Eine Synagoge brennt in Duluth/ Minn.

Erst der Brandanschlag auf die Synagoge in Duluth / Minnesota hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es auch dort eine jüdische Gemeinde von Adass Jisroel gibt, die in diesem Fall von litauischen Juden 1886 gegründet wurde. Bereits 1869 hatte sich in Duluth eine erste Reformgemeinde aus deutschen und ungarischen Juden gebildet. Mit der sich dort weiterlesen…

Unerwartetes Wiedertreffen mit Wolfgang Lorch – Andrea Wandel und Wolfgang Lorch erhalten den Hessischen Kulturpreis 2019

Es ist richtig wohltuend, zu erfahren, dass zwei Architekten, Andrea Wandel und Wolfgang Lorch gegen den allgemeinen Strom schwimmend den Hessischen Kulturpreis zuerkannt bekommen haben. Ihre kurze Werkbeschreibung läßt ahnen, wieviel Widerstände sie überwinden mußten, um jeweils ihre Vorstellungen zu realisieren. Angefangen von der „Gedenkstätte Neuer Börneplatz“. Ich erinnere mich gut, wie angerührt eine Familie weiterlesen…

Gedenkort Sammellager Synagoge Levetzowstraße – Fragen eines Spaziergängers

5. September 2019 :Die Kletterwand hinter dem Gedenkort ist entfernt. Eine Schild des BA Mitte erläutert jetzt das Bauvorhaben. Einem noch nicht informierten Tiergartener Bürger stellen sich bei dieser Erläuterung mehr Fragen, als dass er Antworten erhält. Gedenkstelle . . . Mahnmal . . . . Wessen wird hier gedacht? Was wird angemahnt? Warum ist weiterlesen…

Bund der Steuerzahler kritisiert Finanzierung des Wiederaufbaus der Magdeburger Synagoge – nur Geschichtsvergessenheit?

Die Meldung läßt einen erst einmal verstummen. Ralf Seibicke ist Vorstandsmitglied beim sachsen-anhaltischen Steuerzahlerbund und früherer Leiter des Landesrechnungshofes von Sachsen-Anhalt. Er bestreitet der Jüdischen Gemeinde von Magdeburg das Recht, beim Land einen Antrag auf die Finanzierung des Wiederaufbaus der Alten Synagoge zu stellen. Was bringt diesen Mann dazu, sich zu dieser Angelegenheit so lautstark weiterlesen…

Gedenkort Synagoge Levetzowstraße – zweiter Anlauf

Seit Anfang der Woche haben die bereits seit einem Vierteljahr angekündigten Bauarbeiten am Gedenkort Synagoge Levetzowstraße begonnen. 2011 hatte das Bezirksamt ohne die Architekten des Gedenkortes zu benachrichtigen oder auch nur deren Rechte in Erwägung zu ziehen, die umfangreiche Hainbuchenheck, ein Teil des Gesamtkunstwerkes, abgeholzt.Das nachgereichte Argument lautete. . .man hätte Sichtfreiheit auf den dahinterliegenden weiterlesen…

Andreas Nachama geht – Andrea Riedel kommt

Bei der Stiftung Topographie des Terrors wird der Staffelstab zum Ende des Jahres übergeben. Seit ihrer Eröffnung 2010 hat Prof.Nachama als Direktor das Gesicht und die Arbeit dieser anerkannten Gedenkstätte geprägt. Ausstellungen,Vortragsreihen, Seminare, regelmäßige Veröffentlichungen haben dem Haus eine ständige Präsenz in der Öffentlichkeit verschafft. Prof. Nachama galt als gefragter Gesprächspartner und Berater, nicht zuletzt weiterlesen…

Hep Hep – ein böser Ruf

Mit ihm wurde bis in die Neuzeit zur Hatz auf Juden aufgerufen. – In diesem Fall galt der Ruf eher als Schabernak dem zehnjärigen Felix Mendelssohn-Bartholdy, als er in Berlin zu Besuch war. Felix Mendelssohn-Bartholdy, der Enkel Moses Mendelssohn aus Dessau, der den deutschen Juden die Haskala, die jüdische Aufklärung gebracht hatte. Trotzdem war die weiterlesen…

75 Jahre Warschauer Aufstand und sein hoher Preis

Am 1. August wird wieder des Warschauer Aufstandes 1944 gedacht, des heldenhaften Kampfes der Warschauer Bevölkerung und der AK-Einheiten (Armija Krajowa – Heimatarmee) gegen die SS und deutsche Wehrmacht. Ob die Entscheidung von der Warschauer AK-Leitung zum Aufstand gerechtfertigt und militärisch verantwortbar war, bleibt bis heute umstritten. Nach nüchterner Beurteilung war die Bewaffnung der polnischen weiterlesen…

„Galicjaner Sztetl“ in Tarnow – und die Kehrseite

Gerade sind die XXIV. Tage der Erinnerung an die Galizischen Juden zu Ende gegangen, das „Galicjaner Sztetl“ in Tarnow. Tarnow, eine Kreisstadt in Malopolska / Polen, ist eine ansehnliche Kleinstadt mit einer Altstadt, die von Gebäuden der Gotik und der Renaissance, aber auch Bauten aus dem 19. Jahrhundert geprägt ist.Vor dem Zweiten Weltkrieg bestand fast weiterlesen…

Ein zufälliger Blick ….

Bei einem Besuch des jüdischen Friedhofs in Tarnow 2018 fiel zufällig mein Blick auf einen Grabstein aus schwarzem Marmor. Die Inschrift fesselte mich. … ich las dort Jakub Taubeles 15.06.1893 – 9.09.1969, bestes Großväterchen, Magister der Pharmacie, Teilnehmer des II.Weltkrieges, Offizier unter General Wladislaw Anders …. und vor meinem inneren Auge entfaltete sich ein Schicksal, weiterlesen…