Holokaust – was konnte der Einzelne in Erfahrung bringen?

Seit Ende März ist in der Topographie des Terrors eine klug konzipierte und kreativ kuratierte Ausstellung zu sehen. Am 24. März 2026 fand die Eröffnung vor einem großen Publikum statt. Dr. Andrea Riedle eröffnete als Direktorin der Stiftung die Veranstaltung und erläuterte das Konzept der Ausstellung. Zentral waren die Fragen an die Tätergeneration: Wann hat weiterlesen…

Der Siebente Rebbe – Sein Bild ist weiterhin beschädigt

Seit vielen Jahren ist mir das Bild vom Siebentem Rebbe wohl vertraut. In den dreissiger Jahren hat Menachem M. Schneerson am Hansa-Ufer 7 gewohnt.1933 emigierte er nach Paris und 1941 schließlich in die Vereinigten Staaten. Er lebte dann bis zu seinem Tod in Brooklyn, NYC, hoch verehrt von der Gemeinschaft der Lubawitscher Chassiden. Am Hansa-Ufer weiterlesen…

Unverhoffte Konfrontation

Unser Gründungsmitglied B.V. ist unverhofft mit dem Schicksal zweier ihrer Tanten konfrontiert worden. Über die Genealogie-Seite geni.com erhielt sie die Anfrage, ob sie mit zwei Frauen aus einem Außenlager des KZ Ravensbrück verwandt sei. Die Mädchennamen der beiden stimmten, ein beigelegtes Foto half aber nicht weiter. Erst der Kontakt mit einer kleinen Gruppe von zivilgesellschaftlich weiterlesen…

Gut gemeint . . . .

Gestern konnte man dem Senatspressedienst entnehmen, dass der Senat von Berlin beschlossen hat, am 15. März den Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit zu begehen. Dieser Tag geht auf einen UN-Beschluss 2024 zurück, der sich auf das Attentat 2019 auf die Moschee in Christchurch, NZ bezog. Nach einem kurzen Innehalten waren dann eine Reihe unterschiedlicher Anmerkungen dazu weiterlesen…

AMCHA berichtet.

In der letzten Woche lud AMCHA Deutschland zu der gut besuchten Tagung „Sequenzen. Nie befreit?“ ein. Dabei konnten die TeilnehmerInnen Aktuelles zu der Arbeit dieses Vereins und zum Schicksal von Holokaust-Überlebenden und Nachkommen erfahren. Vier Panels präsentierten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten . Unter der Überschrift SCHWEIGEN (1945 – 1980) wurde die fehlende Auseinandersetzung mit den weiterlesen…

Ihnestr. 22 – der erstrittene Erinnerungsort.

Im Herbst 2024 eröffnete in der Ihnestr.22 in Berlin-Dahlem eine Dauerausstellung zum früheren Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A). Dieses Institut war dort 1927 gegründet worden und stellte sich bald nach der NS-Machtübernahme in den Dienst des neuen Regimes. Daran erinnert seit Oktober 2024 der neue Erinnerungsort. Im Gedenkstättenrundbrief vom Dezember 2025 schildert weiterlesen…

Bondi Beach – die Gewaltspirale dreht sich weiter.

Bondi Beach, für Menschen in Sydney ein Begriff von Freizeit und Vergnügen . . . jetzt aber mit grausamen Bildern verbunden. Die Gewaltspirale dreht sich weiter und trifft Unbeteiligte der jüdischen Diaspora.Ein Einzelner, der syrische Familienvater Ahmed al-Ahmed, hat mit seinem mutigen Eingreifen ein Zeichen für Menschlichkeit gesetzt.Wir trauern mit den Hinterbliebenen. Wir wünschen den weiterlesen…

Luthers schwieriges Erbe

Die Gemeinde von St. Marien, der Wittemberger Stadtkirche, ist bereit sich mit dem schwierigen Erbe aus der Vergangenheit weiter auseinanderzusetzen. Einem Erbe, das ihnen die Vorgängergemeinde im Mittelalter und der Stadtpfarrer Martin Luther hinterlassen hat. Seit über fünfzig Jahren beschäftigt die sogenannte Judensau am nördlichen Turm der Stadtkirche die Gemeinde und die Öffentlichkeit. Jetzt hat weiterlesen…

Späte Anerkenntnis der Schuld

Volkstrauertag – Friedenssonntag – die evangelischen Berliner Kirchengemeinden dachten heute auch an die Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges vor allem auf ihren Friedhöfen zu schwerer körperlicher Arbeit gezwungen worden waren. Sie lebten in einem Gefangenenlager auf dem früheren Friedhof Jerusalem V in der Hermannstraße, unter unwürdigen Bedingungen untergebracht. Heute befindet sich an diesem Ort weiterlesen…