Schweizer Expats ratlos

Robert Doepgen lässt in der Schweizer Wochenschrift Tachles am 5.April 2023 Expats zu Worte kommen, die ihre tiefe Besorgnis über die Spaltung der israelischen Gesellschaft ausrücken. Wie dramatisch die Lage im Land ist, schildern Erich Bloch und Raphael Steigrad in einem gemeinsamen Gespräch. Steigrad vertritt den Auslandschweizerrat in Israel, Bloch war lange im Vorstand des weiterlesen…

Eichmann im Originalton

Gestern gab es die seltene Gelegenheit einen Film mit Dokumentarcharakter erstmals außerhalb Israels zu sehen.Das Haus der Wannsee-Konferenz hatte die dankenswerte Aufgabe übernommen, den Film „Devil´s Confession. The Lost Eichmann Tapes“ und seinen Autor selbst, Yariv Mozer, vorzustellen. Dazu war eine Leinwand und die entsprechende Technik am Wannseeufer aufgebaut. Bis es tatsächlich dunkel war, unterhielten weiterlesen…

Russische Juden emigrieren.

Aleem Maqbool berichtet in den BBC World News vom 17.08.2022 über eine deutliche zunehmende Emigration russischer Juden nach Israel. Laut der Jewish Agency haben mittlerweile 22 000 von ursprünglich 165.000 Juden in Russland ihre Heimat in Richtung Israel verlassen. Das sogenannte israelische Rückkehrergesetz garantiert jedem, der einen jüdisches Großelternteil nachweisen kann, die Einwanderung nach Israel. weiterlesen…

Revolutionäres Schulkonzept

In einem ausführlichen Bericht schildert Chefredakteur Yves Kugelmann in der Schweizer Wochenschrift Tachles den langwierigen Weg beim Ausbau einer interreligiösen Schule in Jerusalem. Die Hand-in-Hand-Schule zeichnet sich durch ein Konzept aus, dass christlichen und jüdischen SchülerInnen einen gemeinsamen Unterricht in Arabisch und Hebräisch ermöglicht. Die Schule wird zu einem erheblichen Teil durch Schweizer NGO finanziert. weiterlesen…

Sehr Schweizerisch Diplomatisch

So charakterisiert Tachles Chefredakteur Yves Kugelmann den Moskauer Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt.Für die Ausgabe vom 18. Februar 2022 interviewte Kugelmann Goldschmidt zur Lage in der Ukraine. Goldschmidts Antwort lautete:“ Wir beten für den Frieden“. Er macht sich große Sorgen um die Juden in der Ukraine. Es hat viel Mühe gekostet, nach der Loslösung von der UdSSR weiterlesen…

Amerikanische Juden enttäuscht?

Die arabische Bevölkerung lebt im seit Jahrzehnten besetzten Westjordanland mit zunehmenden Anfeindungen. Wenn amerikanische Juden gehofft hatten, dass sich diese Umstände nach dem Regierungswechsel in Israel ändern würden, müssen sie sich jetzt enttäuscht sehen. So haben sich sieben prominente jüdische Organisationen aus den USA an die israelische Regierung gewandt, insbesondere an Premierminister Naftali Bennett, Außenminister weiterlesen…

Sorge um Christen in Jerusalem

Am 14. Dezember 2021 haben die geistlichen Repräsentanten der christlichen Kirchen in Jerusalem in einer Stellungnahme ihre Besorgnis zur aktuellen Situation der Christen insbesondere in Jerusalem aber auch in Israel und dem israelisch besetzten Westjordanland ausgedrückt. Dabei haben sich alle 13 christlichen Konfessionen zusammengefunden. Ein nicht so häufiges Ereignis.Die Antwort des israelischen Außenministerium erfolgte umgehend. weiterlesen…

„Tacheles“ besorgt

In der Schweizer Wochenschrift „Tacheles“ finden sich gestern und heute Veröffentlichungen, in denen ihr Verfasser Jacques Ungar ernsthafte Befürchtungen für das künftige Verhältnis der Regierung Biden und der Regierung Bennett äußert. Nach ersten Versuchen der amerikanischen Regierung den Konflikt über Wohnungsbaupläne im Westjordanland in vertraulichen Gesprächen zu regeln, hat sich jetzt der Sprecher des amerikanischen weiterlesen…

Daniel Cohn-Bendit auf der Suche

. Wer den Pariser Mai 1968 verfolgen konnte, dem ist der „rote Danny“ noch gut in Erinnerung. Aus deutscher Perspektive schien De Gaulles Fünfte Republik kurz davor zustehen, aus den Angeln gehoben zu werden. Und Cohn-Bendit hatte einen Gutteil dazu beigetragen. In seinem weiteren Lebensweg hat er kaum eine Möglichkeit ausgelassen, sich politisch zu beteiligen, weiterlesen…

De-facto-Annexion der Westbank?

In einem offenen Brief haben sich fast 450 Europa-Parlamentarier an den Außenbeauftragten der EU und an die europäischen Außenminister gewandt. Sie sehen in der neuen amerikanische Präsidentschaft die Chance für ein erneutes europäisches Engagement im israelisch-palästinensischen Konflikt. Die bevorstehenden Wahlen in den palästinensischen Gebieten tragen ebenfalls zu einer neuen Verhandlungsmöglichkeit bei. Auch hat Israel in weiterlesen…