Ein Blick in die jüdische Geschichte Berlins – die Veit Simons

Am 5.12.2019 stellten Anna Hájková und Maria von der Heydt im Jüdischen Museum ihr neues Buch vor. In “Die letzten Berliner Veit Simons” wird anhand einer Familie die jüdische Geschichte Berlins über mehrere Generationen wieder lebendig. Die Anfänge dieser Familie lassen sich bis auf die fünfzig jüdischen Familien zurückverfolgen, die sich im 17. Jahrhundert aus weiterlesen…

Blick über die Oder

In früherer West-Berliner Zeit war die mediale und persönliche Aufmerksamkeit überwiegend nach Westen gerichtet und endete in der Gegenrichtung oft schon an der Elbe bzw. an der Oder. Das hat sich erfreulicherweise nach der auch von Polen initiierten politischen Wende in Europa verändert. Trotzdem ist es oft nicht einfach, sich ein aktuelles Bild von der weiterlesen…

….das kann kein Zufall sein.

Manchmal denkt man, das kann kein Zufall sein: Auf der Suche nach einem guten Bild von Moritz Borchardt stießen wir in dem gerade kürzlich erschienenen Buch “Verraten – Vertrieben – Vergessen. Werk und Schicksal nach 1933 verfolgter deutscher Hirnchirurgen” von Ulrike Eisenberg, Hartmut Collmann und Daniel Dubinski auf ein Passendes. Die Verlegerin Frau Nora Pester weiterlesen…

Wie Christen das Judentum erfanden

Tomer Persico setzt sich in Haaretz vom 27.06.2019 mit der Auffassung von Daniel Boyarin vom Verhältnis Christentum zu Judentum auseinander. Boyarin gilt als einer der profundesten Talmudgelehrten der Gegenwart. Vom Selbstverständnis eines Hopi, Rom oder Drusen ausgehend beschreibt Persico die westliche, protestantisch geprägte Sicht, Menschen nach Nation und Religion einzuteilen. Beide Bereiche, häufig zum Zeitpunkt weiterlesen…

“Der Muslim und die Jüdin, die Geschichte einer Rettung in Berlin”

In der Filmreihe zu Jüdischem Leben in Moabit liest Ronen Steinke aus seinem Buch. Im vorangegangenen Film “Mohamed und Anna” konnte das Publikum Ronen Steinke schon kennenlernen. Jetzt – bei der Vorstellung seines Buches “Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin” am 5. April 2019 – saß er persönlich im Alten weiterlesen…

Aktion 1005 – wie Mörder ihre Spuren zu verwischen suchten

In der Süddeutschen Zeitung vom 6. Januar 2019 schreibt René Schlott über das gerade erschienene Buch von Andrej Angrick: „Aktion 1005“ – Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942-1945. Eine „geheime Reichssache“ im Spannungsfeld. In seiner Ausführlichkeit und durch den Umfang der benutzten Quellen wird es das Standardwerk für diese schreckliche Seite des Kulturbruchs im Dritten Reich werden. weiterlesen…

Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten – wie definieren sie sich?

Igor Mitchnik, mit seiner jüdischen Familie als sogenannter Kontingentflüchtling aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland eingereist, beschreibt in einem Essay im Tagesspiegel wie er sich langsam seiner neuen deutschen Umgebung und dem Denken in deutschen Kategorien und vor allem der deutschen Sprache nähert. Dabei bleibt offensichtlich die Auseinandersetzung mit der Religion erst einmal ausgeklammert. Trotz weiterlesen…

Israel – Palästina – Das Historische Narrativ des Anderen

Das Historische Narrativ des Anderen kennen lernen – Palästinenser und Israelis. März 2003 – Deutsche Übersetzung 2009 Alle Rechte bei Peace Research Institute in the Middle East und Berghof Conflict Research Wir bedanken uns bei der Berghof Foundation für die Möglichkeit, dieses wichtige Geschichtsbuch auf unsere Website zur allgemeinen Information zu stellen. Dadurch kann sich weiterlesen…

Deutungshoheit über polnische Geschichte

  Pawel Machcewicz kämpft weiter, gerade hat der von der PiS-Regierung entlassene Direktor des Danziger Museums des Zweiten Weltkriegs sein Buch “Der umkämpfte Krieg” vorgestellt. Sabine Adler berichtete darüber in der DLF-Sendung “Andruck” am 27. August 2018.  Machcewicz verteidigt in dem Buch weiterhin die historische Berechtigung, Krieg einmal von der Seite der betroffenen Zivilisten aus weiterlesen…