Köthen – eine alte deutsche Stadt

Kommt man zum ersten Mal nach Köthen in Anhalt, schließt man von den Gebäuden und den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung auf ein ehrwürdiges Alter dieser Stadt. Ja, hier feierten die Einwohner vor einiger Zeit das 900jährige Bestehen Köthens. Das mittlerweile vierte Rathaus am Marktplatz ist jetzt aber erst gut 100 Jahre alt, im Renaissance-Stil erbaut, weiterlesen…

Berliner Gedenktafel für Peter Zadek

Am 20. Mai 2019 lud der Berliner Senator für Kultur und das Aktive Museum zu einer Ehrung für den großen Theatermacher Peter Zadek nach Wilmersdorf ein. Dort in der Offenbacher Straße 24 war Zadek am 19. Mai 1926 in eine gutbürgerliche jüdische Familie geboren worden. Der Vater, ein Kaufmann, hatte nach Hitlers Machtergreifung schon früh weiterlesen…

Ein Gedanke wird Wirklichkeit – die Filmreihe über Jüdisches Leben in Moabit

Als Kino für Moabit vor zwei Jahren die erste Auflage der STADTGESICHTER zeigte, konnte ich mit Vergnügen die mir vertrauten Moabiter Straßen und Ecken der fünfziger und sechziger Jahre wiedererkennen. Dabei kam mir der Gedanke, ob man nicht eine kleine Filmreihe über jüdische Schicksale in Moabit zusammenstellen könnte. Mittlerweile hatten sich etliche Historiker und Regisseure weiterlesen…

Die letzten Zeitzeugen erzählen – David Levin aus Bestensee

Bald werden wir sie nicht mehr hören können . . . wenn sie kaum Glaubliches aber Menschenmögliches berichten. Wir stehen dann vor historischen Orten, Gedenkstätten, durchblättern Dokumentationen und Biographien und können es doch kaum begreifen. Es bleibt die beständige Aufgabe der älteren Generationen zu versuchen, den Jüngeren die Geschichte nahezubringen, zu erklären, verständlich zu machen weiterlesen…

Besuchen Sie „Jerusalem“

Im Jüdischen Museum Berlin kann man die sehenswerte Ausstellung über Jerusalem “ Welcome to Jerusalem „ jetzt noch bis Ende April 2019 besichtigen, sie ist erstaunlich umfangreich und vielseitig. Nach Ansicht der israelischen Regierung zeige sie überproportional die arabische Sichtweise, auch einzelne andere Stimmen haben sich dieser Meinung angeschlossen. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. weiterlesen…

Die Gedenktafel für Ernst Boris Chain ist gefunden – am richtigen Ort?

Mit Hilfe des Bürgermeisters Stephan von Dassel, der Kulturabteilung des Bezirks Mitte und der Historischen Kommission zu Berlin wurde die Berliner Gedenktafel für den Nobelpreisträger Ernst Boris Chain im Gebäude der Staatsanwaltschaft Berlin in der Turmstr. 22 lokalisiert.Ob dieser Ort fernab eines allgemeinen Publikumsverkehr der beabsichtigten Ehrung für den Nobelpreisträger entspricht, muß noch einmal in weiterlesen…

Gleis 69 – Erinnern an eine deutsche Familie – ein Erinnern besonderer Art

Heute gab es die Gelegenheit im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) in Moabit, sich einmal auf eine ganz andere Weise mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen. Und das nicht irgendwo – sondern am authentischen Ort. Am ehemaligen Güterbahnhof Moabit, der mit seinen Militärgleisen eine zentrale Rolle bei der Deportation der Berliner Jüdinnen und Juden gespielt hat. weiterlesen…

Saul Friedländer im Bundestag – als Historiker und Zeitzeuge

Ein guter und sinnvoller Brauch, dort das Rednerpult einmal für einen Außenstehenden freizugeben… einmal zuzuhören, wie die deutsche Gesellschaft, die deutsche Politik und der Umgang mit der deutschen Geschichte, von außen betrachtet, aussieht. Saul Friedländer ist für diese Aufgabe eine gute Wahl. In seinem Lebenslauf weist er die kaum glaublichen Erlebnisse und Erfahrungen auf, die weiterlesen…

Gäste aus Chemnitz

Anfang der Woche besuchte uns eine Chemnitzer Schülergruppe. Die Verbindung zu der dortigen Montessori-Schule war bei einer Stolpersteinverlegung in Chemnitz entstanden. Jetzt erfolgte der schon seit längerem verabredete Gegenbesuch. An einem Tag wurde bei dem Weg durch das Zentrum Berlins die Geschichte von den Markgrafen bis zum letzten Kaiser, von der Revolution bis zum Dritten weiterlesen…

Antisemitismus in Deutschland – eine Tagung in der Mendelssohn-Remise

Am 11. Dezember 2018 veranstaltete die Deutsche Gesellschaft e.V. eine Tagung zum Antisemitismus in Deutschland, bei der besonders zwei Beiträge erwähnenswert waren. Prof. Wolfgang Benz, früher langjähriger Leiter des Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin gab in seinem Vortrag Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart noch einmal einen Überblick. Zu Anfang stellte er gleich weiterlesen…