ANOHA ist eröffnet

Seit dem 27.Juni ist endlich ANOHA eröfnet, die Kinderwelt im Jüdischen Museum.Gegenüber dem Jüdischen Museum wartet ANOHA auf Kinder und ihre Eltern.Lange haben die Vorbereitungen gedauert. Die Kinderwelt ist noch unter dem früheren Direktor Peter Schäfer konzipiert worden. Durch die Pandemie hat sich dann die Eröffnung lange verzögert. Es ist wirklich eine wunderschöne anregende Darstellung weiterlesen…

Ein Podcast – drei Religionen.

Inspiriert von der Idee des House of One – gerade ist der Grundstein für das Gebäude gelegt worden – haben sich drei Frauen zusammen gefunden, die Judaistikstudentin Rebecca Rogowski, die muslimische Theologin Kübra Dalkilic und die künftige evangelische Pfarrerin Maike Schäfer. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam einen Podcast zu betreiben und darin weiterlesen…

Hilfe für die Jüdische Gemeinde in Chemnitz – Reparatur der Mikwe.

Seit dem Neubau der Synagoge in der Stollberger Straße machen sich eine Reihe von Baumängeln bemerkbar. Als besonders spürbar haben sich die in der Mikwe herausgestellt. Beim Neubau hatte sich die Gemeinde intensiv mit diesen Bereich beschäftigt und dafür einen Entwurf von Rabbiner Meier Posen erhalten, einem weltweit renommierten Experten für Mikwen. Auf Grund der weiterlesen…

Späte Ehrenerklärung für Peter Schäfer?

Die heutige Verleihung des Pour le Mérite an Peter Schäfer kann er als späte Genutuung für seinen erzwungenen Rücktritt vom Direktorat des Jüdischen Museum Berlin betrachten. Insbesondere wegen seiner Ausstellung Welcome to Jerusalem wurde er 2019 unter Druck gesetzt, u.a. von der Regierung Benjamin Netanjahu, sodass er schließlich zurücktreten mußte. Unterverständlich bleibt bis heute, dass weiterlesen…

Militärgeistliche in der Bundeswehr

Um christliche Soldaten in der Bundeswehr kümmern sich seit 1957 Pfarrer beider Konfessionen. Militärgeistliche haben im deutschen Militär eine lange Tradition. So sorgte sich bereits Friedrich Wilhelm I. , auch als Soldatenkönig bekannt, um das geistliche Wohl seiner katholischen Soldaten und holte die Dominikaner nach Brandenburg. Sie übernahmen die Militärseelsorge der Katholiken unter den preußischen weiterlesen…

Die jüngste jüdische Gemeinde in Potsdam

Christoph Richter stellt am 11.6.2021 im Deutschlandfunk die jüngste jüdische Gemeinde in Potsdam vor. Sie ist eine Ausgründung aus der liberalen Synagogengemeinde und besteht seit 2020. Richter interviewt ihren Rabbiner, Nachum Presman, der seine Ausbildung in Israel und New York absolviert hat. Nach eigenem Bekunden sei er von den Lubawitcher Chassiden geprägt und habe von weiterlesen…

Fortschritte bei jüdischem Religionsunterricht in Sachsen

Seit einem Jahr ist jüdischer Religionsunterricht in Sachsen wie der christliche Religionsunterricht ein anerkanntes Unterrichtsfach. 25 Jahre hat Frau Dr. Röcher dafür gekämpft. Jetzt unterrichtet die langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz an drei Pilotschulen, in Chemnitz, Dresden und Leipzig. Über ihre Erfahrungen hat sie 2020 im Mitteldeutschen Rundfunk berichtet. Ähnliche Beobachtungen macht Alexander weiterlesen…

Andreas Nachama, ein alter Berliner.

Im Deutschlandfunk würdigte Melanie Longerich am 29. April 2021 Andreas Nachamas langjähriges Wirken in Berlin. In einem ausführlichen Interview beleuchtete sie seine verschiedenen Lebensstationen und Tätigkeiten, von denen die meisten mit Berlin zu tun hatten. Vielen ist er sicher als langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors in Erinnerung, einer Einrichtung, die in der Stadt weiterlesen…

Zur Uraufführung von Nathan dem Weisen bis zur Grundsteinlegung für das „House of One“.

Lessings weltbekanntes Theaterstück „Nathan der Weise“ wurde am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt. Die darin gezeigte Figur Nathans stellte unzweifelhaft den jüdischen Aufklärer Moses Mendelssohn dar. Die Parabel von den drei Ringen, den drei Weltreligionen, findet ihre steinerne Abbildung jetzt in dem geplanten „House of One“, das aber gleichzeitig auch Raum für weitere Religionen weiterlesen…

Emanzipation statt Assimilation. Ein Beitrag von Michel Friedman.

Michel Friedman ist durch sein jahrelanges Engagement für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und durch seine breite mediale Präsenz bekannt.Im jüdischen Wochenmagazin der deutschsprachigen Schweiz, Tacheles, ist er jetzt mit einem Essay zur Emanzipation zu hören. Er beschreibt Emanzipation als einen persönlichen Kraftakt, der aber immer auch vor einem aktuellen gesellschaftspolitischen Hintergrund stattfindet. Oft gerät weiterlesen…