelt. Diese Zeitschrift wurde von der Jüdischen Historischen Kommission des Zentralkomitees der befreiten Juden in weiterlesen…

Sepharden kehren nach Portugal zurück

Harry D. Wall wirft heute in Haaretz einen langen Blick in jüdische, europäische und portugiesische Geschichte zurück. Er berichtet von einer wachsenden jüdischen Gemeinde in Porto und in Portugal, die mittlerweile rund 5000 Menschen umfasst. Einwanderer kommen überwiegend aus Europa, vorwiegend Frankreich, Brasilien, Türkei und Israel. Nach einem portugiesischen Gesetz von 2015 haben Nachfahren ehemaliger weiterlesen…

Ostern unterwegs in der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten

Wie am Heiligabend ist die Ev. Kirchengemeinde Tiergarten heute am Ostersonntag in Moabit unterwegs. Zwischen 5.30 und 15 Uhr stehen St. Johannis, die Heilandskirche und die Erlöserkirche offen. Die BesucherInnen werden von Hauptamtlichen, wie der Vikarin, den PfarrerInnen, der Küsterin und zahlreichen Ehrenamtlichen erwartet.In St Johannis kann jeder seine Osterkerze anzünden, in Heiland ist Zeit weiterlesen…

Stolpersteinverlegungen finden wieder statt.

Nachdem die ursprünglich für den 24.11.2020 verabredete Stolpersteinverlegung wegen der Pandemie ausgefallen war, konnte sie jetzt in der letzten Woche allerdings nur in kleinem Kreise nachgeholt werden. Eine Gruppe von BewohnerInnen des Hauses Claudiusstr. 6 hatte nach Recherchen insgesamt 34 Juden und Jüdinnen benannt, die zeitweise in dem Haus Claudiusstr. 6 gewohnt hatten. Für 17 weiterlesen…

Führt eine Gedenktafel Journalisten immer wieder auf eine falsche Spur?

Im letzten halben Jahr fielen wiederholt in Zeitungen wie dem Tagesspiegel und im Radio unzutreffende Angaben zur Deportation der Berliner Juden auf. Die entsprechenden Beiträge beschäftigten sich jeweils mit dem Bahnhof Grunewald und dem dortigen Deportationsgleis 17. Bei einem zufälligen Spaziergang, der auch an diesem Bahnhof vorbeiführte, fiel der Blick auf eine Gedenktafel, deren Text weiterlesen…

In welchem Jahrhundert lebt die katholische Kirche Polens?

.Diese Frage versucht Wojciech Samoliński in Gazeta Wyborcza am 30.03.2021 zu beantworten. Das Bild vom rituellen Kindermord, den Juden an christlichen Kindern begangen haben sollen, hängt in der Kathedrale von Sandomierz. Carlo de Prevo hat es 1708 im Auftrag des Geistlichen Stefan Zuchowski gemalt. Es sollte den Christen in ihrer damaligen Auseinandersetzung mit den Juden weiterlesen…

Die Ładoś-Gruppe – unbekannte Helfer.

In der letzten Woche konnten polnische Zuschauer im staatlichen Sender TVP eine interessante Dokumentation aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 27.03.21 darüber.Im Mittelpunkt der Dokumentation stand der polnische Diplomat Aleksander Ładoś, der damals Geschäftsträger in der polnischen Botschaft in Bern war. Nach der deutschen Besetzung Polens gab es weiterlesen…