Was es braucht . . .

Es braucht einen Schweizer Pfarrer, dem die Geschichte seines Landes gegenwärtig ist, ein Bahnwärterhaus und einen Kreis von kreativen und beharrlichen Menschen . . . dann entsteht daraus die einzige Gedenkstätte der Schweiz, die sich mit dem Verhalten des Landes gegenüber jüdischen Flüchtlingen auseinandersetzt. . . . und sich nur durch Spenden finanziert. Johannes Czwalina weiterlesen…

Badenweiler – vom Hotel Bellevue zum Restaurant Mandarin

Auf ihrem Weg entlang des Rheins nach Norden entdeckten die Römer auch dieses angenehme Tal am Schwarzwaldrand. Hier siedelten sich offenbar vermögende Familien an, und es entstand eine ansehnliche Therme. Mitte des 19. Jahrhundert tauchten mit der Bahn im Rheintal wieder Touristen in diesem Schwarzwaldtal auf. Die gute Luft und die Thermalquelle in Badenweiler bildeten weiterlesen…

Philipp Auerbach – König von Bayern?

Einem ondit nach soll Dr. Phillip Auerbach (1906 – 1952) vom bayerischen Justizminister als König von Bayern bezeichnet worden sein . . . Mit Sicherheit hat er die machtvolle Stellung als bayerischer Staatskommissar für politisch, rassisch und religiös Verfolgte (1946 – 1952) und als Leiter des Landesentschädigungsamtes spürbar ausgefüllt. Lange Zeit war er in Vergessenheit weiterlesen…

Buchvorstellung im Exilmuseum

Bereits 2021 machten wir die Bekanntschaft von Ruth Ur, als sie für die Freunde von Yad Vashem eine Besichtigungsfahrt durch Berlin organisierte. Diese Fahrt führte zu den verschiedenen Orten, von denen die Berliner Juden ab Oktober 1941 deportiert worden waren. 2023 veranlasste Ur eine hochinteressante Ausstellung von Gegenständen, die mit sechzehn Schicksalen aus Deutschland vertriebener weiterlesen…

Die Kreise schließen sich.

Am Gesundheitsamt Wedding in der Reinickendorfer Straße war die Gedenktafel für Salo Drucker Jahrzehnte lang ein vertrautes Bild. Als plötzlich der Abriss des Gebäudes bevorstand, galt es zumindest, die Tafel in Obhut zu nehmen. Lange befand sie sich dann bei der Historischen Gesellschaft zu Berlin zur Aufbewahrung, bis es in der Reinickendorfer Straße Neubaupläne für weiterlesen…

Bondi Beach – die Gewaltspirale dreht sich weiter.

Bondi Beach, für Menschen in Sydney ein Begriff von Freizeit und Vergnügen . . . jetzt aber mit grausamen Bildern verbunden. Die Gewaltspirale dreht sich weiter und trifft Unbeteiligte der jüdischen Diaspora.Ein Einzelner, der syrische Familienvater Ahmed al-Ahmed, hat mit seinem mutigen Eingreifen ein Zeichen für Menschlichkeit gesetzt.Wir trauern mit den Hinterbliebenen. Wir wünschen den weiterlesen…

Jews in NYC

New York City ist ein eigener Topos. So unterschiedlich seine Bevölkerung und ihre Geschichte ist, genauso unterschiedlich begegnen einem Juden in NYC. Schon bei den Begegnungen in den verschiedenen Stadtteilen wird das deutlich. So findet sich in der Lower Eastside in Manhattan die Eldridge Synagoge, 1887 erbaut. Als eines der bedeutendsten Bauwerke der osteuropäischen Juden weiterlesen…

Sukkot in Chemnitz

Eine Einladung zu Sukkot, dem jüdischen Laubhüttenfest, bietet die Gelegenheit, die Kulturhauptstadt Europas 2025 zu besuchen. Chemnitz ist von Berlin aus in drei Stunden mit der Bahn zu erreichen – auch wenn es manchmal ein bißchen länger dauert. Noch zwei Stationen mit der Straßenbahn, und der Besucher steht vor der Sukka, unübersehbar auf der Grünfläche weiterlesen…

In Kielce

Kielce steht in der Geschichte der unmittalbaren Nachkriegszeit oft als Synonym für die tief prägende Erfahrung der polnischen Juden – nach der Rückkehr aus dem Exil in Polen nicht mehr ihre Heimat vorzufinden. Schon bei der Rückreise aus der UdSSR machten sie oft die Erfahrung, abgelehnt und angegriffen zu werden. Am 4.Juli 1946 entwickelte sich weiterlesen…

Eine Stadt in Podkarpackie

Auf den ersten Blick sieht Brzostek aus wie viele kleine Landstädte in Polen. Aber bald entdeckt man an der Straßenecke zum Rynek das Schild ul. Żydowska und eine Gedenktafel für die ermordeten jüdischen Einwohner der Stadt. Ursprünglich im Besitz des Benediktinerkloster Tyniec in der Nähe von Kraków gelangte die Stadt 1816 unter habsburgische Herrschaft. Damit weiterlesen…