Ambiguitätstoleranz und Antisemitismus

In der Lecture-Reihe „Wo liegt die Wahrheit? Über Ambiguitätstoleranz“der Michael-Blumenthal-Akademie im Jüdischen Museum Berlin hielt Ilka Quindeau am 13. Mai 2024 ihren Vortrag über „Ambiguitätstoleranz und Antisemitismus“.Natan Sznaider, der die Lecture-Reihe kuratiert und moderiert, übernahm die Einführung. Prof. Dr. Ilka Quindeaus Fachgebiete sind Klinische Psychologie und Psychoanalyse. Sie beschäftige sich bereits intensiv mit Konzepten der weiterlesen…

Das Haus Brückenallee 33 – ein deutsches Kaleidoskop. Die Ausstellung ist eröffnet.

Schnurgerade führte die alte Brückenallee von der Moabiter Brücke Altonaer Straße. Heute schlängelt sich stattdessen die Bartningallee auf verändertem Weg zum Hansaplatz. Der Betrachter der verschiedenen Stadtpläne hat Mühe, vor seinen Augen das alte Stadtbild wieder aufleben zu lassen. Wir unternehmen in unserer Ausstellung den Versuch und zeigen, wo das Haus Brückenallee 33 einmal stand.Wir weiterlesen…

Zur Ambiguitätstoleranz

Dem Jüdischen Museum Berlin ist es zu danken, die Vortragsreihe zur Ambiguitätstoleranz initiiert zu haben. So hat der Soziologe Natan Sznaider diesen Begriff bei der Sozialpsychologin Else Frenkel-Brunswik gefunden. Sie versteht darunter das Ertragen-Können von Mehrdeutigkeit. Sznaider hat sich mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten aber auch ihrem Lebenslauf beschäftigt. Else Frenkel, 1908 in Lemberg geboren, flüchtete weiterlesen…

Echoes of Remembrance in der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Unter dem Motto “Echoes of Remembrance. Gedenken, Lernen, Handeln – Formen des Erinnerns” fand im Juni 2023 eine Studienreise der Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule mit ihrer Leiterin Sabeth Schmidthals statt. Der Kontakt zur einladenden Organisation Widen the Circle war im Zusammenhang mit den Obermayer Awards entstanden. Widen the Circle vergibt diese Auszeichnungen jährlich an Persönlichkeiten, weiterlesen…

Vielfältiges Erinnern

Am kommenden Wochenende finden eine Reihe von Veranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus statt: Die Deutsch-polnische Gesellschaft lädt zu einer Gedenkstunde für die Opfer des Holocaust gemeinsam mit der Katholischen Pfarrei St. Josef Treptow-Köpenick ein, an der Erinnerungswand auf dem Städtischen Friedhof in Altglienicke . Treffen, Sa 27.01.2024, 17.00 Uhr · 12524 Berlin, Städtischen Friedhof weiterlesen…

Erinnern, um (nicht) zu vergessen? Erinnerungskultur und Gedenkpolitik in der pluralistischen Gesellschaft.

Unter diesem Motto lud der Zentralrat der Juden in Deutschland Mitte Januar zu einer zweitägigen Konferenz ein. Im Mittelpunkt stand die Landschaft der deutschen Erinnerungskultur und die Frage, inwieweit sie der aktuellen vielfältigen Gesellschaft in ihrer jetzigen Form gerecht wird. Gleichzeitig lag der Fokus auf der jüdischen Perspektive der Erzählung von der Schoa.Die Inhalte der weiterlesen…

Offene Türen im Französischen Gymnasium.

Eine altehrwürdige Berliner Institution hatte heute ihre Pforten weit geöffnet. – Das Französische Gymnasium in Tiergarten lud zu einem Tag der Offenen Tür ein. Berlins zweitälteste Schule kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Nach dem Edikt von Potsdam, vom Großen Kurfürsten 1685 unterzeichnet, bot Brandenburg den hugenottischen Emigranten eine willkommene Zuflucht. Kurfürst Friedrich III. gründete weiterlesen…

THG – Aus Moabit nach Oklahoma.

Unter dem Motto „Echoes of Remembrance. Gedenken, Lernen, Handeln – Formen des Erinnerns“ fand im Juni 2023 eine Studienreise der Arbeitsgemeinschaft „Erinnern“ der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule mit ihrer Leiterin Sabeth Schmidthals statt. Der Kontakt zur einladenden Organisation Widen the Circle war im Zusammenhang mit den Obermayer Awards entstanden. Widen the Circle vergibt diese Auszeichnungen jährlich an Persönlichkeiten, weiterlesen…

RSHA-Verfahren digitalisiert

Heute lud die Stiftung Topographie des Terrors zu einem bemerkenswerten Workshop ein. Er befasste sich mit der Digitalisierung und geschichtswissenschaftlichen Auswertung der RSHA-Verfahren. Das waren Gerichtsverfahren zu NS-Verbrechen in den 60iger Jahren, die in Berlin stattgefunden hatten. Sie begannen mit insgesamt 35 Ermittlungsverfahren gegen 146 Angehörige des Reichssicherheitshauptamtes und endeten überwiegend mit Einstellungen aus den weiterlesen…

Dieses Jahr am 9. November in Moabit

Manche Dinge benötigen etwas länger. Aber hier kommt der Gastbeitrag zur großen Demonstration am Mahnort der ehemaligen Synagoge in der Levetzowstraße. Am frühen Abend des 9. November 2023 versammelten sich mindestens 700 Menschen im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht am Mahnmal in der Moabiter Levetzowstraße. Aufgerufen hatte wie jedes Jahr der Berliner Ableger der weiterlesen…