Das LONKA Projekt

Im Willy Brandt-Haus ist derzeit bis zum 11. April eine bemerkenswerte Ausstellung zu sehen. Das LONKA-Projekt. Hier werden ungefähr zweihundert Bilder von den Holokaust Überlebenden aus der ganzen Welt gezeigt. Zwei Fotografen aus Israel, Rina Castelnuovo und Jim Hollander, haben dank ihrer internationalen Kontakte die Fotos von dreissig FotografInnen zusammengetragen. Die darauf abgebildeten Menschen haben weiterlesen…

Schwieriges New York

Die neue Konstellation im Supreme Court, die sich durch die kurzfristige und umstrittene Ernennung der konservativen Juristin Amy Coney Barrett ergibt, wurde durch die gestrige 5 : 4 – Entscheidung des Gerichts deutlich. Barett hat den Sitz der jüngst verstorbenen Richterin Ruth Bader Ginsburg eingenommen. Bei der Entscheidung ging es um die Anordnung von Governeur weiterlesen…

Wahlverhalten in den USA

Unter dem Eindruck der sich dahinqälenden Stimmenauszählung in den USA ist ein Beitrag in Haaretz vom Wochenanfang weiterhin aktuell. David Shor wurde als Wahlanalytiker bei der Präsidentschaftswahl 2012 und nach dem Sieg Obamas hochgelobt und als „Tafelsilber“ seiner Kampagne wertgeschätzt. Bei der Wahl 2016 und dem Sieg Trumps lag er dann wie so viele mit weiterlesen…

„Der kalte Blick“ – eine bemerkenswerte Ausstellung

Die Verbindung zu Tarnów, die außergewöhnliche Vorgeschichte der Ausstellung und eine zu Pandemiezeiten besondere Einladung zur Eröffnung am 20. Oktober 2020 waren Grund genug, diese Veranstaltung auch zu besuchen. Sie ist auch noch im livestream anzusehen. Die Rednerliste war hochrangig besetzt. Nach der Begrüßung durch die Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors, Dr. Andrea Riedle, weiterlesen…

Gratulation für den Film „Stones“ von Dobray György

Seit 2017 organisiert V.B., ein Gründungsmitglied von Gleis 69 e.V., mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienst und dem Jüdischen Kulturbund in Ungarn Mazsike Sommerlager in Budapest. 2019 ist es ihr gelungen einen ungarischen Filmemacher, Dobray György , dazu zu gewinnen, das Sommerlager zu dokumentieren. Aber auch eine Begegnung mit dem Bischof Fabing der Evangelisch- Lutherischen Gemeinde Budapest weiterlesen…

Im Schnellzug zum Exilmuseum

Gerade zwei Jahre ist es her, dass die Stiftung Exilmuseum gegründet wurde. Nur vereinzelt wurde in der Zwischenzeit über sie berichtet. Jetzt werden in der Staatsbibliothek schon die Ergebnisse eines Architekturwettbewerbs vorgestellt. Ein Platz für den Neubau ist ebenfalls bereits gefunden, das Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs. Offensichtlich haben die Stiftungsgründer in Herta Müller und weiterlesen…

Wem gehört die Loyalität der amerikanischen Juden?

Allison Kaplan Sommer kommentiert in Haaretz vom 23.09.2020 einen Artikel der Washington Post, die sich mit Trumps Haltung zu Minderheiten, auch der der jüdischen Amerikaner, beschäftigt.Im vertrauten Kreis von Mitarbeitern habe Trump außerhalb des Weißen Hauses beispielsweise geäußert . . .( he) “has muttered that Jews ‘are only in it for themselves’ and ‘stick together’ weiterlesen…

RBG is dead

Diese Meldung erschien heute in allen internationalen Zeitungen, darunter auch in Haaretz und New York Times. Erst im Nachhinein wird man erfassen, welche Persönlichkeit hier die amerikanische Gesellschaft verloren hat. Welches Gewicht Ruth Bader Ginsburgs Stimme beim Kampf um Frauenrechte, für das Recht auf Abtreibung und gegen die Todesstrafe gehabt hat, wird vor allem in weiterlesen…

Gabriele Tergit – wieder in Berlin

Am 16.09.2020 ludt Lea Rosh zu einer ihrer Veranstaltungen unter dem Motto Weltweites Exil ein. Dieses Mal hatte sie Elke-Vera Kotowski für einen Vortrag gewonnen. Kotowskis Thema war, wie nicht anders zu erwarten, Gabriele Tergit. Über diese Journalistin und Schriftstellerin hat sie bereits eine Miniatur bei Hentrich & Hentrich verfasst und daneben verwaltet sie auch weiterlesen…