Dessau erhält wieder eine Synagoge

Eine Einladung zur Grundsteinlegung für eine Synagoge bekommt man nicht alle Tage. Deshalb gab es auch kein Zögern, am 8. November nach Dessau zu fahren. Die Jüdische Gemeinde dort veranstaltete an diesem Tag mit der Stadtverwaltung zusammen ein Gedenken an die “Reichskristallnacht” und gab bei dieser Gelegenheit auch den Beschluss für den Neubau einer Synagoge weiterlesen…

Nur Schweigen auf Kollhoffs “antisemitische Flaschenpost”?

Ulrike von Hirschhausen geht im Tagesspiegel vom 20.Oktober 2019 auf die Veröffentlichungen in Arch+ Heft 235 aus diesem Jahr ein. Auf den Hinweis, dass Kollhoff das Ezra Pound – Zitat : ” Bei Usura hat keiner ein Haus von gutem Werkstein. Die Quadern wohlbehauen, fugengerecht, dass die Stirnfläche sich zum Muster gliedert” auf dem Walter-Benjamin-Platz weiterlesen…

Die Arche Noah bringt Menschen zusammen

Ein Theaterbesuch mit dem Enkel kann einem eine erfreuliche Erfahrung vermitteln. So auch der Besuch des Licht- und Schattentheaters „Wir Tiere von der Arche Noah“ im türkischen Theater Tyatrom. Diese Inszenierung entstand in einer einjährigen Arbeit mit zweihundert jüdischen und muslimischen überwiegend türkischstämmigen Familien. Dazu hatten sich das Jüdische Museum Berlin, das Türkische Theater Tyatrom, weiterlesen…

Der Weg christlich getaufter Juden im Dritten Reich

Mechthild Klein berichtet am 21.10.2019 im Deutschlandfunk über das Schicksal der christlich getauften Juden im Dritten Reich. Dabei stützt sie sich auf eine jahrzehntelange Forschung der Hamburger Historikerin Ursula Büttner. Sie schätzt ihre Zahl bei der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten auf etwa 120 000. Trotz der schnell sichtbaren und zunehmenden Gefährdung dieser Christen gab es weiterlesen…

Viktor Klemperer im Radio

Der Deutschlandfunk hat in sechs Hörfolgen die Tagebücher Viktor Klemperers aus den Jahren 1933 – 1945 zusammengefaßt.Sie sind hier zu finden. Viktor Klemperer lebte lange Jahre als Philologe, Romanist und Schriftsteller in Chemnitz. Er stammte aus einer Berliner Rabbinerfamilie. Ein älterer Bruder war Georg Klemperer, der Chefarzt der Inneren Klinik des Städt. Krankenhaus Moabit bis weiterlesen…

Jüdisches Leben in Berlin. . .

Im Tagesspiegel vom 16.10.2019 beschreibt ein Beitrag, dessen Verfasserin als Alumna des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk vorgestellt wird und die sich selbst als moderne Frau, Feministin, Akademikerin und orthodoxe Jüdin definiert, ihr Leben im durch eine überwiegend christliche Kultur geprägten Berlin. Eine bedenkenswerte Sichtweise. Beim Lesen assoziiere ich die Geschichte der Berliner Jüdischen Gemeinde im weiterlesen…

Trauer, Empörung – und Hilflosigkeit

Zu der Solidaritätsdemonstration nach dem Anschlag in Halle waren am Sonntag auf dem Bebelplatz die unterschiedlichsten Menschen und Gruppen erschienen. Sie einte das Gefühl der Trauer, der Empörung – und der Hilflosigkeit. Das machten die unterschiedlichen Redner wie Mischa Ushakow von der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, Lala Süsskind vom Jüdischen Forum für Demokratie und Antisemitismus oder weiterlesen…

Am Sonntag um 13 Uhr auf dem Bebel-Platz

Das #unteilbar-Bündnis ruft für Sonntag zur Demo in Berlin. Gemeinsam verleihen wir unserer Trauer, Wut und Anteilnahme Ausdruck. Wir zeigen Solidarität und machen deutlich: Wir stehen ein für eine Gesellschaft, in der alle Menschen frei von Angst und selbstbestimmt leben können. Wir fordern die konsequente und lückenlose Aufklärung aller rechten Gewalttaten! Rechte Netzwerke müssen aufgedeckt weiterlesen…

Regina Jonas – die weltweit erste Rabbinerin. Ermordet am 12.10.1944 in Auschwitz

Mit der jüdischen Aufklärung, der Haskala, unter anderem in Berlin von Moses Mendelssohn mitbegründet, und der Reformgemeinde in Deutschland entstand das liberale Judentum. Es bestimmte im 19. und im Anfang des 20. Jahrhundert das jüdische Leben in Deutschland, heute vor allem das in den Vereinigten Staaten. Trotzdem war es eine Sensation, als die Britin Lily weiterlesen…