Gemengelage um neues Museum zur Geschichte des Warschauer Ghetto

Die Vorbereitungen der polnischen Regierung für die Gründung eines Museums zur Geschichte des Warschauer Ghetto haben zu einer besonderen Gemengelage geführt. Dieses Museum soll dann unweit des Museum Polin – Geschichte der Juden in Polen liegen. Man mutmaßt, dass das neue Museum eine regierungsgenehmere Sicht auf die zwischen Polen und Israel weiterhin umstrittene Geschichte der weiterlesen…

Wen stört der jüdisch-muslimische Dialog in Berlin?

Eine Notiz im Tagesspiegel vom 15. Dezember 2018 von Einav Schiff weckte sofort mein Interesse. Der TAZ liegt ein Brief der israelischen Regierung an das Bundeskanzleramt vor, in dem gefordert wird, die Unterstützung des Jüdischen Museums in Berlin einzustellen. Anlaß ist die Ausstellung “Welcome to Jerusalem”, die die “palästinensisch-muslimische Sicht auf Jerusalem” widerspiegele. In diese weiterlesen…

Rabbiner Goldschmidt zum Verhältnis zu Muslimen und zu rechtspopulistischen Parteien

 Rabbiner Pinchas Goldschmidt ist Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz und Oberrabbiner von Moskau, als solcher hat seine Aussage Gewicht. Im Gespräch mit Malte Lehming vom Tagesspiegel stellte er am 30.11.2018 fest, daß für ihn die rote Linie dort verläuft, wo im Namen der Religion Gewalt gegen Minderheiten und Andersgläubige ausgeübt wird. Für einen guten Dialog mit weiterlesen…

Israel – Palästina – Das Historische Narrativ des Anderen

Das Historische Narrativ des Anderen kennen lernen – Palästinenser und Israelis. März 2003 – Deutsche Übersetzung 2009 Alle Rechte bei Peace Research Institute in the Middle East und Berghof Conflict Research Wir bedanken uns bei der Berghof Foundation für die Möglichkeit, dieses wichtige Geschichtsbuch auf unsere Website zur allgemeinen Information zu stellen. Dadurch kann sich weiterlesen…

Uri Avnery ist tot

Mit Uri Avneri ist ein unermüdlicher und unbequemer Kämpfer für den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern gestorben. 1923 in Deutschland geboren, 1933 mit seiner Familie nach Palästina ausgewandert, der radikalen Irgun Menachem Begins beigetreten, später wieder ausgetreten. Im Unabhängigkeitskrieg 1948 schwerverletzt hat er seine damalige politische Einstellung geändert und sich bis zu seinem Lebensende als weiterlesen…

Ronald S. Lauder : In großer Sorge um Israel

In der New York Times vom 13.August 2018 bringt Ronald S. Lauder als langjähriger Präsident des Jüdischen Weltkongress seine anhaltende Sorge über die Ausrichtung der aktuellen Regierungspolitik Israels zum Ausdruck. Er verweist auf die veränderten Gebetsregeln an der Tempelmauer, an die Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren und vor allem auf das im In- und Ausland umstrittene weiterlesen…

Salaam und Shalom

In der aktuellen Ausgabe von Raffael Seeligmans Jewish Voice of Germany findet sich eine bemerkenswerte Zusammenfassung des israelisch-palästinensischen Konflikts von Benjamin Luwig (5. Juli 2018). Ohne Scheuklappen beschreibt er die von vornherein seit den zwanziger Jahren konfliktreich angelegte Situation zwischen Arabern und Juden, die schließlich in die Nakba, die Flucht der Araber und ihre weitgehende weiterlesen…

100 Jahre Bauhaus auch in Israel

Aus Anlaß der bevorstehenden Jubiläumsveranstaltungen zur  Bauhausgründung  vor 100 Jahren haben die Organisatoren ihren Blick über die ganze Welt schweifen lassen. Dabei sind sie auch in Israel fündig geworden. Die Architekten der neuen Wohnviertel in Tel Aviv und Jerusalem, die dort Anfang des zwanzigsten Jahrhundert entstanden, waren häufig Schüler von Gropius, Mies van der Rohe weiterlesen…

Antisemitismus-Debatte bei der Ruhrtriennale macht BDS bekannt

Nachdem NRW-Ministerpräsident Laschet seine Teilnahme an der Ruhrtriennale abgesagt hat, geht die Diskussion um das im Vorfeld gelobte Programm dieser Festspiele weiter, wie der Deutschlandfunk am 9.August 2018 berichtet. In ihrem Mittelpunkt steht die Intendantin Stefanie Carp und die  verschiedenen beteiligten Künstler nachgesagte Nähe zu der israel-kritischen Bewegung BDS ( Boycott, Divestment and Sanctions ). weiterlesen…

Michael Wolffsohn erklärt Antisemitismus

Der Historiker Michael Wolffsohn versucht im Gespräch mit Andreas Main am 31.Juli 2018 im Deutschlandfunk verschiedene Begriffe zu klären. Dabei fordert Wolffsohn: …. wenn du Fritz meinst, dann sollst du Fritz sagen. Damit scheidet der gern und schnell verwendete Begriff “Antisemitismus” schon bei der präzisen Beschreibung eines Sachverhaltes aus. Die Gesprächspartner bevorzugen stattdessen den Begriff weiterlesen…