Freude soll man teilen! Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule aus Tiergarten ist Preisträger bei „Lernen durch Engagement“

Gerade haben die Schüler und Schülerinnen der AG Erinnern und der damaligen Klasse  8.2 ( Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule ) erfahren, daß sie mit ihrem Schulprojekt als Preisträger von der Stiftung „Lernen durch Engagement“ benannt worden sind. In dem Schulprojekt dokumentierten die Schüler und Schülerinnen in Kooperation mit raumlabor berlin und Gleis 69 e.V.  die Realisierung des Gedenkortes Güterbahnhof weiterlesen…

Schwierige Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen

In seinem Beitrag schildert Ludger Fittkau am 22.März 2018 im Deutschlandfunk  die Bemühungen, die Ermordung von Psychischkranken und Behinderten in der „Euthanasie-Anstalt“ Hadamar für die Nachwelt wieder deutlich zu machen. So wurde eine hölzerne Busgarage, die die berüchtigten grauen Busse mit den als nicht mehr lebensberechtigt eingestuften Menschen aufnahm, wieder an ihrem ursprünglichen Ort aufgestellt. Auch weiterlesen…

In welchem Verhältnis stehen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit zu einander?

Heute abend gab es eine ausgesprochen interessante Veranstaltung im Jüdischen Museum: David Feldmann (Birkbeck College/ University of London) und Stefanie Schüler-Springorum (Zentrum für Antisemitismusforschung/ TU Berlin) beschäftigten sich mit dem Thema: „In welchem Verhältnis stehen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit zu einander?“ So berichtete David Feldmann wie nach 1945 Muslime Juden als größte Minderheit in Großbritannien abgelöst, weiterlesen…

Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße 1941/42

Philipp Dinkelaker hat am 20. März 2018 in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung von der Arbeit an seinem o.g. Buch berichtet und auch daraus vorgelesen. In diesem Buch beschreibt er bis in die Einzelheiten wie jüdische Mitmenschen im Rahmen der Deportation alles verloren, angefangen vor ihrer Persönlichkeit und ihrem bürgerlichen Ansehen bis zu Ihrem Besitz und der gesellschaftlichen weiterlesen…

Ronald S. Lauder nimmt zu Israels Politik Stellung

Wenn Ronald S. Lauder als langjähriger Präsident des Jüdischen Weltkongresses zu Israels Politik in der New York Times vom 18.März 2018 Stellung nimmt ( der Tagesspiegel berichtet am 21. März.2018 darüber ), dann hat das schon Gewicht. Wenn er dann noch den aktuellen israelischen Ministerpräsidenten davor warnt, die Zweistaatenlösung aufzugeben, dann geht die Botschaft nicht weiterlesen…

Züge ins Leben 2 – Eine Bilderpräsentation zum Frösteln

Durch die Pressemitteilung zu der Veranstaltung am 8. März 2018 und zu der Ausstellung über die Kindertransporte (mein Beitrag vom 8. März 2018) fühlte ich mich angesprochen. Und ich machte mich auf den Weg zur Österreichischen Botschaft. Die übermannshohen Stahlzäune sind heute Standard. . . .  Klingeln . . . . über die Gegensprechanlage trage weiterlesen…

Die politische Bildung macht es sich gemütlich

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – diesen Titel haben mittlerweile eine ganze Reihe von Schulen in der Bundesrepublik verliehen bekommen.  Er ist weniger eine Ehre als eine Verpflichtung, die es ständig zu erfüllen gilt. – Das Interview, das Claudia von Laak vom Deutschlandfunk dazu im Mai 2017 mit der Leiterin des betreffenden Netzwerks weiterlesen…

Reicht unsere heutige Kultur, an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern, wirklich aus?

Im Tagesspiegel vom 12.März 2018 beantwortet Stephan Lehnstaedt unter der Überschrift „Holocaust-Gedenken light“ diese Frage mit einem „Nein“. Als Hochschullehrer am Berliner Touro College beobachtet er aufmerksam, wieviel Raum die Geschichte des Nationalsozialismus im Schulunterricht noch einnimmt und wie erfolgreich Wissen so an die nächste Generation weitergegeben wird. Außer einigen wenigen Fakten lassen sich dort weiterlesen…

Der Streit um das geplante Islam-Institut an der Humboldt-Universität

Malte Lehming berichtet um Tagespiegel vom 9.März 2018 mit der Feststellung „Deutschland kann sich den Islam nicht zurechtschneidern“ über die unterschiedlichen Standpunkte der im Beirat vertretenen Verbände. Sie gehören überwiegend der sunnitischen und konservativen Ausrichtung des Islam an, Verteter einer liberalen Auffassung vom Islam sind dort nicht vertreten. Da der Beirat eine Veto-Funktion bei der weiterlesen…

Polens Präsident Andrzej Duda entschuldigt sich für antisemitische Kampagne vor 50 Jahren

zeit-online berichtet von einer Rede des polnischen Präsidenten Andrzej Duda am gestrigen Tag vor der Warschauer Universität, in der er sich für die antsemitische Kampagne vor 50 Jahren in Polen entschuldigte. Für ca. 12000 jüdische Polen war das Anlaß, das Land zu verlassen ( mit einem Reisedokument, das keine Rückkehr erlaubte ). Gleichzeitig grenzte sich weiterlesen…