Erinnerung – neu gedacht

Die Abkürzung CPPD ist sicherlich den wenigstens geläufig. Sie steht für coalition for pluralistic public discourse, ein Zusammenschluss von Menschen, die miteinander durch berufliche und persönliche Beziehungen verbunden sind. Ihr erstes größeres Treffen fand am 9.11.2021 im Alexanderhaus in Groß-Glienicke statt. Ihr Namen beschreibt auch ihr zentrales Ziel, einen breiten Diskurs vielfältiger gesell-schaftlicher Gruppen über weiterlesen…

Wieder in Budapest

Nach einer pandemiebedingten Pause ist es unserem Gründungsmitglied V.B. gelungen, wieder eine internationale Gruppe zum 4. Sommercamp in Budapest zu versammeln. Auch in diesem Jahr fand die zweiwöchige Veranstaltung im Rahmen einer Kooperation zwischen Aktion Sühnezeichen (ASF) und Mazsike, dem ungarisch-jüdischen Kulturbund, statt. Der Schwerpunkt der Arbeit lag wie in den vorigen Jahren auf dem weiterlesen…

Revolutionäres Schulkonzept

In einem ausführlichen Bericht schildert Chefredakteur Yves Kugelmann in der Schweizer Wochenschrift Tachles den langwierigen Weg beim Ausbau einer interreligiösen Schule in Jerusalem. Die Hand-in-Hand-Schule zeichnet sich durch ein Konzept aus, dass christlichen und jüdischen SchülerInnen einen gemeinsamen Unterricht in Arabisch und Hebräisch ermöglicht. Die Schule wird zu einem erheblichen Teil durch Schweizer NGO finanziert. weiterlesen…

Dieses Jahr wieder in der Rosenstraße

Nachdem die Gedenkfeier im letzten Jahr pandemiebedingt ausgefallen war, fand sie jetzt wieder unter den entsprechenden Hygieneauflagen statt. Die TeilnehmerInnen versammelten sich in der Großen Hamburger Straße vor dem Denkmal für das Jüdische Altersheim. Die Gestapo hatte das Altersheim 1942 in ein Sammellager für die Deportationen umgewandelt. Nach dem El Male Rachamin von Kantor Simon weiterlesen…

Ein langer Weg

Seit über vier Jahren werden Pläne für eine Drei-Religionen-Kita in Berlin geschmiedet. Anfangs war ein Standort in der Ev. Kirchengemeinde Tiergarten geplant. In dieser Gemeinde gibt es lange Erfahrung im interreligiösen Gespräch und bei der Betreuung von muslimischen Kindern. Hier wäre diese Einrichtung sehr willkommen gewesen. Aber es gab nicht aufzulösende Grundstücksprobleme. Jetzt ist das weiterlesen…

Golda Rachel und Channa Anna Holländer

geboren in Tarnów,gelebt in Berlin,ermordet in Piaski. Unbeeindruckt vom Wetter hat sich am 30. Januar 2022 wieder die Gruppe von Menschen aus der Ibn Rushd – Goethe Moschee, von Gleis 69 e.V. und aus der Thomasiusstraße zusammengefunden, um dort die Stolpersteine zu putzen. Nachdem wir diesen Brauch bereits fünf Jahre pflegen, schätzen wir es, uns weiterlesen…

Große Freude bei Bubales

. Wir gratulieren Bubales zu der Verleihung des Obermayer-German-Jewish-History-Award für 2022.Wer die Aufführung dieses bemerkenswerten jüdischen und interkulturellen Puppentheater gesehen hat, freut sich aus vollem Herzen mit dem ganzen Ensemble. Im Puppentheater sind eben Dinge möglich, die der realen Welt verschlossen sind und deshalb Kinder und auch Erwachsene ganz anders als das übliche Theater ansprechen. weiterlesen…

Sorge um Christen in Jerusalem

Am 14. Dezember 2021 haben die geistlichen Repräsentanten der christlichen Kirchen in Jerusalem in einer Stellungnahme ihre Besorgnis zur aktuellen Situation der Christen insbesondere in Jerusalem aber auch in Israel und dem israelisch besetzten Westjordanland ausgedrückt. Dabei haben sich alle 13 christlichen Konfessionen zusammengefunden. Ein nicht so häufiges Ereignis.Die Antwort des israelischen Außenministerium erfolgte umgehend. weiterlesen…

Wird “Schalom Aleikum” weiterleben?

Mit viel Engagement war Dmitrij Belkin bei der Organisation des 1. Jüdischen Zukunftskongress beteiligt. Die Teilnahme an diesem Kongress war ein wirkliches Erlebnis. Mit viel Engagement hat er auch das Projekt Schalom Aleikum aufgebaut. Wir berichteten im November 2020 darüber. Jetzt zieht Christina Marina im Tagesspiegel eine Bilanz dieses auf drei Jahre angelegten und vom weiterlesen…

ANOHA ist eröffnet

Seit dem 27.Juni ist endlich ANOHA eröfnet, die Kinderwelt im Jüdischen Museum.Gegenüber dem Jüdischen Museum wartet ANOHA auf Kinder und ihre Eltern.Lange haben die Vorbereitungen gedauert. Die Kinderwelt ist noch unter dem früheren Direktor Peter Schäfer konzipiert worden. Durch die Pandemie hat sich dann die Eröffnung lange verzögert. Es ist wirklich eine wunderschöne anregende Darstellung weiterlesen…