Architektur der Gedenkstätten und Erinnerungsorte.

Im Newsletter den Bau Netz vom 14.05.2020 gibt es eine interessante Zusammenstellung von Beispielen für die Gestaltung von Gedenkorten. Dieser Beitrag erscheint aus Anlass des Tags der Befreiung von den Nationalsozialisten am 8.Mai 1945. Der Autor spricht bewußt das Dilemma für Architekten und Auftraggeber an. Darf ein solcher Ort “schön” sein? Welche ästhetischen Anforderungen sind weiterlesen…

Ulica Miła 18 – unvergessen. Das Ende des Warschauer Ghettoaufstands.

Am 8.Mai 1943 wurde der Kommandobunker der Żydowska Organizacja Bojowa (ZOB) in der Ulica Miła 18 von der SS umstellt. Einige wenige Kämpfer konnten sich durch einen nicht entdeckten Ausgang retten. Dann leitete die SS Gas in den Bunker. In dieser Situation entschlossen sich die 120 eingeschlossenen Menschen zum kollektiven Suizid und entzogen sich so weiterlesen…

Vor 75 Jahren – Kriegsende in Berlin

Für eine Woche gibt es ab dem 2.Mai 2020 die Möglichkeit, dem Kriegsende in Berlin unter verschiedenen Gesichtspunkten virtuell nachzugehen. Angefangen von dem Platz vor dem Berliner Reichtstag geht der Weg zum Brandenburger Tor, weiter zum Alexanderplatz und schließlich zum KZ Sachsenhausen in Oranienburg. An jedem Ort wird ein besonderer Aspekt des Kriegsendes dargestellt.Auf Grund weiterlesen…

Erinnerung an den Massenmord von Gardelegen 1945

In den letzten Kriegstagen 1945 betrieben SS und sich auflösenden NS-Institutionen überall im Reich Todesmärsche und -transporte von KZ-Häftlingen. Nachdem sich alliierte Truppen verschiedenen Konzentrations- und Außenlagern näherten, sollten die Häftlinge in unkoordinierten Aktionen in andere Lager verlegt werden. Dabei sammelten sich in der Region um Gardelegen ca 5000 Häftlinge. Rund 1000 von ihnen wurden weiterlesen…

11.April 1945 – Befreiung des KZ Buchenwald

Mit ihrem schnellen Vorstoß auf Thüringen zwangen General Pattons amerikanische Truppen die SS-Mannschaften am 11. April 1945 fluchtartig das Konzentrationslager Buchenwald zu verlassen. Für kurze Zeit übernahmen die Häftlinge das Lager. Die Gedenkstätte Buchenwald hat die historischen Ereignisse auf ihrer Website in allen Einzelheiten dargestellt. Die Kenntniss des damaligen Ablaufs ist auch deshalb wichtig, weil weiterlesen…

In der Pandemie – digitale Angebote der Topographie des Terrors

Auch die Topographie des Terrors stellt sich auf die aktuelle Situation ein und bietet ihren früheren Besuchern jetzt digitale Informationen an. Das Angebot soll in Kürze erweitert werden. Wir empfehlen, es zu nutzen.art- Hier die Ankündigungen der Topographie: Das Ende. Kampf bis in den Untergang. NS-Deutschland 1944/4521. November 2011Sir Ian Kershaw im Gespräch mit Reinhard weiterlesen…

Solidarität der Religionen in der Pandemie

Am heutigen Sonntag feierten drei Weltreligionen gemeinsam einen Fürbittgottesdienst aus Anlass der Coronavirus-Pandemie. Der Gottesdienst fand in der Kirche Maria Regina Martyrum in Berlin Plötzensee statt und wurde im rbb übertragen. Neben der Rabbinerin Gesa Ederberg und der Imamin Andrea Reinmann nahmen der evangelische Bischof Christian Stäblein und der katholische Bischof Heiner Koch daran teil. weiterlesen…

Erinnerung in der Rosenstraße

Ein unvergessenes Datum ist das vom 27. Februar 1943 : die Fabrikaktion und die Festsetzung der letzten Berliner Juden in der Rosenstraße. Joseph Goebbels war seinem Ziel, Berlin judenfrei zu machen, bereits sehr nahe gekommen. Die Jüdinnen und Juden waren an ihren Arbeitsplätzen, auf den Straßen , in ihren Wohnungen aufgegriffen und in die Rosenstraße weiterlesen…

Brauchen wir noch Stolpersteine?

Im Februar 2019 fand in Berlin die Tagung “Steine des Anstoßes oder normiertes Ritual. Zur Rolle des Stolperstein-Projekts in den Erinnerungskonflikten der Gegenwart” statt. Veranstalter waren die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Jetzt liegt der Tagungsbericht vor. Beim Lesen werden mehrere Aspekte deutlich. Gunter Demnig hat mit der Gründung einer weiterlesen…