Der Siebente Rebbe – Sein Bild ist beschädigt

Seit vielen Jahren ist mir das Bild vom Siebentem Rebbe wohl vertraut. In den dreissiger Jahren hat Menachem M. Schneerson am Hansa-Ufer 7 gewohnt.1933 emigierte er nach Paris und 1941 schließlich in die Vereinigten Staaten. Er lebte dann bis zu seinem Tod in Brooklyn, NYC, hoch verehrt von der Gemeinschaft der Lubawitscher Chassiden. Am Hansa-Ufer weiterlesen…

Ihnestr. 22 – der erstrittene Erinnerungsort.

Im Herbst 2024 eröffnete in der Ihnestr.22 in Berlin-Dahlem eine Dauerausstellung zum früheren Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A). Dieses Institut war dort 1927 gegründet worden und stellte sich bald nach der NS-Machtübernahme in den Dienst des neuen Regimes. Daran erinnert seit Oktober 2024 der neue Erinnerungsort. Im Gedenkstättenrundbrief vom Dezember 2025 schildert weiterlesen…

Bondi Beach – die Gewaltspirale dreht sich weiter.

Bondi Beach, für Menschen in Sydney ein Begriff von Freizeit und Vergnügen . . . jetzt aber mit grausamen Bildern verbunden. Die Gewaltspirale dreht sich weiter und trifft Unbeteiligte der jüdischen Diaspora.Ein Einzelner, der syrische Familienvater Ahmed al-Ahmed, hat mit seinem mutigen Eingreifen ein Zeichen für Menschlichkeit gesetzt.Wir trauern mit den Hinterbliebenen. Wir wünschen den weiterlesen…

Luthers schwieriges Erbe

Die Gemeinde von St. Marien, der Wittemberger Stadtkirche, ist bereit sich mit dem schwierigen Erbe aus der Vergangenheit weiter auseinanderzusetzen. Einem Erbe, das ihnen die Vorgängergemeinde im Mittelalter und der Stadtpfarrer Martin Luther hinterlassen hat. Seit über fünfzig Jahren beschäftigt die sogenannte Judensau am nördlichen Turm der Stadtkirche die Gemeinde und die Öffentlichkeit. Jetzt hat weiterlesen…

Späte Anerkenntnis der Schuld

Volkstrauertag – Friedenssonntag – die evangelischen Berliner Kirchengemeinden dachten heute auch an die Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges vor allem auf ihren Friedhöfen zu schwerer körperlicher Arbeit gezwungen worden waren. Sie lebten in einem Gefangenenlager auf dem früheren Friedhof Jerusalem V in der Hermannstraße, unter unwürdigen Bedingungen untergebracht. Heute befindet sich an diesem Ort weiterlesen…

Ari fehlt . . .

Die kleine freundliche Bronzefigur Ari ist am 17. Oktober 2025 abtransportiert worden.Jahrelang hat sie an die Menschenrechtsverletzungen erinnert, die koreanischen Frauen von japanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg zugefügt worden sind. Der Mahnort war immer aufgeräumt und oft auch mit Blumen geschmückt. Bedauerlicherweise haben sich Menschenrechte und Frauenrecht nicht gegen Verwaltungsvorschriften behaupten können.Über die Gründe kann weiterlesen…

Auschwitz gegen Leugnung des Holokaust

Mit einem neuen Projekt auf ihrer Website tritt Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau den immer neuen Leugnungen des Holokaust entgegen. Mit Fotos und Erklärungen widerlegt sie häufig aufgestellte Behauptungen. Über kaum einen anderen Ort der NS-Verbrechen ist mehr geschrieben, dokumentiert und persönlich berichtet als über das Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau. Und dennoch wollen die falschen Behauptungen weiterlesen…

Fünf Jahre nach George Floyd

In den letzten Jahren hat es eine erfreuliche Veränderung in der Wahrnehmung der afroamerikanischen Geschichte gegeben. So sind Museen entstanden, die den Vorkämpferinnen der Freiheit und Gleichberechtigung für AfroamerikanerInnen gewidmet sind , wie in Macon Harriet Tubman und in Montgomery Rosa Parks. Daneben entstanden Museen in Washington DC und New Orleans, die mit modernen medialen weiterlesen…