Große Freude bei Bubales

. Wir gratulieren Bubales zu der Verleihung des Obermayer-German-Jewish-History-Award für 2022.Wer die Aufführung dieses bemerkenswerten jüdischen und interkulturellen Puppentheater gesehen hat, freut sich aus vollem Herzen mit dem ganzen Ensemble. Im Puppentheater sind eben Dinge möglich, die der realen Welt verschlossen sind und deshalb Kinder und auch Erwachsene ganz anders als das übliche Theater ansprechen. weiterlesen…

Die Mikwe – ein Zeugnis jüdischen Lebens

Eine jüdische Gemeinde im Entstehen bemüht sich zuerst um einen Friedhof – und als nächstesum eine Mikwe. Oft wurden Mikwaot unterirdisch angelegt. So erhielten sie Zugang zu lebendigemWasser. Durch diese Lage gerieten diese Bauwerke aber immer wieder in Vergessenheit und wurdennur durch Zufall wiederentdeckt. So stießen vor einiger Zeit israelische Archäologen bei Grabungenim Garten Gethsemane weiterlesen…

Kluge Entscheidung

Der Tagesspiegel berichtete am 20.11.2021 über eine kluge Entscheidung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Oberlausitz (EKBO). Nachdem bekannt geworden war, dass ein ausgewiesener Holokaustleugner im aufgegebenen Grab von Prof. Max Friedlaender auf dem Stahnsdorfer Südwest-Friedhof beerdigt worden ist, hatte es ein vielfältiges Medienecho gegeben. Diese Reaktion hatte die Kirchenleitung bei ihrer Entscheidung offensichtlich nicht vorhergesehen. Max Friedländer weiterlesen…

Bemerkenswertes Filmprojekt in der THG

. Im engen zeitlichen Bezug zum 9.November und dem Gedenken an die Reichspogromnacht war am 10. November 2021 der Film „Ein Koffer voller Leben“ in der Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule zu sehen. Dieses Filmprojekt hatte die SchülerInnen während des ganzen vergangenen Sommer beschäftigt und ihnen die Möglichkeit gegeben, auch unter Pandemiebedingungen in Gruppen zu arbeiten. Erzählt wird weiterlesen…

Lucie Adelsberger und Ursula Bohn – eine lebenslange Freundschaft.

Diese Freundschaft hat die beiden Frauen durch das Dritte Reich, über die Deportation nach Auschwitz hinaus bis zur Auswanderung in die USA getragen.. In einer Veranstaltung der Eberhard-Ossig-Stiftung am 4.11.2021 berichteten der Medizinhistoriker Dr. Benjamin Kuntz und der Filmemacher Stefan Hayn über die jüdische Ärztin Lucie Adelsberger und die protestantische Philosophin Ursula Bohn. Bohn hatte weiterlesen…

Die Synagoge in Potsdam – jetzt wird sie gebaut.

Dem Artikel im baunetz newsletter vom 8.11.2021 ist eigentlich nichts hinzuzufügen.Und die Diskussion über den letzten Entwurf hat schon begonnen. . . . . .Es war sicher ein kluge Entscheidung der Brandenburger Kulturministerin Manja Schüle, den Zentralrat der Juden als Partner an dem Bauvorhaben zu beteiligen. Das hat die Landesregierung von der schwierigen Rolle befreit, weiterlesen…

Jüdische Gelehrsamkeit im Neuen Palais

. Im Baunetz-Newsletter vom 22.09.2021 erscheint anlässlich des Umzugs des Abraham Geiger-Kollegs und des Zacharias Frankel-Kollegs ein lesenswerter Beitrag. Er widmet sich dem Bezug der neuen Räumlichkeiten auf dem Gelände der Universität Potsdam aus architektonischer Sicht. Das Nordtorgebäude und die ehemalige Orangerie im Neuen Palais wurden zu Unterrichtszwecken und zu Aufenthaltsorten für die StudentInnen umgebaut. weiterlesen…

Wird „Schalom Aleikum“ weiterleben?

Mit viel Engagement war Dmitrij Belkin bei der Organisation des 1. Jüdischen Zukunftskongress beteiligt. Die Teilnahme an diesem Kongress war ein wirkliches Erlebnis. Mit viel Engagement hat er auch das Projekt Schalom Aleikum aufgebaut. Wir berichteten im November 2020 darüber. Jetzt zieht Christina Marina im Tagesspiegel eine Bilanz dieses auf drei Jahre angelegten und vom weiterlesen…

Nur ein Porzellanelefant blieb zurück.

. Selma Meerbaum-Eisinger war eine junge jüdische Dichterin, die als Verfolgte des Naziregimes in einem rumänischen Zwangsarbeitslager starb. Nach ihr ist das Meerbaumhaus im Berliner Hansaviertel benannt Dort stellt am 6. Oktober Andreas Lorenz, Journalist und ehemaliger SPIEGEL-Korrespondent, auf Einladung von Gleis 69 e.V. sein Buch „Nach dem Osten mit unbekanntem Ziel. Großvater Hugo, eine weiterlesen…

Daniel Cohn-Bendit auf der Suche

. Wer den Pariser Mai 1968 verfolgen konnte, dem ist der „rote Danny“ noch gut in Erinnerung. Aus deutscher Perspektive schien De Gaulles Fünfte Republik kurz davor zustehen, aus den Angeln gehoben zu werden. Und Cohn-Bendit hatte einen Gutteil dazu beigetragen. In seinem weiteren Lebensweg hat er kaum eine Möglichkeit ausgelassen, sich politisch zu beteiligen, weiterlesen…