Die Lubawitscher in Moabit – Rebbe Menachem Schneersons Stele

Der eilige Fußgänger wird die bescheidene Erinnerungsstele am Hansa-Ufer wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen. Sie steht dort auch recht unauffällig in einer kleinen Grünanlage. Im letzten Jahr fiel auf, daß das Gesicht von Menachem Schneerson kaum noch erkennbar war, Witterung und Algenwachstum hatten dazu beigetragen. Nach einem Hinweis von uns an Rabbiner Teichtal von CHABAD LUBAWITSCH weiterlesen…

Erinnerung am Gleis 69 – eine szenische Lesung zum Holokaust-Gedenktag

Wer Gelegenheit hatte, heute abend zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit zu kommen, konnte dort eine eindrucksvolle Veranstaltung erleben. Mitglieder des Vereins Tanz Theater Dialoge und Schüler und Schülerinnen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule gestalteten eine bewegende szenische Lesung, die dem Holokaust-Gedenktag gewidmet war. Jörn Jensen als ehemaliger Bürgermeister von Tiergarten eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Ansprache, dann folgten weiterlesen…

Stolpersteinputzen am Holokaust-Gedenktag – die 114 Stolpersteine in der Thomasiusstraße

In der letzten Woche und am heutigen Sonntag, wurde jeweils im Gottesdienst in St. Johannis an das Stolpersteinputzen erinnert. So sammelte sich heute auch vor der Kiche in Tiergarten eine Gruppe von Menschen, die am Tag, an dem 1945 das KZ Auschwitz von der Roten Armee befreit worden ist, an den Holokaust erinnern wollten. Zu weiterlesen…

Gleis 69 – ein Gedenkort wird lebendig

Gleis 69 – Erinnern an eine deutsche Familie Eine szenische Collage mit Dokumenten von Verfolgten Der Gedenkort am Gleis 69, der an den Berliner Deportationsbahnhof Moabit erinnert, liegt gegenüber der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Die Schule sieht sich in der Verantwortung, jeder Generation von Schülerinnen erneut zu vermitteln, was 1942/1943 an diesem Ort während des Nationalsozialismus geschah. Künstler weiterlesen…

Tiergartener Schulen gedenken der Reichspogromnacht

Die Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule beging den 9.November mit einer Schulveranstaltung:   Mit  Ansprachen, musikalischen Darbietungen und Lesungen erinnerten die Schülerinnen und Schüler an diesen Tag. Dabei wurde besonders der Shoah-Überlebenden Mirjam Kremin aus dem ukrainischen Dubno gedacht. Anwesend waren auch Gäste aus der Jüdischen Gemeinde Berlins. Kaddisch am Gleis 69 Anschließend versammelten sich Schülerinnen und Schüler am weiterlesen…

Gunter Demnig verlegt den 70 000. Stolperstein in Frankfurt/M

Im Domradio führte dazu am 23. Oktober Uta Vorbrodt ein Interview. Darin berichtet Demnig von seinem Ziel, das größte dezentrale Denkmal der Welt überall dort sichtbar werden zu lassen, wo die deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo und deutsche Polizei ihre grausamen Spuren hinterließen. Nach Flucht und Vertreibung ergeben sich dann bei den Verlegungen für die betroffenen weiterlesen…

Vor 50 Jahren – der letzte Exodus aus Polen

1968 müssen rund 15 000 Juden Polen verlassen. Die meisten von ihnen erhalten Papiere, die nur zur Ausreise berechtigen und keine Rückkehr in die Heimat erlauben. Auf die Proteste der Studenten im März 1968 und ihre Rufe nach Abschaffung von Zensur, nach Einhaltung der Bürgerrechte und Beendigung rassistischer und ethnischer Diskriminierung wußte die Kommunistische Partei weiterlesen…

Widerstand und Zivilcourage – auf den Spuren der italienischen Partisanen

Vom 7.6.- 15.6.18 reisten Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Erinnern“ der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Berlin-Moabit nach Italien auf den Spuren der italienischen Partisanen. Einige der Jugendlichen beschäftigen sich bereits seit fast vier Jahren mit verschiedenen Aspekten des Nationalsozialismus. Sie reisten nach Israel, Frankreich und Polen, wo sie Museen und Gedenkstätten besuchten und mit Überlebenden des Holocaust weiterlesen…

Chemnitz anders

Für die aktuelle Situation in dieser Stadt, und damit auch stellvertretend für unser gesamtes Gemeinwesen, gibt es eine große Anzahl von Ursachen und Gründen, die aufzuzählen diesen Beitrag einfach sprengten. Eine der wichtigsten Aufgaben besteht jetzt aber unstrittig darin, der nächsten Generation ein umfassendes und kritisches/ selbstkritisches Geschichtsbild zu vermitteln und sie zu sozial und weiterlesen…

Zeichen der Erinnerung

Seit einigen Tagen können aufmerksame Passanten, die in der Levetzowstraße am Gedenkort für das Sammellager in der ehemaligen Synagoge vorbeigehen, weißblaue Tauben auf Schildern entdecken. Diese Tauben tragen Namen, die wahrscheinlich ermordeten jüdischen Menschen gehören, und deren Alter . . . . sie sind ein Zeichen dafür, daß die Erinnerung an sie lebendig ist. Nach weiterlesen…