„Fenster der Erinnerung“ wieder zurück

Jetzt ist das „Fenster der Erinnerung“ wieder im U-Bahnhof Hansaplatz (südlicher Ausgang) zu sehen. Der Bürgerverein Hansaplatz e.V. hatte das Kunstwerk 2014 an die BVG übergeben, es ist jetzt wieder restauriert worden. Katja van Dyck-Taras hat das Kunstwerk gestaltet. Es bildet die Namen von 1030 Namen jüdischer Menschen ab, die in den Jahren 1942 – weiterlesen…

Michniow – Mausoleum des Martyrium im Entstehen

Michniow, ein Dorf zwischen Krakau und Warschau, ist in Polen als Ort eines Massakers durch die deutsche Wehrmacht weit  bekannt. Am 12. und 13. Juli 1943 ermordeten Angehörige deutscher Polizeiregimenter fast die gesamte Bevölkerung dieses Ortes und brannten ihn vollständig nieder. Eine Vergeltungsmaßnahme für Partisanentätigkeit in dieser Gegend. Gleich nach dem Krieg wurde am dortigen weiterlesen…

Keine Stolpersteine für München – welche Gedenkkultur ist die richtige?

Der Münchener Stadtrat lenkt ein. In München werden keine Stolpersteine verlegt werden. So berichtete der Deutschlandfunk am 26. Juli 2018 in seinen Meldungen. Stattdessen wird die Stadt mit Gedenktafeln und Stelen an ermordete jüdische Mitmenschen erinnern. Jahrelange Konflikte waren dieser Entscheidung vorausgegangen, teilweise hatten sie sogar die Gerichte beschäftigt. Der Stadtrat und die Gemeindeleitung der weiterlesen…

Vermögensverwertungsstelle der Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg – Vergangenheit bewältigt?

  Wer die Berliner Gedenktafel für die Vermögensverwertungsstelle der Oberfinanzdirektion Berlin – Brandenburg ( frühere Adresse Alt-Moabit 143-145 ) sucht, muß hartnäckig sein. Mit etwas Glück findet er sie dann vor der Feuerwache Tiergarten in der Elisabeth-Abegg-Straße.Am 24. Juni 1994 wurde sie dort an der ehemaligen Zufahrt zum Hauptzollamt Berlin-Packhof enthüllt. Ursprünglich sollte sie an weiterlesen…

Schwierige Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen

In seinem Beitrag schildert Ludger Fittkau am 22.März 2018 im Deutschlandfunk  die Bemühungen, die Ermordung von Psychischkranken und Behinderten in der „Euthanasie-Anstalt“ Hadamar für die Nachwelt wieder deutlich zu machen. So wurde eine hölzerne Busgarage, die die berüchtigten grauen Busse mit den als nicht mehr lebensberechtigt eingestuften Menschen aufnahm, wieder an ihrem ursprünglichen Ort aufgestellt. Auch weiterlesen…

Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße 1941/42

Philipp Dinkelaker hat am 20. März 2018 in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung von der Arbeit an seinem o.g. Buch berichtet und auch daraus vorgelesen. In diesem Buch beschreibt er bis in die Einzelheiten wie jüdische Mitmenschen im Rahmen der Deportation alles verloren, angefangen vor ihrer Persönlichkeit und ihrem bürgerlichen Ansehen bis zu Ihrem Besitz und der gesellschaftlichen weiterlesen…

Stolpersteine für Sinti Familie

Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. gibt die Stolpersteinverlegung für die Familie Adler in der Großen Hamburger Str. 40 in Berlin-Mitte bekannt: Am Samstag, den 17. März 2018, um 10.45 Uhr wird der Kölner Künstler Gunter Demnig acht Stolpersteine in Erinnerung an Mitglieder der Familie Adler verlegen. In Berlin wurden in den letzten weiterlesen…

Der Frauenprotest in der Rosenstraße vor 75 Jahren

27. Februar 2018 erinnert Nathan Stolzfus, ein Hochschullehrer für Holokaust-Studien an der Florida State University  im Tagesspiegel an den Frauenprotest in der Rosenstraße vor 75 Jahren. Die Frauen protestierten mehrere Tage gegen die Verhaftung ihrer jüdischen Männer durch die Nazis. Ob das endgültige Ziel in der ausnahmlosen Deportation der verhafteten Juden bestand, wird sich wahrscheinlich weiterlesen…