“Fehlender Mindestabstand”

Zu Ostern hat Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland vorab einen Text im Tagespiegel veröffentlicht, der als Vorwort in dem Buch “Fehlender Mindestabstand” von Heike Kleffner und Matthias Meisner demnächst erscheinen wird.Darin setzt sich Schuster mit den Aktivitäten der sog. Querdenker und Impfgegner auseinander, in deren Gefolge sich vielfältige und häufig weiterlesen…

Rassismus in Moabit

Im Tagesspiegel Online findet sich am 9. April 2021 ein Beitrag von Teresa Roelcke. Sie berichtet über den sog. Volkslehrer Nikolai Nerling, der in den letzten Tagen Plakate in Moabit heruntergerissen und damit vor der Kamera posiert hat. Diese Plakate erinnerten an die Morde vor einem Jahr in Hanau. Da sich die Ermittlungen hinzogen und weiterlesen…

Rassismus in den USA und bei uns

Die New York Times berichtet am 3. April 2021 umfangreich über zunehmende, rassistische Übergriffe auf asiatische Menschen. So würden Menschen mit asiatischer Abstammung gestoßen, geschlagen, geboxt, angespuckt und verbal beleidigt. Es gäbe Vandalismus gegen Wohnhäuser und Geschäfte.Diese Gewaltausbrüche kennten keine Grenzen, würden alle Alters- und Einkommensklassen und Regionen betreffen. NYT forschte nach den Hintergründen, die weiterlesen…

In welchem Jahrhundert lebt die katholische Kirche Polens?

.Diese Frage versucht Wojciech Samoliński in Gazeta Wyborcza am 30.03.2021 zu beantworten. Das Bild vom rituellen Kindermord, den Juden an christlichen Kindern begangen haben sollen, hängt in der Kathedrale von Sandomierz. Carlo de Prevo hat es 1708 im Auftrag des Geistlichen Stefan Zuchowski gemalt. Es sollte den Christen in ihrer damaligen Auseinandersetzung mit den Juden weiterlesen…

Das Ringen um die jüdisch-polnische Geschichte

Die Diskussion über die Rolle der christlich-polnischen Bevölkerung bei der Verfolgung der polnischen Juden reißt nicht ab. So veröffentlichte Gazeta Wyborcza am 27. Februar ein Interview von Dorota Wodecka mit dem Literaturhistoriker Tomasz Żukowski. In seinem Buch Retusche beschreibt er, wie Polen sich vor der Tatsache versteckt, selbst auch Verantwortung für die Ermordung von Juden weiterlesen…

Gedankenlosigkeit. . . oder wirtschaftliches Kalkül

Ist es Gedankenlosigkeit. . . oder wirtschaftliches Kalkül? Die Art und Weise wie mit Gedenkkultur in Berlin umgegangen wird, wirft immer wieder Fragen auf. Andrea Dernbach berichtete am 9.3.2021 im Tagesspiegel über den geplanten S-Bahn-Tunnel, der nah am Reichstag vorbei unter dem Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma hindurch führen soll. Ihre Vertreter sind weiterlesen…

Kultur gegen Faschismus

Das Haus der Kulturen der Welt bietet im Rahmen seiner Veranstaltungen Europäische Kultur des Widerstands gegen den Faschismus am 20. März 2021 ein interessantes Programm an. Darunter Workshops und einen Livestream-Vortrag von Jonathan Horowitz. Anschließend findet ein Gespräch mit Wolfgang Tillmans statt.Mehr zu den Workshops und zur Anmeldung bis 18.03.: culture-of-resistance.euart-

Saal 101 – der NSU-Prozess und viele offene Fragen

Wer schon immer ein Anhänger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks war, sieht sich in der Zeit der ungehemmten Verbreitung von Lügen und Gerüchten immer wieder bestätigt. Heute nacht konnten Radiohörer eine entsprechende Erfahrung machen, wenn sie die ungewöhnliche Gelegenheit wahrnahmen, ein Hörspiel von insgesamt zwölf Stunden Dauer zu verfolgen. ARD und Deutschlandfunk sendeten an zwei Abenden das weiterlesen…

Weiterhin ungeklärte Fragen beim Hanauer Mordanschlag

Für die Angehörigen der Hanauer Opfer sind weiterhin verschiedene zentrale Fragen ungeklärt. Ludgar Fittkau fasste sie am 17.02.2021 im Deutschlandfunk zusammenWarum war der Notruf 110 in Hanau unzureichend besetzt, bzw konnte nicht weitergeleitet werden? Ein Zeuge, der Kurierfahrer Vili Viorel Păun, hatte den Täter bei den ersten Schüssen beobachtet und mehrmals vergeblich versucht, die Polizei weiterlesen…

Hanau nach einem Jahr

Im Hessischen Landtag fand heute ( 2. Februar 2021 ) eine Gedenkveranstaltung statt. Sie erinnerte an den rassistischen Anschlag in Hanau vom 19. Februar, bei dem der Täter neun Menschen wegen ihrer Herkunft ermordete. Dabei wies Landtagspräsident Rhein daraufhin, dass es zu spät sei, den Anfängen zu wehren. Die Gesellschaft befände sich stattdessen schon mitten weiterlesen…