Mit Himmlers Auschwitz-Erlass begann die Deportation der Sinti und Roma

Vom 16.12.1942 datiert Himmlers Auschwitz-Erlass, mit dem die Deportation der Sinti und Roma aus dem Deutschen Reich nach Auschwitz begann. Dazu stellen Roma Trial und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas jetzt den Kurzfilm mit dem Titel »Die bringen nur die Verbrecher weg« vor, von Hamze Bytyçi und erzählt von Zilli Schmidt.Das Geschehen weiterlesen…

Lucie Adelsberger, Ärztin, Wissenschaftlerin, Chronistin von Auschwitz. Ein Buch von Benjamin Kuntz

Bei der Beschäftigung mit dem Berliner Kinderarzt Gustav Tugendreich stieß der Autor Benjamin Kuntz auf das Schicksal von Lucie Adelsberger (1895 – 1971), ebenfalls Kinderärztin. Ihre Autobiographie über Deportation und folgende Gefangenschaft im KZ Auschwitz regte Kuntz zu einer umfassenden Recherche und der jetzt vorliegenden Monographie an. Darin verfolgt er ihr Leben von Kindheit und weiterlesen…

Tourismus zu den Stätten der NS-Verbrechen

Christoph David Piorkowski geht im heutigen Tagesspiegel der Frage eines zunehmenden Tourismus zu den Stätten des NS-Verbrechens nach. Anlass ist der Veröffentlichung des Buches Dark Tourism. Reisen zu Stätten von Krieg, Massengewalt und NS-Verfolgung von Frank Bajohr, Axel Drecoll und John Lennon ( Metropol Verlag Berlin, 2020. 24 €). Das genannte Buch erscheint im zeitlichen weiterlesen…

Gabriele Tergit – wieder in Berlin

Am 16.09.2020 ludt Lea Rosh zu einer ihrer Veranstaltungen unter dem Motto Weltweites Exil ein. Dieses Mal hatte sie Elke-Vera Kotowski für einen Vortrag gewonnen. Kotowskis Thema war, wie nicht anders zu erwarten, Gabriele Tergit. Über diese Journalistin und Schriftstellerin hat sie bereits eine Miniatur bei Hentrich & Hentrich verfasst und daneben verwaltet sie auch weiterlesen…

Ronen Steinke und sein neuestes Buch

Ronen Steinke stellt sich selbst als promovierter Jurist und Journalist vor. Am Donnerstag, dem 10. September 2020, sprach er im Centrum Judaicum über sein neuestes Buch „Terror gegen Juden“. Nach eigenem Bekunden hat der Anschlag von Halle den Redakteur der Süddeutschen Zeitung dazu veranlaßt, auf einer längere Recherchereise jüdische Gemeinden in Deutschland zu besuchen, große weiterlesen…

Eine andere Seite der polnischen Geschichte?

Angehöriger der Blauen Polizei bei einer Razzia der deutschen Ordnungspolizei in Kazimierz Januar 1941.Bundesarchiv, Bild 101I-030-0781-07 / Iffland / CC-BY-SA 3.0 2020 ist in Polen das Buch “Na Posterunku“ (Auf der Wache) erschienen und hat heftige Reaktionen ausgelöst. Der Verfasser Jan Grabowski ist gebürtiger Warschauer und lehrt jetzt als Historiker an der Universität in Ottawa. weiterlesen…

Der Katalog zu GOLEM jetzt online

Der Katalog zu der Ausstellung GOLEM im Jüdischen Museum Berlin ist jetzt auch online zu betrachten.Unterschiedliche AutorenInnen der verschiedenen Disziplinen haben ihre Gedanken zu den Ausstellungsstücken beschrieben. So erscheint die Gestalt des GOLEM in den verschiedensten Ausprägungen janusköpfig durch die zahlreiche Kunstrichtungen dargestellt. Im Mittelpunkt steht der Mensch, der hier selbst zum Schöpfer von Leben weiterlesen…

Ein Jude, ein arabischer Neurochirurg und ein Anatomie-Atlas

Eine kaum glaubliche Geschichte, die einen jungen Juden, durch eine Mine im Westjordanland schwer verletzt, einen arabischen Neurochirurgen und den Atlas für Topographische Anatomie des Wiener Anatomen Eduard Pernkopf miteinander verbindet. Pernkopf hat diesen Atlas als überzeugter Nationalsozialist auf der Grundlage von knapp 1400 Autopsien bei hingerichteten Häftlingen seit 1938 erarbeitet. In den ersten Auflagen weiterlesen…

Felix Nussbaum und Felka Platek – verhaftet vor 76 Jahren

Das Kalenderblatt des Deutschlandfunks erinnerte am 10. Mai an den Maler Felix Nussbaum, dessen Bilder selten eindringlich die Lebenssituation von Künstlern im Dritten Reich wiederspiegeln.1932 erhielt der Maler ein Stipendium an der Villa Massimo in Rom. Seine Bilder hatte er In dieser Zeit in Berlin zurückgelassen. Im Atelier in der Xantener Straße fielen sie einem weiterlesen…

Notwendige Revision der niederländischen Geschichtsschreibung.

Über 2000 Tagebücher hat das Niederländischen Instituts für Kriegsdokumentation (NIOD) gesammelt. Tagebücher, die Niederländer während des Krieges , während der deutschen Besatzung geschrieben haben. Diese Tagebücher, handgeschrieben, werden gerade nach einem Bericht der New York Times vom 16. April 2020 transskribiert, um sie auch einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.Diese Tagebücher waren aber auch eine weiterlesen…