Unser Stilles Gedenken am Gleis 69.

Wir haben dieses Mal wieder die Abendstunden für unser Stilles Gedenken gewählt. Da fällt es leichter, die Gedanken zu sammeln, wenn der Verkehrslärm von der Ellen-Epstein-Straße abebbt und der Parkverkehr auf dem Parkplatz des unmittelbar angrenzenden Lebensmittel-Discounter zurückgeht.Als wir schließlich einen Kreis von Kerzen aufgestellt hatten – trotz Kälte und klammer Finger – , hörten weiterlesen…

Holocaust-Gedenktag am Gleis 69 – Beeindruckende Lesung der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule

Eine feine Schneeschicht bedeckte das Areal des Gedenkortes am frühen Nachmittag des 27. Januar. Bei 0°C und bedecktem Himmel versammelte sich eine kleine Menschenmenge rund um das Gleis, um den Entrechteten und Ermordeten am Tag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau zu gedenken. Zu Beginn wandte sich zunächst Jelisaweta Kamm (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte, weiterlesen…

Befreiung von Auschwitz – wir erinnern.

Auch wenn dieses Ereignis jetzt 81 Jahre zurückliegt, und kaum einer der jetzt Lebenden es damals bewußt erlebt hat, ist es eine wichtige Aufgabe, sich und die nächsten Generationen daran zu erinnern.Seit etlichen Jahren gilt in Moabit die Verabredung zwischen der Ibn Rushd – Goethe Moscheegemeinde, der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, der Initiative Thomasiusstraße und Gleis weiterlesen…

Das Französische Gymnasium lud ein . . .

Der traditionelle Tag der Offenen Tür im Französischen Gymnasium bot wieder Gelegenheit für Begegnungen. Wir nutzten diesen Tag heute, um die SchülerInnen und ihre Lehrerin zu treffen, die an unserem langjährigen Projekt beteiligt sind. So konnten wir ihnen von den Baufortschritten am Bundespräsidialamt berichten und von den ersten Kontakten, um die Veranstaltung für die Zweitenthüllung weiterlesen…

Eindrücke aus Leipzig

Kommt der Reisende in Leipzig mit der Bahn an, stößt er bald in der Nähe des Hauptbahnhofes auf den Brühl, eine der bekanntesten Straßen im alten Geschäfts-und Messeviertel der Stadt. Heute wirkt der Brühl wie eine gut besuchte Einkaufsstraße ähnlich der Zeil in Frankfurt oder dem Kurfürstendamm in Berlin. Bis Anfang der Dreissiger Jahre aber weiterlesen…

Kein namenloses Grab für Salo Drucker

Bei unserer Suche nach Salo Druckers Grab in Weißensee hatten wir im August 2024 keinen Hinweis auf eine Beschriftung seines Grabsteins gefunden. Bei einem weiteren Besuch im September diesen Jahres ließen sich nach einer sorgfältigen Reinigung des Grabsteins und bei genauer Betrachtung Reste einer Beschriftung erkennen. Aber nur ein Eingeweihter vermochte auch Teile der Schrift weiterlesen…

Späte Anerkenntnis der Schuld

Volkstrauertag – Friedenssonntag – die evangelischen Berliner Kirchengemeinden dachten heute auch an die Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges vor allem auf ihren Friedhöfen zu schwerer körperlicher Arbeit gezwungen worden waren. Sie lebten in einem Gefangenenlager auf dem früheren Friedhof Jerusalem V in der Hermannstraße, unter unwürdigen Bedingungen untergebracht. Heute befindet sich an diesem Ort weiterlesen…

THG erinnert am Gleis 69 an die Pogromnacht 1938

Wie für andere Schulen in Mitte war die Pogromnacht am 9. November 1938 auch für die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (THG) Anlass für eine Gedenkzeremonie. Der Gedenkort des ehemaligen Güterbahnhof Moabit mit der Deportationsrampe am Gleis 69 bot dafür am 10.November den angemessenen Ort. Darüber hinaus ist die Schule mit diesem der Schule gegenüberliegenden Mahnort in vielfältiger Weise weiterlesen…

Jugendliche aus der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten entdecken das Gleis 69.

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Gemeinde unternahmen wir heute eine Exkursion mit der diesjährigen Konfirmandengruppe. Am Gedenkort des ehemaligen Güterbahnhofes Moabit informierten wir sie über die wechselseitige Geschichte dieses Ortes. Das schloss einen kleinen Exkurs in die deutsche Eisenbahngeschichte, die Reichsgründung 1871 und den Ersten Weltkrieg ein. Es folgte ein gedanklicher Sprung zur Reichpogromnacht, weiterlesen…

Das Buch „. . . nicht mißhandeln“ von Christian Pross – digitalisiert.

Vielen, die sich mit der Berliner Medizingeschichte beschäftigen, insbesondere mit der im Dritten Reich, war das Buch von Christian Pross „. . . nicht mißhandeln“ eine wichtige Quelle. Auch bei der Recherche für unsere Ausstellung „Jüdische Ärzte und Apotheker in Tiergarten“ war das Buch für uns eine unverzichtbare Grundlage. Da das Buch seit vielen Jahren weiterlesen…