Rassismus in Moabit

Im Tagesspiegel Online findet sich am 9. April 2021 ein Beitrag von Teresa Roelcke. Sie berichtet über den sog. Volkslehrer Nikolai Nerling, der in den letzten Tagen Plakate in Moabit heruntergerissen und damit vor der Kamera posiert hat. Diese Plakate erinnerten an die Morde vor einem Jahr in Hanau. Da sich die Ermittlungen hinzogen und weiterlesen…

Ostern unterwegs in der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten

Wie am Heiligabend ist die Ev. Kirchengemeinde Tiergarten heute am Ostersonntag in Moabit unterwegs. Zwischen 5.30 und 15 Uhr stehen St. Johannis, die Heilandskirche und die Erlöserkirche offen. Die BesucherInnen werden von Hauptamtlichen, wie der Vikarin, den PfarrerInnen, der Küsterin und zahlreichen Ehrenamtlichen erwartet.In St Johannis kann jeder seine Osterkerze anzünden, in Heiland ist Zeit weiterlesen…

Stolpersteinverlegungen finden wieder statt.

Nachdem die ursprünglich für den 24.11.2020 verabredete Stolpersteinverlegung wegen der Pandemie ausgefallen war, konnte sie jetzt in der letzten Woche allerdings nur in kleinem Kreise nachgeholt werden. Eine Gruppe von BewohnerInnen des Hauses Claudiusstr. 6 hatte nach Recherchen insgesamt 34 Juden und Jüdinnen benannt, die zeitweise in dem Haus Claudiusstr. 6 gewohnt hatten. Für 17 weiterlesen…

In welchem Jahrhundert lebt die katholische Kirche Polens?

.Diese Frage versucht Wojciech Samoliński in Gazeta Wyborcza am 30.03.2021 zu beantworten. Das Bild vom rituellen Kindermord, den Juden an christlichen Kindern begangen haben sollen, hängt in der Kathedrale von Sandomierz. Carlo de Prevo hat es 1708 im Auftrag des Geistlichen Stefan Zuchowski gemalt. Es sollte den Christen in ihrer damaligen Auseinandersetzung mit den Juden weiterlesen…

Was ist nicht antisemitisch? Die Jerusalem Deklaration hilft bei der Antwort.

Mit dieser Frage haben sich seit einem Jahr rund zweihundert Wissenschaftler, die zum Holokaust und zum Antisemitsmus forschen, beschäftigt. Sie haben aus Sorge über den oft zunehmend missbräuchlich geäußerten Vorwurf des Antisemitismus einen Ausweg aus dem fehlgeleiteten Diskurs gesucht. Der Deutschlandfunk hat in seinem Beitrag vom 26.03.2021 dafür Beispiele genannt. Die Bespiele ließen sich mit weiterlesen…

Australien ist anders

Gabrielle Brinner berichtet am 10. März 2021 in Haaretz, wie die jüdische Gemeinde in Melbourne die Pandemie bis jetzt gemeistert hat. Dank der abgeschiedenen Lage dieses Kontinents und konsequenter Quarantäne ist es in Australien gelungen, bis jetzt einen unkontrollierten Ausbruch der Pandemie zu vermeiden. Bis kurz vor Erem Purim hatten sich die Juden noch darauf weiterlesen…

Erinnerung an Rosa Luxemburg

An Rosa Luxemburg wird wieder in Zeitungen und Funk erinnert, ob es zum 100jährigen Jahrestag ihrer Ermordung am Landwehrkanal war oder jetzt anlässlich ihres 150 jährigen Geburtstag. Der Blick auf die Sozialistin, Jüdin und Frau fällt aus den unterschiedlichsten Richtungen auf sie. Dem einen ist sie Ikone mit klarem Klassenstandpunkt, der anderen eine selbstbewußte Politikerin weiterlesen…

De-facto-Annexion der Westbank?

In einem offenen Brief haben sich fast 450 Europa-Parlamentarier an den Außenbeauftragten der EU und an die europäischen Außenminister gewandt. Sie sehen in der neuen amerikanische Präsidentschaft die Chance für ein erneutes europäisches Engagement im israelisch-palästinensischen Konflikt. Die bevorstehenden Wahlen in den palästinensischen Gebieten tragen ebenfalls zu einer neuen Verhandlungsmöglichkeit bei. Auch hat Israel in weiterlesen…

Generalstreik am 25. Februar 1941 in den Niederlande

Jährlich wird in den Niederlanden an den Generalstreik vom 25.02.1941 erinnert. Nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Wehrmacht kam es zunehmend zu Übergriffen niederländischer Nazis auf niederländische Juden. Später war auch deutsche Polizei in die Auseinandersetzungen miteinbezogen. Um an den Juden ein Exempel zu statuieren, unternahm die deutsche Besatzungsmacht am 23. und 24.02.1941 weiterlesen…

Hanau nach einem Jahr

Im Hessischen Landtag fand heute ( 2. Februar 2021 ) eine Gedenkveranstaltung statt. Sie erinnerte an den rassistischen Anschlag in Hanau vom 19. Februar, bei dem der Täter neun Menschen wegen ihrer Herkunft ermordete. Dabei wies Landtagspräsident Rhein daraufhin, dass es zu spät sei, den Anfängen zu wehren. Die Gesellschaft befände sich stattdessen schon mitten weiterlesen…