Gleis 69 – ein Gedenkort wird lebendig

Gleis 69 – Erinnern an eine deutsche Familie Eine szenische Collage mit Dokumenten von Verfolgten Der Gedenkort am Gleis 69, der an den Berliner Deportationsbahnhof Moabit erinnert, liegt gegenüber der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Die Schule sieht sich in der Verantwortung, jeder Generation von Schülerinnen erneut zu vermitteln, was 1942/1943 an diesem Ort während des Nationalsozialismus geschah. Künstler weiterlesen…

Vor 80 Jahren – Beginn der Kindertransporte – jüdische Kinder dürfen nach England reisen. – Jetzt erhalten die Überlebenden eine Entschädigung.

Am 1. Dezember 1938 startete der erste Kindertransport mit jüdischen Kindern nach England. Jüdische Familien hatten sich in ihrer Not von ihren Kindern in der Hoffnung getrennt, dann wenigstens sie vor der Bedrohung durch das NS-Regime in Sicherheit zu wissen. Dem waren intensive Verhandlungen hochrangiger jüdischer Vertreter und englischer Politiker vorausgegangen, bis Kinder im Alter weiterlesen…

Wie soll Berlin mit Antisemitismus umgehen . . .

Der Arbeitskreis Antisemistismus hat mit einer Presseerklärung des Berliner Senats  am 14.12.2018 seine Empfehlungen vorgestellt. Wie weit diese Empfehlungen umgesetzt werden können und wollen, wird die Zukunft zeigen. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, die Empfehlungen unter ein grundsätzliches und handhabbares Motto zu stellen, das für alle Adresssaten in ihrem Arbeitszusammenhang anwendbar ist :Konflikte sind grundsätzlich weiterlesen…

Wen stört der jüdisch-muslimische Dialog in Berlin?

Eine Notiz im Tagesspiegel vom 15. Dezember 2018 von Einav Schiff weckte sofort mein Interesse. Der TAZ liegt ein Brief der israelischen Regierung an das Bundeskanzleramt vor, in dem gefordert wird, die Unterstützung des Jüdischen Museums in Berlin einzustellen. Anlaß ist die Ausstellung „Welcome to Jerusalem“, die die „palästinensisch-muslimische Sicht auf Jerusalem“ widerspiegele. In diese weiterlesen…

Rabbiner Goldschmidt zum Verhältnis zu Muslimen und zu rechtspopulistischen Parteien

 Rabbiner Pinchas Goldschmidt ist Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz und Oberrabbiner von Moskau, als solcher hat seine Aussage Gewicht. Im Gespräch mit Malte Lehming vom Tagesspiegel stellte er am 30.11.2018 fest, daß für ihn die rote Linie dort verläuft, wo im Namen der Religion Gewalt gegen Minderheiten und Andersgläubige ausgeübt wird. Für einen guten Dialog mit weiterlesen…

Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten – wie definieren sie sich?

Igor Mitchnik, mit seiner jüdischen Familie als sogenannter Kontingentflüchtling aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland eingereist, beschreibt in einem Essay im Tagesspiegel wie er sich langsam seiner neuen deutschen Umgebung und dem Denken in deutschen Kategorien und vor allem der deutschen Sprache nähert. Dabei bleibt offensichtlich die Auseinandersetzung mit der Religion erst einmal ausgeklammert. Trotz weiterlesen…

Straftaten aus dem rechtsradikalen Spektrum – die ersten drei Quartale 2018

 Nach der jetzt veröffentlichten Bilanz der deutschen Polizei hat sie bis September 2018 knapp 13 000 Straftaten aus dem rechtsradikalen Spektrum erfaßt. Darunter fallen auch 1075 antisemitische Delikte und 698 Gewalttaten. Auf ihre Anfrage erfuhr die Bundestagsvizepräsidentin Pau, daß die Polizei in diesem Zeitraum 1075 als antisemitisch erkannte Straftaten registriert hat, 33 dabei mit Gewalt weiterlesen…

Potsdams neue Synagoge ist beschlossen

  Wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet  vereinbarte Kulturministerin Martina Münch (SPD) sowie Ud Joffe von der Synagogengemeinde Potsdam und Mikhail Tkach von der Jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam am 7. November 2018 die Errichtung, Trägerschaft und Betreibung für das Gemeindezentrum mit der neuen Synagoge an der Schlossstraße in Potsdam. Vor Baubeginn soll von den beteiligten weiterlesen…

Opernhaus schützt Synagoge

Eine behutsame Sanierung der ältesten noch genutzten Barocksynagoge in Deutschland ist jetzt abgeschlossen. Das bemerkenswerte Gebäude steht in Bayreuth, in direkter Tuchfühlung mit dem Markgräflichen Opernhaus. Als ich das Opernhaus 2012 noch vor der folgenden Restaurierung besuchte, war mir schon damals diese besondere Nähe beider Gebäude aufgefallen. Offenbar hat das größere Opernhaus nicht nur einmal weiterlesen…

Gunter Demnig verlegt den 70 000. Stolperstein in Frankfurt/M

Im Domradio führte dazu am 23. Oktober Uta Vorbrodt ein Interview. Darin berichtet Demnig von seinem Ziel, das größte dezentrale Denkmal der Welt überall dort sichtbar werden zu lassen, wo die deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo und deutsche Polizei ihre grausamen Spuren hinterließen. Nach Flucht und Vertreibung ergeben sich dann bei den Verlegungen für die betroffenen weiterlesen…