Israel – Palästina – Das Historische Narrativ des Anderen

Das Historische Narrativ des Anderen kennen lernen – Palästinenser und Israelis. März 2003 – Deutsche Übersetzung 2009 Alle Rechte bei Peace Research Institute in the Middle East und Berghof Conflict Research Wir bedanken uns bei der Berghof Foundation für die Möglichkeit, dieses wichtige Geschichtsbuch auf unsere Website zur allgemeinen Information zu stellen. Dadurch kann sich weiterlesen…

Deutungshoheit über polnische Geschichte

  Pawel Machcewicz kämpft weiter, gerade hat der von der PiS-Regierung entlassene Direktor des Danziger Museums des Zweiten Weltkriegs sein Buch “Der umkämpfte Krieg” vorgestellt. Sabine Adler berichtete darüber in der DLF-Sendung “Andruck” am 27. August 2018.  Machcewicz verteidigt in dem Buch weiterhin die historische Berechtigung, Krieg einmal von der Seite der betroffenen Zivilisten aus weiterlesen…

Erinnerung an den Aufstand in Sobibor 1943

Im diesem Oktober liegt der Aufstand im Vernichtungslager Sobibor 75 Jahre zurück. Da die Einsatzgruppen im Rußlandfeldzug nicht alle Juden ermordet hatten, sollte das mit der “Aktion Reinhardt” auf Befehl Himmlers im Juli 1942 nachgeholt werden. Dazu wurden systematisch alle Juden, derer man in Osteuropa habhaft werden konnte, in die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka weiterlesen…

Salaam und Shalom

In der aktuellen Ausgabe von Raffael Seeligmans Jewish Voice of Germany findet sich eine bemerkenswerte Zusammenfassung des israelisch-palästinensischen Konflikts von Benjamin Luwig (5. Juli 2018). Ohne Scheuklappen beschreibt er die von vornherein seit den zwanziger Jahren konfliktreich angelegte Situation zwischen Arabern und Juden, die schließlich in die Nakba, die Flucht der Araber und ihre weitgehende weiterlesen…

Antoni Graf Sobanski – ein Weltbürger beobachtet das Dritte Reich

Wer sich für eine exzellente, zeitgenössische Schilderung des Lebens im Dritten Reich interessiert, dem sei das Buch “Nachrichten aus Berlin 1933 – 36” empfohlen. Hier berichtet ein ein polnischer Journalist, der sechs europäische Sprachen beherrscht, Europäer und Weltbürger zugleich ist –  und nicht zuletzt ein scharfer und genauer Beobachter seiner Umgebung. Bei seinen Schilderungen aus Berlin weiterlesen…

Gerechtigkeit für Gabriele Tergit, die Gerichtsreporterin der zwanziger Jahre

Am 31. Juli 2018 war ein interessantes Gespräch zwischen Nicole Henneberg und Gisa Funck über Gabriele Tergit im Deutschlandfunk zu hören : Es ist der Herausgeberin Nicole Henneberg und dem Schöffling Verlag hoch anzurechnen, daß sie noch einmal den Versuch gemacht haben, Gabriele Tergit mit ihren Erinnerungen dem unverdienten Vergessen zu entreißen. War sie mit weiterlesen…

Sprache als Waffe – Beispiel “Asyltourismus”

Zu diesem Thema berichtet der Tagesspiegel am 16. Juli 2018 über ein Interview mit der Linguistin Elisabeth Wehling, die seit über zehn Jahren zusammen mit George Lakoff an der Universität von Berkeley zum Thema politisches Framing forscht. Aktuell gerät dieser Begriff wieder in die politische Diskussion, seitdem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder im Vorfeld der weiterlesen…

Ein Staat um jeden Preis – Ben Gurions Biographie von Tom Segev

Tilman Assmus Fischer analysiert Tom Segevs Buch im Tagespiegel vom 16. Mai 2018 so ausführlich und fascettenreich, dass es eigentlich kaum möglich ist, dieses Buch nicht in die Hand zu nehmen. Insbesondere schildert er unter anderem Ben Gurion als Zionisten der ersten Stunde, der ohne Schonung seiner eigenen Person oder seiner Umgebung sein politisches Ziel weiterlesen…

Transitghetto Izbica – ein Ort vergeblicher Hoffnung

Interessierte Menschen, die sich mit der Geschichte des Dritten Reiches und dabei insbesondere mit den Deportationen von Juden beschäftigt haben, werden bei der Angabe von Deportationszielen immer wieder auf die ungewohnt ungenaue Bezeichnung „Distrikt Lublin“ oder die Angabe „Trawniki bei Lublin“ gestoßen sein. Eine Erklärung dazu findet sich in dem Standardwerk Die „Judendeportationen“ aus dem weiterlesen…

Besonnene Stimmen zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel

  Zum 70. Jahrestags der Gründung des Staates Israel gibt es vielfältige Stimmen und Stellungnahmen, häufig apodiktisch oder im gewohnten Konfliktmodus. Die nachdenklichen, besonnenen Stimmen lassen sich in diesem Konzert leicht überhören. Wie die des ehemaligen israelischen Botschafters Avi Primor, der im Deutschlandfunk am 15.April 2018 daran erinnert, daß Israel ein anderes Volk unterdrücke, das weiterlesen…