Geschichte – einmal anders denken.

Im Deutschen Historischen Museum ist jetzt die Ausstellung Roads not taken oder auf Deutsch . . .es hätte auch anders kommen können. .. zu sehen.In der letzten Woche hatte sein Präsident , Prof. Raphael Gross, zur Eröffnung geladen, Staatsministerin Claudia Roth hatte ein Grußwort gesprochen und der Historiker Dan Diner die Eröffnungsrede gehalten. Die Ausstellung weiterlesen…

Clint Smith am Gleis 69

Im Oktober 2021 besuchte Clint Smith zusammen mit Hetty Berg, der Direktorin des Jüdischen Museums, den Gedenkort Güterbahnhof Moabit. Er interessierte sich bei seiner Reise durch Europa für die Kultur des Erinnerns, über die er besonders für Deutschland nur Gutes gehört hatte. Umso mehr war er dann erstaunt, als er von der Geschichte der Deportationsrampe weiterlesen…

Zentralrat vs. Homolka

Nachdem im Mai 2022 ein bemerkenswerter Festakt zum 150jährigen Bestehen der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums stattgefunden hatte, wurden wenige Tage später Vorwürfe gegen das Abraham-Geiger-Kolleg in der Zeitung Die Welt laut. Ein Mitarbeiter des Kollegs wurde von seinen Aufgaben entbunden, der Rektor des Kollegs, Prof. Walter Homolka, ließ seine vielfältigen Ämter ruhen. Wegen weiterlesen…

Sehenswert – Lucia Moholy

Untrennbar sind Lucia Moholy und László Moholy-Nagy mit dem Bauhaus verbunden. Während Moholy-Nagy aber eine der Meisterpositionen erhielt, durfte Lucia Moholy zwar weltbekannte und berühmte Fotografien zur Außendarstellung des Bauhauses anfertigen, aber einen festen Vertrag mochte ihr Walter Gropius als Direktor des Bauhauses nicht geben. In vielen Veröffentlichungen Gropius aber auch in etlichen anderen Publikationen weiterlesen…

Tiergartener Schulgeschichte

Mitte November ergab sich ein weiteres Mal die Gelegenheit, Itai Böing zu der Erinnerung an die jüdischen Kollegen seiner Vorgängerschule, der Fichte-Realschule, zu hören. Herr Rimpel hatte es ihm in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung ermöglicht, noch einmal sein Buch über Eugen Wolbe vorzustellen. Nachdem er schon im Mai im Meerbaumhaus und Anfang November an seinem ehemaligen weiterlesen…

Der Holodomor – weiterhin unvergessen.

Zum ersten Mal erfuhr ich vom Geschehen des Holodomor 1962. Wir waren als Schüler auf einer Radtour bei einem bayrischen Bauern in der Scheune untergekommen. Auf der Wiese hinter dem Anwesen hatten Exil-Ukrainer ein Lager aufgebaut und uns zum Abendessen eingeladen. In den Gesprächen erfuhren wir dabei von den schrecklichen Ereignissen der Jahre 1932 und weiterlesen…

Ein angenehmer Abend mit Charlotte Berend-Corinth

Im Zusammenhang mit unserer Ausstellung über jüdische Künstlerinnen und Künstler lernten wir auch die beeindruckende Persönlichkeit von Charlotte Berend-Corinth kennen. Gleichzeitig stellten wir fest, dass an ihrem früheren Wirkungsort in der Klopstockstr. 48 ( heute Klopstockstr. 25-27) nur eine Berliner Gedenktafel für ihren Mann Lovis Corinth zu finden war. Das hielten wir für änderungsbedürftig und weiterlesen…

Ein Buch geht seinen Weg

2013 erschien die Graphik Novel Mietek na Wojnie von Natalia Gancarz, herausgegeben vom Komitet Opieki nad Zabytkami Kultury Żydowskiej in Tarnów. Natalia Gancarz ist als Ethnologin mit dem Schwerpunkt Kultur und Geschichte der Roma im Regionalmuseum Tarnów tätig. Ihr Buch beschreibt das Geschehen im KZ Auschwitz aus der Sicht eines Roma-Jungen. Die Illustrationen dazu und weiterlesen…

Zeremonie an der ehemaligen Synagoge Levetzowstraße

In Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 veranstaltet das Französische Gymnasium seit Jahren an dem Mahnmal in der Levetzowstraße ein Gedenken. Hier stand eine der größten Synagogen Berlins, die am 1. Oktober 1941 von der Gestapo in ein Sammellager für die beginnenden Deportationen umgewandelt wurde. In einer szenischen Lesung beschrieben die Schüler*innen das grausame und bedrückenden weiterlesen…