Berliner Gedenktafel am Bundespräsidialamt.

Heute konnten wir den Abschluss unseres achtjährigen Schulprojektes mit dem Französischen Gymnasium erleben. Nachdem vor wenigen Tagen die Berliner Gedenktafel für die Vermögensverwertungsstelle am Bundespräsidialamt montiert worden war, fand heute die Zweitenthüllung zusammen mit dem Bundespräsidenten statt. Dem ging eine presseöffentliche Veranstaltung mit Beiträgen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und von Prof. Dr. Frank Bajohr voraus. weiterlesen…

Hirnforschung und nationalsozialistische Verbrechen

Vortrag / Podiumsdiskussion am Dienstag, dem 20.10.26 in der Topographie des Terrors Die Zusammenhänge zwischen nationalsozialistischer Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und wissenschaftlichen Sammlungen wurden lange Zeit ausgeblendet. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch und die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie in München nutzten die sich im Nationalsozialismus bietende Gelegenheit, sich Tausende von Gehirnpräparaten zu beschaffen, um an weiterlesen…

Wenig bekannte deutsche Verbrechen in Pomerellen.

Manchem wird der Begriff des „Bromberger Blutsonntag“ im Zusammenhang mit dem deutschen Überfall auf Polen begegnet sein, einer Erzählung, die von der Goebbelschen Propaganda geprägt und so instrumentalisiert worden ist, dass sie auch nach Kriegsende weiterhin im deutschen Schrifttum auftauchte. Stattdessen ist über die massenhaften Verbrechen bei Kriegsbeginn in Pomerellen, dem ehemaligen Westpreußen mit den Städten Thorun/Thorn, Bydgoszcz/Bromberg, Wejherowo/Neustadt weiterlesen…

Das Dazwischen in der Akademie

In dieser Woche wurde in der Akademie der Künste die Ausstellung „Metaxy“ eröffnet. Sie schließt inhaltlich an die vorangegangene Ausstellung „The Great Repair“ an, die gerade in Nairobi zu sehen ist. Metaxy zeigt das Dazwischen – in den geschichtlichen Umbrüchen, in den Zeiten zwischen Krieg und Frieden, im Raum zwischen Zerstörung und Wiederaufbau. Hier wird weiterlesen…

Philipp Auerbach – König von Bayern?

Einem ondit nach soll Dr. Phillip Auerbach (1906 – 1952) vom bayerischen Justizminister als König von Bayern bezeichnet worden sein . . . Mit Sicherheit hat er die machtvolle Stellung als bayerischer Staatskommissar für politisch, rassisch und religiös Verfolgte (1946 – 1952) und als Leiter des Landesentschädigungsamtes spürbar ausgefüllt. Lange Zeit war er in Vergessenheit weiterlesen…

Holokaust – was konnte der Einzelne in Erfahrung bringen?

Seit Ende März ist in der Topographie des Terrors eine klug konzipierte und kreativ kuratierte Ausstellung zu sehen. Am 24. März 2026 fand die Eröffnung vor einem großen Publikum statt. Dr. Andrea Riedle eröffnete als Direktorin der Stiftung die Veranstaltung und erläuterte das Konzept der Ausstellung. Zentral waren die Fragen an die Tätergeneration: Wann hat weiterlesen…

Der Siebente Rebbe – Sein Bild ist weiterhin beschädigt

Seit vielen Jahren ist mir das Bild vom Siebentem Rebbe wohl vertraut. In den dreissiger Jahren hat Menachem M. Schneerson am Hansa-Ufer 7 gewohnt.1933 emigierte er nach Paris und 1941 schließlich in die Vereinigten Staaten. Er lebte dann bis zu seinem Tod in Brooklyn, NYC, hoch verehrt von der Gemeinschaft der Lubawitscher Chassiden. Am Hansa-Ufer weiterlesen…

Unverhoffte Konfrontation

Unser Gründungsmitglied B.V. ist unverhofft mit dem Schicksal zweier ihrer Tanten konfrontiert worden. Über die Genealogie-Seite geni.com erhielt sie die Anfrage, ob sie mit zwei Frauen aus einem Außenlager des KZ Ravensbrück verwandt sei. Die Mädchennamen der beiden stimmten, ein beigelegtes Foto half aber nicht weiter. Erst der Kontakt mit einer kleinen Gruppe von zivilgesellschaftlich weiterlesen…

Gut gemeint . . . .

Gestern konnte man dem Senatspressedienst entnehmen, dass der Senat von Berlin beschlossen hat, am 15. März den Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit zu begehen. Dieser Tag geht auf einen UN-Beschluss 2024 zurück, der sich auf das Attentat 2019 auf die Moschee in Christchurch, NZ bezog. Nach einem kurzen Innehalten waren dann eine Reihe unterschiedlicher Anmerkungen dazu weiterlesen…

AMCHA berichtet.

In der letzten Woche lud AMCHA Deutschland zu der gut besuchten Tagung „Sequenzen. Nie befreit?“ ein. Dabei konnten die TeilnehmerInnen Aktuelles zu der Arbeit dieses Vereins und zum Schicksal von Holokaust-Überlebenden und Nachkommen erfahren. Vier Panels präsentierten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten . Unter der Überschrift SCHWEIGEN (1945 – 1980) wurde die fehlende Auseinandersetzung mit den weiterlesen…