Hoffnung für die Deportationsrampe – archäologische Bestandsaufnahme am ehemaligen Güterbahnhof Moabit

Im Juni 2017 wurde nach jahrzehntelangem Stillstand der Gedenkort Güterbahnhof Moabit eingeweiht – klein , leicht zu übersehen zwischen Baumarkt und Discounter. Nachdem 2016 der Bereich des Gedenkortes , Zuwegung und Deportationsrampe am Gleis 69 in ihrer gesamten Ausdehnung unter Denkmalschutz gelangten, hat sich  das Landesdenkmalamt jetzt zu einer archäologischen Bestandsaufnahme dieses Geländes entschlossen. In weiterlesen…

Späte Ehrungen für Inge Deutschkron, Margot Friedländer und Otto Weidt

Der Landespressedienst vom 17.04.2018 meldet : Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, schlägt vor, Inge Deutschkron und Margot Friedländer  die Ehrenbürgerwürde des Landes Berlin zu verleihen. In der Europacity wird jetzt der Otto-Weidt-Platz gebaut, Namensgeber des Platzes ist Otto Weidt (*2.5.1883 – †22.12.1947), der während der Zeit des Nationalsozialismus von der Deportation bedrohte jüdische weiterlesen…

75. Jahrestag : Warschauer Ghettoaufstand 1943 – Heroismus – Verzweiflung – Der Wunsch bis zuletzt seine Würde zu bewahren

Der Entschluß der Ghettokämpfer, der deutschen Mordmaschine entgegenzutreten, war angesichts der täglichen Züge nach Treblinka verzweifelt und heroisch zugleich. Bestimmend wird der Wunsch gewesen sein, auch in dieser Situation die eigene Würde bewahrt zu haben.Der Preis dafür war fürchterlich. Er darf nicht vergessen werden.-art Die Bilder stammen überwiegend aus dem Stroop-Report (Stroop Report 2/4 Record weiterlesen…

Topograph des Terrors – der Historiker Reinhard Rürup

Eine griffigere Überschrift läßt sich wahrscheinlich für Ihn kaum finden. Reinhard Rürup verdanken wir die Topographie des Terrors, und er hat das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin geprägt, solange dort ein Studium Generale möglich war. Sein Vermächtnis war, daß die Erinnerung an den Nationlsozialismus Garant der Stabilität der Demokratie sei. Knapper und klarer weiterlesen…

Neuer Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung – Anti-Mobbing-Experten in die Schulen

Der Deutschlandfunk berichtet unter Berufung auf die Zeitung  „Welt am Sonntag“, daß der Diplomat Felix Klein neuer Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung werden soll. Klein sei auch Wunschkandidat jüdischer Organisationen für diese Aufgabe, Der Bundestag hatte im Januar 2018 beschlossen, eine solche Position zu schaffen.Zitat aus dem Beschluß: “ Das umfasse auch alle antisemitischen Äußerungen und Übergriffe, weiterlesen…

Kein Mittel gegen die Protokolle der Weisen von Zion?

Ein Mädchen aus der zweiten Klasse einer Tempelhofer Grundschule sei von einem Klassenkameraden wiederholt bedroht worden – weil sie nicht an Allah glaube. Jetzt habe sie auf Befragen eines Mitschülers angegeben, daß sie Jüdin sei. – So wird unter anderem im Tagesspiegel am 27. und 29. März nach Auskunft der Schule und der Eltern berichtet. weiterlesen…

Freude soll man teilen! Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule aus Tiergarten ist Preisträger bei „Lernen durch Engagement“

Gerade haben die Schüler und Schülerinnen der AG Erinnern und der damaligen Klasse  8.2 ( Theodor Heuss-Gemeinschaftsschule ) erfahren, daß sie mit ihrem Schulprojekt als Preisträger von der Stiftung „Lernen durch Engagement“ benannt worden sind. In dem Schulprojekt dokumentierten die Schüler und Schülerinnen in Kooperation mit raumlabor berlin und Gleis 69 e.V.  die Realisierung des Gedenkortes Güterbahnhof weiterlesen…

Der Streit um das geplante Islam-Institut an der Humboldt-Universität

Malte Lehming berichtet um Tagespiegel vom 9.März 2018 mit der Feststellung „Deutschland kann sich den Islam nicht zurechtschneidern“ über die unterschiedlichen Standpunkte der im Beirat vertretenen Verbände. Sie gehören überwiegend der sunnitischen und konservativen Ausrichtung des Islam an, Verteter einer liberalen Auffassung vom Islam sind dort nicht vertreten. Da der Beirat eine Veto-Funktion bei der weiterlesen…

Polens Präsident Andrzej Duda entschuldigt sich für antisemitische Kampagne vor 50 Jahren

zeit-online berichtet von einer Rede des polnischen Präsidenten Andrzej Duda am gestrigen Tag vor der Warschauer Universität, in der er sich für die antsemitische Kampagne vor 50 Jahren in Polen entschuldigte. Für ca. 12000 jüdische Polen war das Anlaß, das Land zu verlassen ( mit einem Reisedokument, das keine Rückkehr erlaubte ). Gleichzeitig grenzte sich weiterlesen…

Watu Wote – All of us

Watu Wote – All of us : im Tagesspiegel vom 3. März 2018 schreibt Sarah Kugler über diesen Kurzfilm von der Regisseurin Katja Benrath „Der Moment der Rettung“-. Der Film berichtet über ein verbrieftes Ereignis im Dezember 2015 an der kenianisch-somalischen Grenze. In einer lebensbedrohlichen Situation entsteht unvorhersehbar ein tief anrührendes Zeichen von ursprünglicher Menschlichkeit weiterlesen…