Denkmal oder Dokumentationszentrum – Erinnerung an polnische NS-Opfer

Seit einiger Zeit setzen sich honorige Menschen aus Politik und Kultur für ein Denkmal ein, dass an die Opfer Polens während der Besatzung durch die deutsche Wehrmacht erinnert. Florian Kellermann beschäftigt sich am 30. August 2019 im Deutschlandfunk mit der Frage, ob ein Denkmal nicht ein Schlußpunkt einer abgeschlossenen Geschichte darstelle und ob der jetzige weiterlesen…

Gedenkort Synagoge Levetzowstraße – zweiter Anlauf

Seit Anfang der Woche haben die bereits seit einem Vierteljahr angekündigten Bauarbeiten am Gedenkort Synagoge Levetzowstraße begonnen. 2011 hatte das Bezirksamt ohne die Architekten des Gedenkortes zu benachrichtigen oder auch nur deren Rechte in Erwägung zu ziehen, die umfangreiche Hainbuchenheck, ein Teil des Gesamtkunstwerkes, abgeholzt.Das nachgereichte Argument lautete. . .man hätte Sichtfreiheit auf den dahinterliegenden weiterlesen…

Rekonstruktion oder Restauration – die Potsdamer Garnisonskirche

Wer sich darüber freute, daß das Berliner Schloß wieder im Stadtbild erscheint oder daß der Turm der Potsdamer Garnisonskirche, vielleicht auch später wieder die ganze Kirche in absehbarer Zeit zu sehen ist, wird jetzt im zweiten Schritt nachdenklich. Sind es wirklich nur historische Rekonstruktionen oder sind es gleichzeitig auch Hinweise auf restaurative, gesellschaftliche Entwicklungen, die weiterlesen…

Andreas Nachama geht – Andrea Riedel kommt

Bei der Stiftung Topographie des Terrors wird der Staffelstab zum Ende des Jahres übergeben. Seit ihrer Eröffnung 2010 hat Prof.Nachama als Direktor das Gesicht und die Arbeit dieser anerkannten Gedenkstätte geprägt. Ausstellungen,Vortragsreihen, Seminare, regelmäßige Veröffentlichungen haben dem Haus eine ständige Präsenz in der Öffentlichkeit verschafft. Prof. Nachama galt als gefragter Gesprächspartner und Berater, nicht zuletzt weiterlesen…

„Ihr gebt ihnen ihre Namen zurück“

Wen meinte Daisy, die 87jährige hellwache Budapesterin und Überlebende des Holocaust, als sie am 29. Juli vor einer Gruppe von Freiwilligen diese Worte aussprach? „Sie“ heißen Erwin Deutsch, Abraham Kohn, Aureline Sajo, Felix Klein und Ferencf Frisch: sie sind im Alter zwischen 18 Jahren – 61 Jahren als ZwangsarbeiterInnen in Budapest verstorben, ermordet durch die weiterlesen…

75 Jahre Warschauer Aufstand und sein hoher Preis

Am 1. August wird wieder des Warschauer Aufstandes 1944 gedacht, des heldenhaften Kampfes der Warschauer Bevölkerung und der AK-Einheiten (Armija Krajowa – Heimatarmee) gegen die SS und deutsche Wehrmacht. Ob die Entscheidung von der Warschauer AK-Leitung zum Aufstand gerechtfertigt und militärisch verantwortbar war, bleibt bis heute umstritten. Nach nüchterner Beurteilung war die Bewaffnung der polnischen weiterlesen…

„Galicjaner Sztetl“ in Tarnow – und die Kehrseite

Gerade sind die XXIV. Tage der Erinnerung an die Galizischen Juden zu Ende gegangen, das „Galicjaner Sztetl“ in Tarnow. Tarnow, eine Kreisstadt in Malopolska / Polen, ist eine ansehnliche Kleinstadt mit einer Altstadt, die von Gebäuden der Gotik und der Renaissance, aber auch Bauten aus dem 19. Jahrhundert geprägt ist.Vor dem Zweiten Weltkrieg bestand fast weiterlesen…

Von Moabit nach Galizien – ein Kreis schließt sich

Ist man im alten Galizien, der heutigen Woiwodschaft Podkarpacie / Polen, unterwegs, stößt man unweit der Städte Krosno und Jaslo unversehends immer wieder auf kleine Soldatenfriedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg. Die umliegenden Gemeinden kümmern sich regelmäßig um sie. So sind sie in einem gut gepflegten Zustand. Nur durch Zufall stehen wir dann auch auf den weiterlesen…

Einigkeit zum weiteren Vorgehen – die Deportationsrampe braucht eine würdige Darstellung

Am 24.April 2019 fand eine lang geplante Vorstellung des Gutachten von Restaurierung am Oberbaum im Landesdenkmalamt statt. Vertreten waren Herr Lucker von Restaurierung am Oberbaum, Prof. Nachama von der Topographie des Terror, Dr. Thomas Abel von Gleis 69 e.V., Harald Fugmann von FJP Landschaftsarchitekten, Mitarbeiter des BA Mitte, Dr. Christoph Rauhut als Landeskonservator und Mitarbeiter weiterlesen…

Jüdisches Leben in Tiergarten – ein Stadtspaziergang

Ein Stadtspaziergang besonderer Art:Wir lernen eine bekannte Gerichtsreporterin der  zwanziger Jahre kennen, den Direktor eines Gymnasium mit sozialen Engagement  und verschiedene Rabbiner. Darunter einen der berühmtesten Rabbiner der Lubawitscher. Wir begegnen Rosa Luxemburgs Sekretärin und zuletzt einer bekannten Dichterin.  Alles im Umkreis von einem Kilometer um das Meerbaum-Haus. Wir beginnen am Meerbaum-Haus in Siegmunds Hof weiterlesen…