Fünf Jahre nach George Floyd

In den letzten Jahren hat es eine erfreuliche Veränderung in der Wahrnehmung der afroamerikanischen Geschichte gegeben. So sind Museen entstanden, die den Vorkämpferinnen der Freiheit und Gleichberechtigung für AfroamerikanerInnen gewidmet sind , wie in Macon Harriet Tubman und in Montgomery Rosa Parks. Daneben entstanden Museen in Washington DC und New Orleans, die mit modernen medialen weiterlesen…

Vorösterlicher Ausflug

Nähert man sich in den Berliner Außenbezirken der Stadtgrenze, verändert sich spürbar die enge Stadtbebauung zugunsten märkischer Weite. Sogar auf richtige Dörfer trifft man noch, wie in Lübars. Dort kann man „Schätze“ wie den Labsaal entdecken, eine regionale Kultureinrichtung, angebunden an einen Gasthof, der sich dank jahrzehntelangem zivilgesellschaftlichen Engagements heute lebhaftem Zuspruchs erfreut. Die ursprünglich weiterlesen…

Bedrückender Besuch im Old Slave Mart, Charleston S.C.

In dem historischen Sklavenmarkt von Charleston ist eine umfangreiche Sammlung an Dokumenten und Relikten der Sklavenwirtschaft zu besichtigen. Zahlreiche Bilder und Fotos lassen einen das damalige Leid der Sklaven erahnen. Gleichzeitig wird deutlich, wieviel Gewinn die damaligen USA aus dieser Wirtschaftsform bezogen haben und wie viele der großen Vermögen in Amerika und Europa entstanden sind. weiterlesen…

Erinnerungsort Ihnestraße – Wissenschaft auf Abwegen.

So wie es bei vielen Gedenkorten in Berlin und auch im übrigen Deutschland geschehen ist, war es auch in der Dahlemer Ihnestr. 22. Diese Orte mussten erstritten werden. Häufig von der Zivilgesellschaft gegen administrativen oder politischen Widerstand. Als Beispiele dafür dienen in Berlin die Topographie des Terrors, das Haus der Wannsee-Konferenz, das Denkmal für die weiterlesen…

111 Lichter erinnern am Gleis 69

Nachts. Kein Geschäftsbetreib. Kein Auto auf dem Parkplatz. Kein Verkehr auf der Straße. Die ungewohnte Stille an diesem Ort lässt die Gedanken wandern…. zu den Menschen, die hier vor achtzig Jahren ihre Persönlichkeit verloren und voller Angst in die Waggons gezwungen einem ungewissen Schicksal entgegenfuhren. Und wir denken an die Menschen heute, die Gewalt erfahren, weiterlesen…

Drei Generationen später – und noch offene Fragen.

Zur Zeit ist in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin-Tiergarten eine Ausstellung unter dem Titel „Systemerkrankung. Arzt und Patient im Nationalsozialismus.“ zu sehen. Sie wurde im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin erstellt.Was erwartet den interessierten Besucher bei seinem Rundgang durch das Foyer der KBV? Großformatige aufwendig gestaltete Poster weiterlesen…

Oury Jallohs Tod – auch nach zwanzig Jahren ungesühnt.

Ein Versagen deutscher Justiz und Politik. Nur seinem engagierten Freundeskreis, einer Gruppe kritischer JournalistInnen und einer immer noch aufmerksamen Öffentlichkeit ist es zu danken, dass dieser unvermindert nach einer Aufklärung verlangende Fall nicht in Vergessenheit gerät. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder über die aktuelle Situation berichtet. Der MDR hat 2023 den Ablauf weiterlesen…