Der 1. September 1939 und seine Folgen

Der 1. September als Tag des deutschen Überfalls auf Polen und als Beginn des Zweiten Weltkriegs wird wieder Anlass zu vielen Betrachtungen und Analysen geben. Wir wollen stattdessen mit zwei Fotos auf die Unsinnigkeit des Vorhabens einer erstrebten Weltherrschaft und auf das unermessliche Leid, das dieses verbrecherische Unternehmen zur Folge hatte, aufmerksam machen.Insgesamt hat der weiterlesen…

Lydia Rabinowitsch-Kempner versteckt . .

. Der 150. Geburtstag von Lydia Rabinowitsch-Kempner in diesem Jahr ist dafür Anlass, dass vielfältig an die berühmte Bakteriologin erinnert wird. So auch im Tagesspiegel und in den Berliner Ärzt:innen (Ausgabe 08/2021, S. 40/41). Auch eine Tiergartener Straße in der Nähe des Hauptbahnhofes ist mittlerweile nach ihr benannt. Weshalb aber die Berliner Gedenktafel, die sie weiterlesen…

Abschied und Beginn im Haus der Wannsee-Konferenz

Gestern fand in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz ein bemerkenswertes Ereignis statt. Dr. Elke Gryglewski, langjährige stellvertretende Direktorin dieses Hauses, verabschiedete sich und übergab die Gedenkstätte an Deborah Hartmann, die neue Direktorin. Dazu hatte das Haus zu einer Veranstaltung geladen, bei der unter der Überschrift Multiperspektivität über die verschiedenen Aspekte bei der Erarbeitung weiterlesen…

Europäisches Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit in Potsdam

Im Neuen Palais in Potsdam hat es in den letzten Monaten erfreuliche Veränderungen gegeben. Die frühere Orangerie und das Nordtorgebäude wurden umgebaut. So konnten inzwischen neben der School of Jewish Theology an der Universität Potsdam auch die Rabbinerseminare Abraham Geiger Kolleg und Zacharias Frankel College hier einziehen. Auch eine Synagoge mit 50 Plätzen ist hier weiterlesen…

Gedenkkultur in Tiergarten

Seit über einem Jahr ist die Magnus Hirschfeld-Stele im Tiergarten von Bauzäunen umgeben. Der Grund ist nicht ersichtlich. Die Grünanlage darum herum wirkt kaum bis gar nicht gepflegt. Jetzt ist die Stele seit einigen Monaten beschmiert. Sie steht übrigens am Ort des ersten Instituts für Sexualwissenschaft, das Hirschfeld dort 1919 im ehemaligen Hatzfeldschen Palais in weiterlesen…

Dani Karavan in Tiergarten

.Dani Karavan ist Ende Mai in seiner Heimatstadt Tel Aviv neunzigjährig gestorben. Mit Tiergarten verbinden den israelischen Künstler zwei recht bekannte Werke, wobei das Denkmal für die ermordeteten Sinti und Roma in letzter Zeit in die Schlagzeilen geraten ist. Die Deutsche Bahn plant einen Tunnel am Reichstag vorbei, der bis jetzt auch dieses Denkmal berührt weiterlesen…

Späte Ehrenerklärung für Peter Schäfer?

Die heutige Verleihung des Pour le Mérite an Peter Schäfer kann er als späte Genutuung für seinen erzwungenen Rücktritt vom Direktorat des Jüdischen Museum Berlin betrachten. Insbesondere wegen seiner Ausstellung Welcome to Jerusalem wurde er 2019 unter Druck gesetzt, u.a. von der Regierung Benjamin Netanjahu, sodass er schließlich zurücktreten mußte. Unterverständlich bleibt bis heute, dass weiterlesen…

Dortmunder Str. 10 – Hausbewohner recherchieren

. Seit einigen Jahren ist eine engagierte Gruppe von HausbewohnerInnen aus der Dortmunder Str. 10 dabei, Recherchen zur Geschichte ihres Hauses anzustellen. Dabei haben sie vor allem die Schicksale der jüdischen Familien Alpern und Schächter verfolgt. Jahrelang haben sie sich um Einsichtnahme in den unterschiedlichen Archiven und Dateien bemüht und ein umfangreichen Schrift- und Emailverkehr weiterlesen…

Andreas Nachama, ein alter Berliner.

Im Deutschlandfunk würdigte Melanie Longerich am 29. April 2021 Andreas Nachamas langjähriges Wirken in Berlin. In einem ausführlichen Interview beleuchtete sie seine verschiedenen Lebensstationen und Tätigkeiten, von denen die meisten mit Berlin zu tun hatten. Vielen ist er sicher als langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors in Erinnerung, einer Einrichtung, die in der Stadt weiterlesen…

Presseerklärung zu Lidls Bauplänen auf der denkmalgeschützten Deportationsrampe.

. Über die jetzt bekannt gewordenen Baupläne, die die Firma Lidl auf der denkmalgeschützten Deportationsrampe verfolgt, sind wir ernsthaft besorgt. Diese Baupläne stellen eine zusätzliche Gefährdung des bereits durch Korrosion und Überbauung in seinem Erhalt bedrohten historischen Bauwerk dar. Deshalb informieren wir heute mit einer Presseerklärung bzw Offenem Brief das Bezirksamt Mitte und dessen Bezirksverordnete, weiterlesen…