Ob ich noch einmal wiederkomme?

Eine szenische Theaterkollage mit Jugendlichen aus Moabit Dies ist die Geschichte der deutschen Familie Meyerowitz. Wegen ihrer Herkunft wurden sie vom NS-Regime verfolgt, das ihnen ihr Existenzrecht absprach. Nach den Nürnberger Gesetzen von 1935, durch das Unrecht zu Recht wurde, wurden Martin und Helene Meyerowitz zu Juden erklärt. Sie wurden aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, weiterlesen…

Chanukka am Brandenburger Tor

Am 22.Dezember zündet Rabbiner Yehuda Teichtal von den Lubawitscher Chassiden an Europas größtem Chanukka-Leuchter, der Chanukkia, wie jedes Jahr die erste Kerze an. An dem achttägigen Lichterfest werden nacheinander acht Kerzen entzündet und erinnern so an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Dieses Jahr war er aber nicht allein. weiterlesen…

Gleis 69 bei Limmud

Vom 30.11. bis zum 1.12.2019 findet im Jüdischen Gymnasium in Berlin der diesjährige Limmud-Tag statt. Das ist eine Gelegenheit für alle, sich über ihr Judentum auszutauschen und von einander zu lernen, unabhängig von Alter, religiöser Ausrichtung und persönlichem Hintergrund. Die Organisation und das Programm werden ehrenamtlich geschultert. Gleis 69 hat in diesem Jahr die Gelegenheit weiterlesen…

2019 – Tiergartener Gedenken an die “Reichskristallnacht” 1938

Dafür seien nur stellvertretend drei Orte genannt. Der Güterbahnhof Moabit / Gleis 69, Levetzowstraße – Synagoge und Sammellager, Siegmundshof – Adass Jisroel. An allen Orten gestalteten Schülerinnen und Schüler eine Gedenkzeremonie und trugen entsprechende Texte vor. In der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule begann die Feierstunde in der Aula mit einer Begrüßung durch die Schulleiterin Annedore Dierker. Es folgte weiterlesen…

Seyran Ates in St. Johannis

Die Reformationsgottesdienste ändern sich, die Themen der Predigten an diesem Tag auch. Sie sind vielleicht weniger rückwärts gewandt und lassen eher nach rechts und links schauen, zu unseren Nächsten. So hielt am diesjährigen Reformationstag Seyran Ates, die Gründerin der Ibn Rushd – Goethe Moschee, die Predigt in der St. Johannis-Kirche in Tiergarten. Es war ihre weiterlesen…

9. November 1938 – Wissen weitergeben

Wir hatten an diesem Tag der Erinnerung die Möglichkeit, einer Gruppe von 30 Konfirmanden aus der ev. Kirchengemeinde Tiergarten unsere Ausstellung vorzustellen. Es war ja gerade unser Wunsch gewesen, durch die Ausstellung “jüdische Ärzte und Apotheker in Tiergarten” die Geschichte dieses Stadtteils stellvertretend für die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts auch jüngeren Menschen begreifbar zu weiterlesen…

Vernissage im Meerbaumhaus

Die Vorbereitungen eines Jahres haben ihr Ziel erreicht: Am 5.11.2019 konnten wir mit über siebzig interessierten Gästen im einladenden Ambiente des Meerbaumhaus die Ausstellung “Jüdische Ärzte und Apotheker in Tiergarten” eröffnen. Dem Thema entsprechend waren viele Berufskolleginnen und -Kollegen gekommen. Daneben konnten wir aber auch viele auf unterschiedliche Art und Weise dem Bezirk Tiergarten verbundene weiterlesen…

Die Arche Noah bringt Menschen zusammen

Ein Theaterbesuch mit dem Enkel kann einem eine erfreuliche Erfahrung vermitteln. So auch der Besuch des Licht- und Schattentheaters „Wir Tiere von der Arche Noah“ im türkischen Theater Tyatrom. Diese Inszenierung entstand in einer einjährigen Arbeit mit zweihundert jüdischen und muslimischen überwiegend türkischstämmigen Familien. Dazu hatten sich das Jüdische Museum Berlin, das Türkische Theater Tyatrom, weiterlesen…

Mitte im Dialog – eine szenenische Lesung mit Rundgang am Gedenkort Güterbahnhof Moabit

Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Gleis 69 e.V. und Verein Tanz Theater Dialoge erinnern an Verfolgte des Nationalsozialismus aus Moabit Eine szenische Lesung mit Gesang und Gitarre fand heute im Rahmen von “Mitte im Dialog” am Gedenkort statt. Das Wetter war uns wohlgesonnen, sodass die Veranstaltung im Trocknen und mit den letzten Strahlen der untergehenden Sonne stattfinden konnte. Schülerinnen weiterlesen…

Die Architektur und der Mythos – des Marktes oder der Geschichte?

Zur Zeit zeigt der Neue Berliner Kunstverein die interessante Ausstellung “1989–2019: Politik des Raums im Neuen Berlin” verbunden mit einer eben so interessanten Veranstaltungsreihe. Das Thema der ersten Veranstaltung lautete “Mythos des Marktes” dazu gehörten Schüschkes “Kartografie der Privatisierung” sowie im Hintergrund Andrej Holms “Glossar der Privatisierung”. Auf eine kurze Formel gebracht erfuhren die Zuhörer, weiterlesen…