Halle an der Saale im Oktober 2020

Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt ist reich an Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Seit gut einem Jahr ist eine schreckliche Erinnerung hinzugekommen. Der menschenverachtende antisemitische Terroranschlag auf die Synagoge in der Humboldtstraße. Dabei wollte der rechtsextremistische Attentäter am 9. Oktober 2019 möglichst viele Juden während der Feiern zu Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, in dem weiterlesen…

Gratulation für den Film “Stones” von Dobray György

Seit 2017 organisiert V.B., ein Gründungsmitglied von Gleis 69 e.V., mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienst und dem Jüdischen Kulturbund in Ungarn Mazsike Sommerlager in Budapest. 2019 ist es ihr gelungen einen ungarischen Filmemacher, Dobray György , dazu zu gewinnen, das Sommerlager zu dokumentieren. Aber auch eine Begegnung mit dem Bischof Fabing der Evangelisch- Lutherischen Gemeinde Budapest weiterlesen…

“Der letzte Weg” – wie geht es weiter?

Wie jetzt bekannt wurde, hat der Lotto-Stiftungsrat in seiner letzten Sitzung am 10.9.2020 den Antrag des Bezirksamt Mitte zur Finanzierung des”Letzten Weges” nicht berücksichtigt. Das Bezirksamt plante unter Beteiligung verschiedener Gruppen aus dem Bezirk, den Weg zwischen der ehemaligen Synagoge Levetzowstraße und dem ehemaligen Güterbahnhof Moabit kenntlich zu machen. Diesen Weg waren 1942 und 1943 weiterlesen…

Viele Helfer am Gedenkort

In der Gruppe arbeitet es sich besser. Diese Erkenntnis konnten wir auch heute wieder unter Beweis stellen. SchülerInnen der Theodor Heuss-Gemeinschaftschule, Gleis 69 e.V. und Francesco Apuzzo von raumlaborberlin hatten sich am Gedenkort Güterbahnhof Moabit verabredet. Denn die Künstler von raumlaborberlin hatten in ihrem Konzept nach drei Jahren bei den Kiefern eine neuen Schutzanstrich vorgesehen. weiterlesen…

Gedenkort Synagoge Levetzowstraße – Erinnern unter dem neuen Wandbild.

. . Nach unserer heutigen Veranstaltung sah man ringsherum nur zufriedene Gesichter und Zustimmung, und das neue Wandbild bot anschließend ausreichend Gesprächsstoff. . Die Hausgemeinschaft und der Verein Gleis 69 hatten aus Anlaß des 1.Oktober 1941 und des gerade fertigstellten Wandbildes zu einer kleinen Zeremonie eingeladen. Wir erinnerten an das historische Datum, an dem die weiterlesen…

Polnische Soldaten an der TU ?

Die wenigsten wissen heute, dass polnische Soldaten im zweiten Weltkrieg nicht nur in der Anders-Armee auf Seiten der westlichen Alliierten gekämpft haben. Zusammen mit der Roten Armee waren 180 000 polnische Soldaten in der 1. und 2. Polnischen Armee an der Einnahme Berlins beteiligt. Am 1.Mai 1945 mussten Soldaten der 1. Infanterie-Division Tadeusz Kościuszko deutsche weiterlesen…

Tourismus zu den Stätten der NS-Verbrechen

Christoph David Piorkowski geht im heutigen Tagesspiegel der Frage eines zunehmenden Tourismus zu den Stätten des NS-Verbrechens nach. Anlass ist der Veröffentlichung des Buches Dark Tourism. Reisen zu Stätten von Krieg, Massengewalt und NS-Verfolgung von Frank Bajohr, Axel Drecoll und John Lennon ( Metropol Verlag Berlin, 2020. 24 €). Das genannte Buch erscheint im zeitlichen weiterlesen…

Gute Nachbarschaft

Seit wenigen Tagen ist das Gerüst vor der Giebelwand abgebaut und das Wandbild sichtbar geworden. Nach längeren Überlegungen hatte sich die Hausgemeinschaft dazu entschlossen, bei der anstehenden Renovierung der Fassade ein Zeichen der guten Nachbarschaft zu geben. So nimmt das Bild Bezug auf die große liberale Synagoge Levetzowstraße (1913 – 1956). Das Bild ist bewußt weiterlesen…

Die Gestaltung eines Deportationsweges

Gestern fiel eine Vorentscheidung zur künstlerischen Gestaltung des Deportationsweges in Moabit. In einer vertraulichen Beratung wurden unter der Mitwirkung von Dorothea Strube / Kunstvermittlung neun von 91 Bewerbern zum Wettbewerb zugelassen:– Empfangshalle, München – Corbinian Böhm und Michael Gruber– Rolf Giegold, Berlin– Renate Herter, Berlin– Kunstprojekt REMEMBER, Berlin – Sharon Paz, Jürgen Salzmann und Karl– weiterlesen…

Krosnos vergessene Juden

Krosno, eine Kleinstadt in der Woiwodschaft Karpatenvorland, stellt heute das Zentrum der polnischen Glasindustrie dar. Im Mittelalter bestand ihr wirtschaftlicher Schwerpunkt im Fernhandel und vor allem im Handel mit ungarischem Wein und textilen Erzeugnissen. Dabei wurde Krosno so wohlhabend, dass es sich früh eine städtische Wasserleitung und auch eine doppelte Stadtmauer leisten konnte. Im 19. weiterlesen…