Ausstellung „Der kalte Blick“ in Tarnów

„Der kalte Blick“ / „Zimne spojrzenie“ / „The cold eye“ Nachdem die Ausstellung bereits in Berlin, Wien und Flossenbürg zu sehen war, wird sie jetzt in Tarnów – am Ort des historischen Geschehens – gezeigt. Hier führten im Sommer 1942 zwei Wiener Anthropologinnen pseudowissenschaftliche Untersuchungen im Sinne der nationalsozialistischen Rassenauffassung an jüdischen Familien durch. Hier weiterlesen…

Who by Fire: On Israel

Im Haus am Lützowplatz läuft derzeit die Ausstellung „Who by Fire: On Israel“. Dort zeigen zeitgenössische KünstlerInnen aus Israel vielfältige und vielschichtige Positionen zur Geschichte und Lebenswirklichkeit des Landes. Entstanden sind die Werke auf dem Hintergrund äußerer und innerer Konflikte, der komplexen Situation und der gesellschaftlichen Umbrüche und Widersprüche, die Israel gegenwärtig kennzeichnen. Die KünstlerInnen weiterlesen…

Halberstadt – Eberswalde – Berlin

Was verbindet Eberswalde mit Halberstadt, mag man fragen. Aber beim Besuch von Eberswalde, im Besonderen von Finow mit dem historischen Ortsteil Messingwerk beantwortet sich die Frage schnell von selbst. Im unübersehbar hohen Wasserturm zeigt ein örtlicher Verein informative Ausstellung zu diesem historischen Industriestandort und zu der mit ihm verbundenen Familie Hirsch. Ihre Firma Aron Hirsch weiterlesen…

Nachdenklich in der Ausstellung zum Hausgefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße

Die Prinz-Albrecht-Str. 8 war im Dritten Reich eine der am meisten gefürchteten Adressen. Sie stand für existentielle Bedrohung, willkürliche Verhaftung, unabsehbare Gefangenschaft und grausame Folter. Die Stiftung Topographie des Terrors kehrt mit der Ausstellung „Ein Polizeigewahrsam besonderer Art“ zu ihrem eigenen Ursprung zurück. Hier im Geheimen Staatspolizeiamt befand sich 1933 -1945 auch das Hausgefängnis der weiterlesen…

Ein anregender Abend in der Hansabibliothek

Viele, die gestern an der Vernissage in der Hansabibliothek teilgenommen haben, fühlten sich von der Ausstellung zum Atelierhaus Siegmundshof angesprochen. Wir auch. Zu der anregenden Atmosphäre trugen die Hansabibliothek mit ihren hellen Räumen und die informative Einführung von Frau Buchholz bei. So kamen schnell interessanten Gespräche und neugierig machende Begegnungen zustande. Die Fotos sagen mehr weiterlesen…

Ein neuer Blick auf das Atelierhaus in Siegmundshof

Bei verschiedenen Stadtspaziergängen und in einer Reihe der vorausgegangenen Ausstellungen haben wir uns bereits mit dem Atelierhaus in Siegmundshof beschäftigt. Jetzt widmen wir dem bemerkenswerten Ort eine eigene Ausstellung.Nach seiner Eröffnung 1887 im Hansaviertel spiegelte das Atelierhaus die Entwicklung der bildenden Künste bis in die Zwanziger Jahre wieder, vom historisierenden akademischen Stil bis zum Expressionismus. weiterlesen…

Sklavenhandel in Brandenburg?

Die Berliner Gemäldegalerie informiert über ein gerade restauriertes Gemälde von Olfert de Vrij (1635 – 1699) „Dreimaster auf leicht bewegter See“. Dieses Bild wird zur Zeit in einer Sonderpräsentation unter der Überschrift Vision Seemacht. Ein Marinestück für den Großen Kurfürsten gezeigt.Seemacht Brandenburg? Als junger Prinz hatte Friedrich Wilhelm (1620 – 1688) seine Studienjahre in den weiterlesen…

Ein anderer deutscher Reichsbahner – Fritz Kittel.

Heute abend lud die Deutsche Bahn in das Deutsche Technikmuseum ein. Dort in der Eisenbahnabteilung stellte ihr CEO Dr. Richard Lutz die Ausstellung „Wer war Fritz Kittel?“ vor. . . . . . . Sie erzählt von einem der wenigen Reichbahnangehörigen, der sich als Einzelner mutig der Vernichtungsmaschine des NS-Regimes, sonst rückhaltlos von der Deutschen weiterlesen…

Yad Vashem im Deutschen Bundestag – sehenswert.

Was verbindet ein hölzernes Stethoskop, ein schmaler Thoraschrein und ein ausgefranstes Tuch miteinander? Auf den ersten Blick wenig. Diese drei Gegenstände gehören zu insgesamt sechzehn Objekten, die zur Zeit noch in einer Ausstellung bis zum 17. Februar 2023 im Paul-Löbe-Haus des Bundestages zu sehen sind. Hier zeigt sie Yad Vashem stellvertretend jeweils für einen Menschen, weiterlesen…

ROADS NOT TAKEN – Anspruch eingelöst?

Die vielversprechende Eröffnung der Ausstellung „ROADS NOT TAKEN“ und eine breite mediale Präsenz des Deutschen Historischen Museum führten offensichtlich am vergangenen Sonntag zu einem regelrechten Besucheransturm . Ein erster Eindruck konnte aber die hochgespannten Erwartungen nicht unbedingt erfüllen. Zwar präsentierte sich die Ausstellung wie angekündigt entgegen der tatsächlichen Zeitläufte. Dass diese der üblichen zirkadianen Wahrnehmung weiterlesen…