Der Siebente Rebbe – Sein Bild ist beschädigt

Seit vielen Jahren ist mir das Bild vom Siebentem Rebbe wohl vertraut. In den dreissiger Jahren hat Menachem M. Schneerson am Hansa-Ufer 7 gewohnt.1933 emigierte er nach Paris und 1941 schließlich in die Vereinigten Staaten. Er lebte dann bis zu seinem Tod in Brooklyn, NYC, hoch verehrt von der Gemeinschaft der Lubawitscher Chassiden. Am Hansa-Ufer weiterlesen…

Bondi Beach – die Gewaltspirale dreht sich weiter.

Bondi Beach, für Menschen in Sydney ein Begriff von Freizeit und Vergnügen . . . jetzt aber mit grausamen Bildern verbunden. Die Gewaltspirale dreht sich weiter und trifft Unbeteiligte der jüdischen Diaspora.Ein Einzelner, der syrische Familienvater Ahmed al-Ahmed, hat mit seinem mutigen Eingreifen ein Zeichen für Menschlichkeit gesetzt.Wir trauern mit den Hinterbliebenen. Wir wünschen den weiterlesen…

Kahal Adass Jisroel – in der Nachfolge von E.Hildesheimer

Am 11.12.2025 lud Kahal Adass Jisroel (KAJ) zu einer Konferenz unter dem Motto „Berlin – ein jüdisches Zuhause“ . Mit KAJ in der Hofsynagoge von ehemals Beth Zion in der Brunnenstraße ist neben Chabad Lubawitsch eine der lebendigsten Gemeinden in Berlin entstanden. In der Tradition der neo-orthodoxen Austrittsgemeinde von 1869 gehört sie nicht zur Berliner weiterlesen…

Wer kennt Rosalind Franklin?

Eine junge Frau, schon früh an Naturwissenschaften interessiert, dann wissenschaftlich hochqualifiziert, dabei trotzdem mit Schwierigkeiten konfrontiert, in einer männlich dominierten Forschungswelt angemessen anerkannt zu werden. Sie war als Biochemikerin auf kristallographische Untersuchungen spezialisiert und stellte mit Hilfe von Röntgenstrahlen komplexe Moleküle dar. So schuf sie mit ihren Untersuchungen die Grundlage für die räumliche Entschlüsselung der weiterlesen…

Micha Brumlik am 10. November 2025 verstorben.

Zahlreiche Medien haben Micha Brumliks Tod zum Anlass für einen Nachruf genommen. Unstrittig war er eine profilierte Persönlichkeit des deutschen Judentums. Als solche hat er sich in zahlreichen Veröffentlichungen immer wieder zu Wort gemeldet, ob mit wissenschaftlichen Publikationen oder in der öffentlichen Diskussion. In Frankfurt/M. aufgewachsen lehrte er nach einem breitangelegten Studium an den Universitäten weiterlesen…

Ungewohnte Aufmerksamkeit für einen Mahnort.

In diesen Tagen erhält der Mahnort in der Moabiter Levetzowstraße ungewohnte Aufmerksamkeit.Der Verkehrslärm reißt kaum ab, während die Passanten vorbeieilen, ohne ihren Schritt zu verlangsamen, und den Mahnort unbeachtet links liegen lassen – heute aber ist dieser Ort mit Blumen und Kränzen geschmückt. Sie sind Zeichen der gestrigen Kundgebung in Erinnerung an die Progromnacht vom weiterlesen…

Die Berliner Gedenktafeln sind am Krankhaus Moabit wieder sichtbar – ein bewegendes Erlebnis.

Seit 1997 erinnern zwei Gedenktafeln im Haus M des Krankenhauses Moabit an die 1933 aus dem Krankenhaus vertriebenen jüdischen Ärztinnen und Ärzte. Christian Pross hat diesen Vorgang in seinem bekannten Buch „ Nicht mißhandeln. . .“ akribisch beschrieben. 1997 war das Krankenhaus noch voll im Betrieb und der Eingang in der Birkenstraße ständig benutzt. Nach weiterlesen…

Kurt Schilde ist tot

. . .statt eines Fotos.Gerade hatte ich ihm per mail eine Anfrage zu seinem Buch „Bürokratie des Todes“ geschicktund mich über die ausbleibende Antwort gewundert. Nach einer kurzen Recherche im Internetmusste ich feststellen, dass Kurt Schilde am 14. August verstorben ist.Wir hatten in den letzten Jahren wiederholt miteinander telefoniert. Dabei hatte ich ihm überdie Fortschritte weiterlesen…

Neue Pläne für Sachsenhausen

Das Konzentrationslager Sachsenhausen in Oranienburg wurde 1936 auf Befehl Himmlers als Muster-KZ erbaut. Auf seinem Gelände befanden sich neben Kasernen für das SS-Wachpersonal auch Einrichtungen zur Ausbildung von SS-Mannschaften und KZ-Kommandanten. Auch die zentrale Verwaltung aller Konzentrationslager ging von diesem Ort aus. Hier wurden weit über zehntausend sowjetische Kriegsgefangene ermordet und mehrere zehntausend Häftlinge. Genaue weiterlesen…

Rosa Parks . . . sie blieb sitzen.

Der Deutschlandfunk erinnert in seinem „Kalenderblatt“ vom 24.10.2025 an Rosa Parks als Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung.Sie wurde bekannt, als sie sich 1955 weigerte, ihren Platz in einem öffentlichen Bus für einen Weißen freizumachen. . . sie blieb sitzen und wurde deshalb verhaftet. Heute steht in Montgomery am historischen Ort ein nach ihr benanntes Museum. Auch im weiterlesen…