Der rbb erinnert an den Beginn der Deportationen vor 80 Jahren.

. Der 18. Oktober 1941 sollte ein Datum sein, dass in der Deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten darf.An diesem Tag begannen vor achtzig Jahren die Deportationen der Berliner Jüdinnen und Juden und damit der Holokaust.Der Rundfunk Berlin-Brandenburg sendet dazu mehrere Beiträge, für die wir uns mit Matthias Schirmer am Gleis 69 des ehemaligen Güterbahnhofs weiterlesen…

Nur ein Porzellanelefant blieb zurück.

. Selma Meerbaum-Eisinger war eine junge jüdische Dichterin, die als Verfolgte des Naziregimes in einem rumänischen Zwangsarbeitslager starb. Nach ihr ist das Meerbaumhaus im Berliner Hansaviertel benannt Dort stellt am 6. Oktober Andreas Lorenz, Journalist und ehemaliger SPIEGEL-Korrespondent, auf Einladung von Gleis 69 e.V. sein Buch „Nach dem Osten mit unbekanntem Ziel. Großvater Hugo, eine weiterlesen…

Wie soll Babyn Yar würdig gestaltet werden?

. Anfang Oktober 2021 trafen sich die Präsidenten der Ukraine, von Israel und der Bundesrepublik Deutschland am Rande von Kiew zu einer Gedenkveranstaltung. Dort in der Schlucht von Babyn Yar hatten im September 1941 Angehörige der SS, Soldaten der Wehrmacht und deutsche Polizisten über dreissigtausend Juden ermordet, fast ausschließlich Frauen, Kinder und Alte. Auch in weiterlesen…

Daniel Cohn-Bendit auf der Suche

. Wer den Pariser Mai 1968 verfolgen konnte, dem ist der “rote Danny” noch gut in Erinnerung. Aus deutscher Perspektive schien De Gaulles Fünfte Republik kurz davor zustehen, aus den Angeln gehoben zu werden. Und Cohn-Bendit hatte einen Gutteil dazu beigetragen. In seinem weiteren Lebensweg hat er kaum eine Möglichkeit, sich politisch zu beteiligen, ausgelassen weiterlesen…

Die Ausstellung “Versteckt Verschlossen Vergessen” vor dem Rathaus Tiergarten

Im Rahmen unseres Projektes Versteckt Verschlossen Vergessen haben wir das bis jetzt vorhandene Material für zwei Berliner Gedenktafeln in Tiergarten zusammen getragen. Beide Gedenktafeln sind in Vergessenheit geraten. Die eine ist für Besucher nicht zugänglich, die andere so versteckt aufgestellt, dass nur ein großer Zufall sie finden lässt. Da beides nicht der Sinn von Gedenktafeln weiterlesen…

1. Oktober am Denkmal Synagoge Levetzowstraße

Zu der hier angekündigten Erinnerungszeremonie am Denkmal für die Synagoge Levetzowstraße fand gestern ein nachbarschaftliches Treffen statt. Tiergartener aus nah und fern trafen sich neben dem lebhaft genutzten Spielplatz. Kaum hatten wir auf den Bodenplatten mit den Synagogenabbildungen Kerzen und einen Blumenstrauß aufgestellt, machten die Kinder einen Bogen um diesen Ort und die Erwachsenen auf weiterlesen…

Verleihung der Bezirksverdienstmedaille 2020 in Mitte

. Heute ehrte der Bezirk Mitte von Berlin Bürger und Bürgerinnen des Bezirks, die sich mit einem besonderen Engagement verdient gemacht haben. Darunter erhielten LehrerInnen und Lehrer für ihre Gedenkarbeit die Bezirksverdienstmedaille. Dazu zählt auch Sabeth Schmidthals, Lehrerin an der Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule und Gründungsmitglied des Vereins Gleis 69, die die Gedenkzeremonie für das Geschehen in weiterlesen…

FG sucht Gedenktafel

Bereits 2020 hatten wir eine Veranstaltung im Französischen Gymnasium, in der wir über die Arbeitsweise der “Vermögensverwertungsstelle” beim Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg berichteten und virtuell den Weg vom ehemaligen Finanzamt Moabit-West in der Luisenstraße bis zum früheren Standort der “Vermögensverwertungsstelle” in Alt Moabit 143 verfolgten. Ein Jahr später war es dann möglich, diesen Weg real zu gehen.. weiterlesen…

Ein neues Licht am Gleis 69

Am 5.09.2021 fand am Gedenkort Güterbahnhof Moabit die Einweihung eines neuen Lichtzeichens statt.Die Gestaltung des Lichtzeichens hatte raumlaborberlin übernommen, das auch den Gedenkort gestaltet hatte. Dazu die Presseerklärung des BA Mitte. Was zeigt uns das Licht? Ein kurzes Schienenstück stellvertretend für ein verschwundenes Gleis, das Menschen auf den Weg in den Tod brachte . . weiterlesen…

Lydia Rabinowitsch-Kempner versteckt . .

. Der 150. Geburtstag von Lydia Rabinowitsch-Kempner in diesem Jahr ist dafür Anlass, dass vielfältig an die berühmte Bakteriologin erinnert wird. So auch im Tagesspiegel und in den Berliner Ärzt:innen (Ausgabe 08/2021, S. 40/41). Auch eine Tiergartener Straße in der Nähe des Hauptbahnhofes ist mittlerweile nach ihr benannt. Weshalb aber die Berliner Gedenktafel, die sie weiterlesen…