Kränze für die Deportationsrampe?

Bei der heutigen Veranstaltung des Bezirksamtes Mitte zum Holokaust-Gedenktag lagen die Kränze auf der Deportationsrampe. Ob sie auch der Deportationsrampe, diesem stummen Zeitzeugen des Holokaust, gegolten haben? Seit vielen Jahren verrottet dieses historische, jetzt auch denkmalgeschützte Bauwerk vor aller Augen. Auf der Rampe parken weiterhin Autos. Auch das Umfeld spricht für wenig Sensibilität. Vor diesem weiterlesen…

111 Lichter erinnern am Gleis 69

Nachts. Kein Geschäftsbetreib. Kein Auto auf dem Parkplatz. Kein Verkehr auf der Straße. Die ungewohnte Stille an diesem Ort lässt die Gedanken wandern…. zu den Menschen, die hier vor achtzig Jahren ihre Persönlichkeit verloren, voller Angst in die Waggons gezwungen einem ungewissen Schicksal entgegenfuhren. Und wir denken an die Menschen heute, die Gewalt erfahren, ihre weiterlesen…

Die Stolpersteine in der Thomasiusstraße

Im Umfeld der Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee treffen wir uns seit etlichen Jahren zum Stolperstein Putzen: Die Ibn Rushd – Goethe Moscheegemeinde, die Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, die Initiative Thomasiusstraße und Gleis 69 e.V. So auch in diesem Jahr. Dabei begleiteten uns die Texte, die bei der Recherche zu weiterlesen…

Zeitgemäßer Entwurf einer Synagoge

Nach einer längeren und auch kontroversen Diskussion ist jetzt die Entscheidung über die Gestaltung eines neuen jüdischen Zentrums am Fränkelufer gefallen. Die Entscheidung über den Wettbewerb haben das Büro Staab-Architekten gemeinsam mit dem Atelier Loidl Landschaftsarchitekten gewonnen. In baunetz.de sind die Entwürfe der Wettbewerber ausführlich dokumentiert. Der Entwurf überzeugte, da er sich in seiner äußeren weiterlesen…

Neue Generation übernimmt Projekt im Französischen Gymnasium

So wie das Französische Gymnasium zur Zeit an vielen Stellen repariert und renoviert wird, haben wir beim heutigen Tag der Offenen Tür im FG die Gelegenheit genutzt, das seit 2019 hier laufende Projekt mit einer neuen Schülergeneration fortzusetzen. Bei diesem Projekt handelte es sich darum, die Berliner Gedenktafel für die Vermögensverwertungsstelle aus ihrem „Versteck“ zu weiterlesen…

Drei Generationen später – und noch offene Fragen.

Zur Zeit ist in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin-Tiergarten eine Ausstellung unter dem Titel „Systemerkrankung. Arzt und Patient im Nationalsozialismus.“ zu sehen. Sie wurde im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin erstellt.Was erwartet den interessierten Besucher bei seinem Rundgang durch das Foyer der KBV? Großformatige aufwendig gestaltete Poster weiterlesen…

George Grosz – und das Kleine Grosz Museum

1893 in Berlin geboren,1933 nach USA ins Exil gegangen,1959 nach Berlin zurückgekehrt und hier verstorben. Das wäre eine sehr verkürzte Lebensbeschreibung von George Grosz. Und doch bildete Berlin fürihn eine wichtige Klammer und den prägenden Lebens- und Schaffensort.Hier begann nach Ausbildung in Dresden, Berlin und Paris seine künstlerische Laufbahn mit der DADA-Bewegung und die Zusammenarbeit weiterlesen…

Oury Jallohs Tod – auch nach zwanzig Jahren ungesühnt.

Ein Versagen deutscher Justiz und Politik. Nur seinem engagierten Freundeskreis, einer Gruppe kritischer JournalistInnen und einer immer noch aufmerksamen Öffentlichkeit ist es zu danken, dass dieser unvermindert nach einer Aufklärung verlangende Fall nicht in Vergessenheit gerät. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder über die aktuelle Situation berichtet. Der MDR hat 2023 den Ablauf weiterlesen…

Chanukka in Strzyżów

Seit etlichen Jahren ist es schöner Brauch, dass die Website JewishGen am Jahresende ein Chanukah Companion herausbringt. Dort findet der interessierte Leser erbauliche Geschichten meist aus dem Umkreis des jüdischen Schtetls im östlichen Europa. Oft aber auch in zeitlicher Nähe zu seinem Untergang im Holokaust. In diesem Jahr kommt dort ein Erzähler zu Worte, . weiterlesen…