Lidls Baupläne auf der Deportationsrampe am Gleis 69 – Offener Brief

Neue Baupläne der Firma Lidl auf der Deportationsrampe Mai 2021. TAL


Nachdem Lidls Baupläne auf der denkmalgeschützten Deportationsrampe bekannt geworden sind, waren als Folge sehr heftige Reaktionen zu hören und zu lesen. Sie reichten von völligem Unverständnis für die generelle Situation am Ort, über die Empörung über die Geschichtsvergessenheit der Firma Lidl bis zu massiver Kritik an der jahrelangen Untätigkeit der politisch Verantwortlichen. Um diesen Stimmen einen Raum zu geben haben wir uns zu dem Offenen Brief entschlossen und Unterstützer dahinter versammelt. Dieser Brief ist mittlerweile an den Kultursenator Herrn Lederer, an den Bezirksbürgermeister Herrn von Dassel, an den Präsidenten des Abgeordnetenhauses Herrn Wieland und die Firma Lidl gegangen. Gleichzeitig wurde die Presse informiert.
Nachdem in kaum zwei Tagen fast neunzig engagierte Menschen unseren Brief unterstützt haben, treffen bei uns immer noch weitere Mails ein, die sich unserem Anliegen anschließen, so von

Mitgliedern des Institut für Neue Soziale Plastik e.V. (Potsdam/Berlin)
Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama
Ursula Ziller
Dr. Silvija Kavcic, Leiterin der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin
Jürgen Hensch
Inge Wess, Schweiz
Dr. Othmar Wess, Schweiz
Elke Neumann-Hannemann
Francesco Apuzzo, raumlabor berlin.
Künstlerische Gestaltung Gedenkort Güterbahnhof Moabit
Bethan Griffiths, Humboldt-Universität
Professor Dr. Dr. h.c. Claus Michael Ringel, Bielefeld
Dr. Ulrike Eisenberg, Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie
Prof. Dr. H. Collmann, Historian der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie, Würzburg
Werner Berg
Ulrike Berg-Dreithaler

Wir hoffen, dass jetzt ein Gespräch aller Beteiligten in Gang kommt und zu einem gesellschaftlich akzeptierten Ergebnis führt.
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