Das Jüdische Museum Berlin öffnet wieder

Mit der Wiedereröffnung des Jüdischen Museum wird auch die neue Dauerausstellung vorgestellt. Am Sonntag dem 23. August 2020 findet am Vormittag eine Pre-Opening mit dem Radio 1 statt. Die Plätze werden ausgelost. Ab 12 Uhr ist das Museum dann regulär bei freiem Eintritt geöffnet. Die Besucher müssen sich aber dennoch wegen der Pandemie und um weiterlesen…

Eindrücke aus der Uckermark – zwei

Dass Prenzlau schon im Mittelalter eine bedeutende und wohlhabende Stadt gewesen ist, bezeugen auf den ersten Blick die zahlreichen Kirchen aus der Zeit, vor allem eindrucksvoll St. Marien, und die umfangreichen Reste der Stadtbefestigung. Prenzlau lag an zwei wichtigen Handelswegen und war mit der Hanse assoziiert. Bereits im 14. Jahrhundert ist eine erste jüdische Ansiedlung weiterlesen…

ANOHA – ein erster Blick in die neuen Räume

Wir berichteten bereits am 21. März 2020 über die Planung der neuen Kinderausstellung im Jüdischen Museum Berlin. Baunetz.de berichtet jetzt am 13. Juli 2020 über die Räume der neuen Ausstellung ANOHA, die Olson, Kundig und Engelbrecht in den Räumen des ehemaligen Blumengrossmarktes gestaltet haben. Hier sind sie schon einmal im Bild zu betrachten. Im Mittelpunkt weiterlesen…

Eindrücke aus der Uckermark – eins

Vom jüdischen Leben in Lychen ist nur der Friedhof geblieben. Wie auch in Templin und Zehdenick sind die Gemeinden um 1900 durch Wegzug weitgehend verschwunden. Die letzten verbliebenen Familien fielen dann dem Holokaust zum Opfer.Auf der Website der Chewra Kadischa im Land Brandenburg findet sich ein Eintrag zum Jüdischen Friedhof in Lychen: Die uckermärkische Kleinstadt weiterlesen…

Lotte Laserstein-Ausstellung wieder in der Berlinischen Galerie zu sehen

Ein deutliches Aufatmen war zu ahnen, als die akute Sperrung der Berlinischen Galerie in den letzten Tagen wieder aufgehoben wurde. Sie war wegen des Verdachts ernsthafter baulicher Mängel am Dach notwendig geworden. Damit kann auch die bemerkenswerte Lotte Laserstein-Ausstellung wieder besichtigt werden. Laserstein ( * 28.11.1898) gehörte zu den ersten Malerinnen, die ihre akademische Ausbildung weiterlesen…

Heimat – verschieden betrachtet

In der Ausgabe April 1932 des Gemeindeblatts ist der voranstehende Beitrag von Frau Margarete Goldstein aus Darmstadt abgedruckt. Sie ist die Frau des früh verstorbenen Julius Goldstein, ist in Mainz geboren und stammt aus einer dort ansässigen Weinhändlerfamilie. Ihr Mann hat als Soziologe, Philosoph und Physiker lange gegen die Ablehnung als Juden kämpfen müssen und weiterlesen…

Potsdam – fünf jüdische Gemeinden und keine Einigung

Eigentlich sah es ganz hoffnungsvoll aus. Der Bauplatz war da, das Land Brandenburg hatte die Finanzierung übernommen, eine Klärung zwischen den verschiedenen jüdischen Gemeinden zur Nutzung der künftigen Synagoge schien erreichbar. Aber jetzt kann sich die Synagogengemeinde auf keinen Fall mit dem Entwurf des Architekten Jost Haberland anfreunden. Der Gemeindevorsitzende Ud Joffe macht Brandenburg als weiterlesen…

Exkursion „Vermögensverwertungsstelle“

Einleitung Nach 1933 wurden Juden zielgerichtet aus der Gesellschaft ausgegrenzt und viele mussten das Deutsche Reich verlassen. Den hier Verbliebenen wurden zunehmend ihre Rechte genommen und die Ausübung der ursprünglichen Berufe unmöglich gemacht. Sie wurden an Leib und Leben bedroht, insbesondere durch SA-Gewalt, willkürliche Haft in Konzentrationslagern und schließlich durch die Deportation in Vernichtungslager. Zuletzt weiterlesen…

Aktuelles zum Kriegsende vor 75 Jahren

Zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Ende der NS-Herrschaft gibt es viele interessante Beiträge, Filme und Ausstellungen. Hier die entsprechenden Hinweise: Auf arte lief am 6.Mai 2020 eine zweiteilige Dokumentation mit dem Titel „Berlin 1945 – Tagebuch einer Großstadt“. Sie zeigt eindrücklich, wie Berlin zu einem Kriegsschauplatz wird, dann zu einem weiterlesen…

Lübeck und seine Synagoge – ein besondere Geschichte.

In einer Notiz vom 20. April 2020 teilte Haaretz mit, dass Nachfahren der Lübecker Jüdischen Gemeinde die Restaurierung der Synagoge tatkräftig unterstützten. Ihr Kibbutz Lavi ist mit seiner Möbelfabrik an der Wiederherstellung der ursprünglichen Innenausstattung beteiligt. Bis 1848 war Juden die Ansiedlung in Lübeck verboten. Danach bildete sich eine jüdische Gemeinde und es brauchte bis weiterlesen…