Gleis 69 – ein Gedenkort wird lebendig

Gleis 69 – Erinnern an eine deutsche Familie Eine szenische Collage mit Dokumenten von Verfolgten Der Gedenkort am Gleis 69, der an den Berliner Deportationsbahnhof Moabit erinnert, liegt gegenüber der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Die Schule sieht sich in der Verantwortung, jeder Generation von Schülerinnen erneut zu vermitteln, was 1942/1943 an diesem Ort während des Nationalsozialismus geschah. Künstler weiterlesen…

Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten – wie definieren sie sich?

Igor Mitchnik, mit seiner jüdischen Familie als sogenannter Kontingentflüchtling aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland eingereist, beschreibt in einem Essay im Tagesspiegel wie er sich langsam seiner neuen deutschen Umgebung und dem Denken in deutschen Kategorien und vor allem der deutschen Sprache nähert. Dabei bleibt offensichtlich die Auseinandersetzung mit der Religion erst einmal ausgeklammert. Trotz weiterlesen…

Tröstliches in dieser Zeit – Pittsburgh

Wenn es in dieser gewalttätigen Zeit eiwas Tröstliches gibt, dann ist es ein Artikel und das dazugehörige Bild in der New York Times vom 3. November 2018. Reverend Eric S.C. Manning von der Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston und Rabbi Jeffrey Myers von der Tree of Life Congregation in Pittsburgh treffen und umarmen weiterlesen…

Erst Hass in Worten – dann Hass in Taten

Wir kennen das Handbuch des Rassismus, des Weges in die Spaltung einer Gesellschaft, der Abschaffung des Rechtsstaates. Am Anfang steht verbaler Hass, die Kriminalisierung des Anderen, das Absprechen von Würde und Lebensrecht. Die genannten Begründungen halten in den seltensten Fällen einer genauen Prüfung stand. Fast in allen Fällen geht es um plumpen Machterhalt und Bedienung weiterlesen…

Gunter Demnig verlegt den 70 000. Stolperstein in Frankfurt/M

Im Domradio führte dazu am 23. Oktober Uta Vorbrodt ein Interview. Darin berichtet Demnig von seinem Ziel, das größte dezentrale Denkmal der Welt überall dort sichtbar werden zu lassen, wo die deutsche Wehrmacht, SS, Gestapo und deutsche Polizei ihre grausamen Spuren hinterließen. Nach Flucht und Vertreibung ergeben sich dann bei den Verlegungen für die betroffenen weiterlesen…

Vor 50 Jahren – der letzte Exodus aus Polen

1968 müssen rund 15 000 Juden Polen verlassen. Die meisten von ihnen erhalten Papiere, die nur zur Ausreise berechtigen und keine Rückkehr in die Heimat erlauben. Auf die Proteste der Studenten im März 1968 und ihre Rufe nach Abschaffung von Zensur, nach Einhaltung der Bürgerrechte und Beendigung rassistischer und ethnischer Diskriminierung wußte die Kommunistische Partei weiterlesen…

Si tacuisses, Benedicte XVI

. . . die Synagoga mit dem Schleier vor den Augen, den zerbrochenen Speer als Zeichen der Besiegten in der Rechten, so findet man ihre Darstellung noch in vielen Kirchen aus dem Mittelalter. Sind wir heute über diese Sichtweise hinausgekommen? Die Veröffentlichung von Joseph Ratzingers Beitrag «Gnade und Berufung ohne Reue. Anmerkungen zum Traktat ‹De weiterlesen…

Ronald S. Lauder : In großer Sorge um Israel

In der New York Times vom 13.August 2018 bringt Ronald S. Lauder als langjähriger Präsident des Jüdischen Weltkongress seine anhaltende Sorge über die Ausrichtung der aktuellen Regierungspolitik Israels zum Ausdruck. Er verweist auf die veränderten Gebetsregeln an der Tempelmauer, an die Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren und vor allem auf das im In- und Ausland umstrittene weiterlesen…

Libeskind baut Holokaust-Denkmal in Ottawa

Wer den Neubau des Jüdischen Museums in Berlin kennt, wird bei der Frage nach dem Architekten des neuen Holokaust-Denkmal in Ottawa, insbesondere bei der Betrachtung des „Sky Void“, bald auf Daniel Libeskind kommen. Die Aufmerksamkeit, die Kanada mit seiner ersten Holokaust-Gedenkstätte jüdischen Flüchtlingen widmet, ist zu begrüßen. Denn bis zum Kriegsende 1945 orientierte sich die weiterlesen…

Michael Wolffsohn erklärt Antisemitismus

Der Historiker Michael Wolffsohn versucht im Gespräch mit Andreas Main am 31.Juli 2018 im Deutschlandfunk verschiedene Begriffe zu klären. Dabei fordert Wolffsohn: …. wenn du Fritz meinst, dann sollst du Fritz sagen. Damit scheidet der gern und schnell verwendete Begriff „Antisemitismus“ schon bei der präzisen Beschreibung eines Sachverhaltes aus. Die Gesprächspartner bevorzugen stattdessen den Begriff weiterlesen…