Holokaust – was konnte der Einzelne in Erfahrung bringen?

Seit Ende März ist in der Topographie des Terrors eine klug konzipierte und kreativ kuratierte Ausstellung zu sehen. Am 24. März 2026 fand die Eröffnung vor einem großen Publikum statt. Dr. Andrea Riedle eröffnete als Direktorin der Stiftung die Veranstaltung und erläuterte das Konzept der Ausstellung. Zentral waren die Fragen an die Tätergeneration: Wann hat weiterlesen…

Unverhoffte Konfrontation

Unser Gründungsmitglied B.V. ist unverhofft mit dem Schicksal zweier ihrer Tanten konfrontiert worden. Über die Genealogie-Seite geni.com erhielt sie die Anfrage, ob sie mit zwei Frauen aus einem Außenlager des KZ Ravensbrück verwandt sei. Die Mädchennamen der beiden stimmten, ein beigelegtes Foto half aber nicht weiter. Erst der Kontakt mit einer kleinen Gruppe von zivilgesellschaftlich weiterlesen…

Ihnestr. 22 – der erstrittene Erinnerungsort.

Im Herbst 2024 eröffnete in der Ihnestr.22 in Berlin-Dahlem eine Dauerausstellung zum früheren Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A). Dieses Institut war dort 1927 gegründet worden und stellte sich bald nach der NS-Machtübernahme in den Dienst des neuen Regimes. Daran erinnert seit Oktober 2024 der neue Erinnerungsort. Im Gedenkstättenrundbrief vom Dezember 2025 schildert weiterlesen…

Die Ausstellung – gerade beendet.

Heute haben wir die Ausstellung Klinik am Hansaplatz abgebaut. Die leeren Wände sahen anschließend etwas traurig aus. Getröstet hat uns, dass die Ausstellung zahlreiche Besucher angesprochen, breites Interesse und deutliche Zustimmung gefunden hat. Das freut uns als AusstellungsmacherInnen natürlich sehr. Für alle, die es nicht mehr geschafft haben, sich die Ausstellung in der Hansabibliothek anzusehen, weiterlesen…

Ungewöhnliche Perspektive

Kunst einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet lässt sich im Augenblick in der Alten Nationalgalerie erleben. Dort werden Bilder von Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth unter zeitgeschichtlichen Gesichtspunkten gezeigt. Beider Kunst wurde von der NS-Kulturpolitik teilweise als nicht systemkonform und entartet eingestuft. In der Ausstellung kann der Besucher und die Besucherin jetzt das Schicksal weiterlesen…

Die Klinik am Hansaplatz – eine Kindheitserinnerung – Ausstellungseröffnung

1950 stand die Ruine der Hansaklinik noch. Oben auf ihrer Außenmauer wuchs eine Birke. Mich hat damals als Kind beschäftigt, wie dieser nicht so kleine Baum dort hingekommen sein mochte. Gegenüber, auf dem Gelände der heutigen Hansabibliothek, waren die Ruinen bereits abgeräumt. Dieses freie Feld bot sich uns geradezu zum Drachensteigenlassen an. Bei Recherchen zu weiterlesen…

Die neue Ausstellung in Sobibor

2023 hatte eine Gruppe aus Bielefeld, die seit vielen Jahren in der Gedenkarbeit engagiert ist, Gelegenheit die neu gestaltete Ausstellung in der Gedenkstätte Sobibor noch vor der Eröffnung zu besichtigen. Die Mitglieder der Gruppe waren vorher bereits für ihre langjährige Arbeit in der Gedenkstätte Treblinka geehrt worden.Wir bedanken uns herzlich bei Frau Dr. Ute Soldan weiterlesen…

Die Kirche am Hohenzollernplatz. Unübersehbar

Die Kirche ist im Stadtbild nicht zu übersehen. Von den zahlreichen Berliner Innenstadtkirchen, meist um 1900 erbaut, hebt sie sich deutlich ab. Keine neogotischen oder neoromanischen Stilelemente, stattdessen ähnelt sie einem Industriebau wie die verschiedenen Umspannwerke, die auch nach ihrer Außerdienststellung erhalten geblieben sind. Kraftwerk Gottes hat man sie deshalb auch genannt. Geht man um weiterlesen…

Der Süden ist anders.

Das Museum of the Southern Jewish Experience in New Orleans ist eine gute Adresse, um einen umfassenden Einblick in die jüdische Diaspora der amerikanischen Südstaaten zu erhalten. Auch dieser Teil der Diaspora wird durch Einwanderung der Sepharden nach dem Alhambra Edikt von 1492 bestimmt. Am 2. Januar 1492 hatten die Katholischen Majestäten von Kastilien und weiterlesen…

Bedrückender Besuch im Old Slave Mart, Charleston S.C.

In dem historischen Sklavenmarkt von Charleston ist eine umfangreiche Sammlung an Dokumenten und Relikten der Sklavenwirtschaft zu besichtigen. Zahlreiche Bilder und Fotos lassen einen das damalige Leid der Sklaven erahnen. Gleichzeitig wird deutlich, wieviel Gewinn die damaligen USA aus dieser Wirtschaftsform bezogen haben und wie viele der großen Vermögen in Amerika und Europa entstanden sind. weiterlesen…