Dina Kraft erhält den B’nai B’rith World Center-Jerusalem Award for Journalism

Haaretz vom 6. Mai 2020 berichtet über die Vergabe des renomierten Preises an seine Journalistin Dina Kraft. Dieser Preis wird für excellente Berichterstattung über die jüdische Diaspora und die Beziehung Israels zur Diaspora vergeben. Dina Kraft hat für viele bekannte Zeitungen geschrieben. Aus Maryland gebürtig hat sie ihre Karriere bei AP begonnen, mit Stationen in weiterlesen…

Notwendige Revision der niederländischen Geschichtsschreibung.

Über 2000 Tagebücher hat das Niederländischen Instituts für Kriegsdokumentation (NIOD) gesammelt. Tagebücher, die Niederländer während des Krieges , während der deutschen Besatzung geschrieben haben. Diese Tagebücher, handgeschrieben, werden gerade nach einem Bericht der New York Times vom 16. April 2020 transskribiert, um sie auch einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.Diese Tagebücher waren aber auch eine weiterlesen…

“Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert” – die Ausstellung kommt.

Vorfreude – Entäuschung – Freude . . . . widersprüchliche Gefühle bestimmten diejenigen, die die schon lang angekündigte Ausstellung zu Hannah Arendt im Deutschen Historischen Museum erwartet hatten. Nachdem ihre Eröffnung im März 2020 pandemiebedingt abgesagt werden musste, wird sie jetzt ab Mai zu sehen sein. Allerdings nur nach Online-Vorab-Buchung. Um die Enttäuschung nicht zu weiterlesen…

Das Sykes-Picot-Abkommen. An seinen Folgen trägt die Welt heute noch.

Legende: The Sykes-Picot agreement, 1916.Blau – French occupation.Rot – British occupation.Grün – Russian occupation.Hell-Blau Zone “A”, French protectorate.Hell-Rot Zone “B”, British protectorate.Violett – International zones. Die Interessensphären beider Länder wurden bereits während des I. Weltkriegs im Januar 1916 vom französischen Diplomaten François Georges-Picot und dem britischen Diplomaten Mark Sykes ausgehandelt. Das Abkommen stand im direkten weiterlesen…

Pessach heute und früher

Das Pessachfest ist eines der religiösen Höhepunkte im jüdischen Kalender. Am Vorabend wird es mit dem Seder-Mahl eingeleitet.Zu diesem Essen versammeln sich traditionell ein großer Familien- und Freundeskreis. Sinnbild für dieses gemeinsame festliche und fröhliche Mahl ist der Sederteller, der mit seinen Zutaten an den Auszug Israels aus Ägypten erinnert.Auf der Plattform von JewishGen.org wird weiterlesen…

Beate und Serge Klarsfeld – ein bemerkenswertes deutsch-französisches Paar

In einem längeren Gespräch mit Beate und Serge Klarsfeld berichtete Jürgen König am 26.03.2020 im Deutschlandfunk über ihr Leben und Ihre jahrzehntelange gemeinsame Arbeit. Beate Klarsfeld stammte aus Berlin und war 1960 als Au Pair-Mädchen nach Paris gegangen. Dort lernte sie ihren Mann Serge Klarsfeld kennen. Er stammte aus einer jüdischen Familie aus Rumänien. Seine weiterlesen…

Carl Lutz – in Ungarn unvergessen

Im Deutschlandfunk erinnert heute Bert-Oliver Manig an den Schweizer Diplomaten Carl Lutz. Ursprünglich deutlich antisemitisch eingestellt änderte er im weiteren Leben seine Haltung und setzte sich 1944 bei der Verfolgung der Budapester Juden persönlich gegenüber Eichmann für deren Rettung ein. Durch die eigenmächtige Ausgabe von Schweizer Schutzpässen und ihre Unterbringung in Schutzhäusern der Schweizer Gesandschaft weiterlesen…

Pandemie in Israel und in der Diaspora

Wie Haaretz am 30.03.2020 berichtet, werden nicht nur jüdische Gäubige in Israel weiterhin auf ihre gewohnten Gottesdienste verzichten müssen, auch das Pessahfest wird in diesem Jahr in kleinstem Kreis gefeiert werden müssen. Gouverneur Cuomo von New York State hatte den wenigen noch offengehaltenen Gottesdienststätten, überwiegend Synagogen , angedroht hat, sie zwangsweise schließen zu lassen. Deshalb weiterlesen…

Wer bin ich?

Worin besteht jüdische Identität, fragt sich die französische Rabbinerin Delphine Horvilleur im Tagesspiegel vom 9.02.2020 und knüpft mit dieser Frage an ihren gerade erschienenen Essay “Überlegungen zur Frage des Antisemitismus” an. Dabei verweist sie auf die Erfahrung von Amin Maalouf, einem frankolibanesischen Christen, der seine Identität als Summe vielfältiger Zugehörigkeiten begreift. Horvilleur findet in der weiterlesen…

Brauchen wir noch Stolpersteine?

Im Februar 2019 fand in Berlin die Tagung “Steine des Anstoßes oder normiertes Ritual. Zur Rolle des Stolperstein-Projekts in den Erinnerungskonflikten der Gegenwart” statt. Veranstalter waren die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Jetzt liegt der Tagungsbericht vor. Beim Lesen werden mehrere Aspekte deutlich. Gunter Demnig hat mit der Gründung einer weiterlesen…