Kahal Adass Jisroel – in der Nachfolge von E.Hildesheimer

Am 11.12.2025 lud Kahal Adass Jisroel (KAJ) zu einer Konferenz unter dem Motto „Berlin – ein jüdisches Zuhause“ . Mit KAJ in der Hofsynagoge von ehemals Beth Zion in der Brunnenstraße ist neben Chabad Lubawitsch eine der lebendigsten Gemeinden in Berlin entstanden. In der Tradition der neo-orthodoxen Austrittsgemeinde von 1869 gehört sie nicht zur Berliner weiterlesen…

Eindrücke aus Leipzig

Kommt der Reisende in Leipzig mit der Bahn an, stößt er bald in der Nähe des Hauptbahnhofes auf den Brühl, eine der bekanntesten Straßen im alten Geschäfts-und Messeviertel der Stadt. Heute wirkt der Brühl wie eine gut besuchte Einkaufsstraße ähnlich der Zeil in Frankfurt oder dem Kurfürstendamm in Berlin. Bis Anfang der Dreissiger Jahre aber weiterlesen…

Von den Berliner Privatsynagogen

Die Landschaft der privaten Synagogenvereine in Berlin war vielfältig. Max Sinasohn hat sie in seinem Buch „Die Berliner Privatsynagogen und ihre Rabbiner“ genau beschrieben. Ebenso unterschiedlich war nach dem Krieg das Schicksal der mit ihnen verbundenen Gebäude. So hat sich in der lange vernachlässigten Hofsynagoge von Beth Zion in der Brunnenstraße mit Kahal Adass Jisroel weiterlesen…

Kein namenloses Grab für Salo Drucker

Bei unserer Suche nach Salo Druckers Grab in Weißensee hatten wir im August 2024 keinen Hinweis auf eine Beschriftung seines Grabsteins gefunden. Bei einem weiteren Besuch im September diesen Jahres ließen sich nach einer sorgfältigen Reinigung des Grabsteins und bei genauer Betrachtung Reste einer Beschriftung erkennen. Aber nur ein Eingeweihter vermochte auch Teile der Schrift weiterlesen…

Sukkot in Chemnitz

Eine Einladung zu Sukkot, dem jüdischen Laubhüttenfest, bietet die Gelegenheit, die Kulturhauptstadt Europas 2025 zu besuchen. Chemnitz ist von Berlin aus in drei Stunden mit der Bahn zu erreichen – auch wenn es manchmal ein bißchen länger dauert. Noch zwei Stationen mit der Straßenbahn, und der Besucher steht vor der Sukka, unübersehbar auf der Grünfläche weiterlesen…

Verloren geglaubte Musik wiedergefunden

Am letzten Montag gab es die Gelegenheit, sich von heute unbekannter Musik überraschen zu lassen. Die polnische Botschaft hatte zu einem Konzert mit der Musik David Eisenstadts eingeladen. Eisenstadt war der Kantor an der Großen Synagoge in der ul. Tłomackie in Warschau. Seit 1921 war er damit eine das Warschauer Musikleben bestimmenden Persönlichkeit. Neben den weiterlesen…

Stätten des Alltags – Synagogen in Polen.

Ein Boxclub, ein asiatisches Lebensmittelgeschäft, ein Hallenbad oder gar eine orthodoxe Kirche: Synagogengebäude in West- und Nordpolen wurden und werden heute ganz unterschiedlich genutzt. Ist das schlimm? Pietätlos? Nur zehn Prozent der polnischen Jüdinnen und Juden haben den Holocaust überlebt. Ein erheblicher Teil jüdischer Menschen, die in den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reichs lebten, floh weiterlesen…

Zeitgemäßer Entwurf einer Synagoge

Nach einer längeren und auch kontroversen Diskussion ist jetzt die Entscheidung über die Gestaltung eines neuen jüdischen Zentrums am Fränkelufer gefallen. Die Entscheidung über den Wettbewerb haben das Büro Staab-Architekten gemeinsam mit dem Atelier Loidl Landschaftsarchitekten gewonnen. In baunetz.de sind die Entwürfe der Wettbewerber ausführlich dokumentiert. Der Entwurf überzeugte, da er sich in seiner äußeren weiterlesen…

Juden im osmanischen Palästina.

Im Rahmen der Ringvorlesung Die Vielfalt Palästinas – eine kulturelle Zeitreise gab es am Dienstag einen Vortrag mit dem Thema Jüdisches „Worldmaking“ im osmanischen Palästina. Der Judaist Prof. Lukas Muehlethaler hatte diese Aufgabe übernommen. Es war sein Anliegen, mit diesem Thema das verbreitete Bild von der verarmten und zurückgezogen lebenden jüdischen Gemeinde in Palästina richtigzustellen. weiterlesen…

Wer sind die Pharisäer?

. . . . und welches Bild haben wir von ihnen?Diese Fragen standen am 9.11.2024 bei der Veranstaltung der Evangelischen Akademie Berlin Brandenburg zur Diskussion. Dabei stellten die beiden Protagonisten, Prof. Joseph Sievers (Rom) und Prof. Jens Schröter (Berlin) ihr Buch „Die Pharisäer – Geschichte und Bedeutung“ jetzt auch in Berlin vor. Frau Dr. Milena weiterlesen…