Andreas Nachama, ein alter Berliner.

Prof. Andreas Nachama. TAL

Im Deutschlandfunk würdigte Melanie Longerich am 29. April 2021 Andreas Nachamas langjähriges Wirken in Berlin. In einem ausführlichen Interview beleuchtete sie seine verschiedenen Lebensstationen und Tätigkeiten, von denen die meisten mit Berlin zu tun hatten. Vielen ist er sicher als langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors in Erinnerung, einer Einrichtung, die in der Stadt mit die meisten Besucherzahlen zu verzeichnen hat. Einige mögen aber auch sein vergnügliches Büchlein Jiddisch im Berliner Jargon gelesen und daraufhin ihr eigenes Vokabular überprüft haben. Den anderen ist er weiterhin als Rabbiner in der Gemeinde Sukkat Schalom vertraut.
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Einweihung des Gedenkortes Güterbahnhof Moabit, Juni 2017. MaZ.

Auch wir haben gute Erfahrungen mit ihm gemacht. So hat sich Andreas Nachama frühzeitig für die Schaffung eines Gedenkortes am ehemaligen Güterbahnhof Moabit eingesetzt und dann auch im Juni 2017 die Rede zur Einweihung des Gedenkortes gehalten. Wir verdanken ihm das erste Grußwort auf unserer neu eröffneten Website und die Unterstützung für den Erhalt der historischen Deportationsrampe am ehemaligen Güterbahnhof Moabit.
Am 27. Mai 2021 kann er jetzt nach langjährigem Bemühen zusammen mit Imam Osman Örs und Pfarrer Gregor Hohberg die Grundsteinlegung für das House of One vollziehen, ein Projekt, das ihm seit vielen Jahren am Herzen liegt. Wir freuen uns mit ihm.
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