Miteinander sprechen

In den letzten Tagen gibt es verschiedenste Ansätze zum interreligiösen Dialog und zu einer bewußten Gegenbewegung zu Hass und Herabwürdigung. Erscheinungen, die bis in die offizielle Politik Eingang gefunden haben. Mutmachende Beispiele dafür sind stattdessen die Antrittspredigt des neuen Bischofs von Berlin-Brandenburg-Oberlausitz, Christian Stäblein, und die Predigt von Seyran Ates zum Reformationstag. Beide rücken die weiterlesen…

Die Wittenberger Judensau

Nach dem Urteil des Landgericht Dessau-Roßlau im Mai 2019 ist das mediale Interesse an diesem Stein des Anstoßes mittlerweile wieder abgeebt. Die Argumente sind ausgetauscht. Trotz des Vorschlags des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung Herrn Klein die Abbildung ein Museum zu verbannen, wird sie jetzt erst einmal an ihrem angestammten Ort verbleiben. Herrn Wolffsohn kann man in weiterlesen…

Nachdenken in Halle

Über einen Monat nach dem Anschlag in Halle ist die Gemeinde allmählich imstande über das Geschehen nachzudenken und die Erlebnisse auf sich zu beziehen. Rabbiner Elischa Portnoy ist Rabbiner hier und in Desssau. Gerade hat er in Dessau die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der dortigen Synagoge mitgestaltet. Besonders von den Älteren wird er um Rat weiterlesen…

Dessau erhält wieder eine Synagoge

Eine Einladung zur Grundsteinlegung für eine Synagoge bekommt man nicht alle Tage. Deshalb gab es auch kein Zögern, am 8. November nach Dessau zu fahren. Die Jüdische Gemeinde dort veranstaltete an diesem Tag mit der Stadtverwaltung zusammen ein Gedenken an die „Reichskristallnacht“ und gab bei dieser Gelegenheit auch den Beschluss für den Neubau einer Synagoge weiterlesen…

Nur Schweigen auf Kollhoffs „antisemitische Flaschenpost“?

Ulrike von Hirschhausen geht im Tagesspiegel vom 20.Oktober 2019 auf die Veröffentlichungen in Arch+ Heft 235 aus diesem Jahr ein. Auf den Hinweis, dass Kollhoff das Ezra Pound – Zitat : “ Bei Usura hat keiner ein Haus von gutem Werkstein. Die Quadern wohlbehauen, fugengerecht, dass die Stirnfläche sich zum Muster gliedert“ auf dem Walter-Benjamin-Platz weiterlesen…

Die Arche Noah bringt Menschen zusammen

Ein Theaterbesuch mit dem Enkel kann einem eine erfreuliche Erfahrung vermitteln. So auch der Besuch des Licht- und Schattentheaters „Wir Tiere von der Arche Noah“ im türkischen Theater Tyatrom. Diese Inszenierung entstand in einer einjährigen Arbeit mit zweihundert jüdischen und muslimischen überwiegend türkischstämmigen Familien. Dazu hatten sich das Jüdische Museum Berlin, das Türkische Theater Tyatrom, weiterlesen…

Der Weg christlich getaufter Juden im Dritten Reich

Mechthild Klein berichtet am 21.10.2019 im Deutschlandfunk über das Schicksal der christlich getauften Juden im Dritten Reich. Dabei stützt sie sich auf eine jahrzehntelange Forschung der Hamburger Historikerin Ursula Büttner. Sie schätzt ihre Zahl bei der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten auf etwa 120 000. Trotz der schnell sichtbaren und zunehmenden Gefährdung dieser Christen gab es weiterlesen…

Viktor Klemperer im Radio

Der Deutschlandfunk hat in sechs Hörfolgen die Tagebücher Viktor Klemperers aus den Jahren 1933 – 1945 zusammengefaßt.Sie sind hier zu finden. Viktor Klemperer lebte lange Jahre als Philologe, Romanist und Schriftsteller in Dresden. Er stammte aus einer Berliner Rabbinerfamilie. Ein älterer Bruder war Georg Klemperer, der Chefarzt der Inneren Klinik des Städt. Krankenhaus Moabit bis weiterlesen…