„Ausgeblendet“, die Schwierigkeiten mit der Erinnerung

Der Verein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin und die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz haben mit der Ausstellung „Ausgeblendet“ eine wichtige und sehenswerte Ausstellung geschaffen.Teile der Austellung waren bereits 2017 im Haus der Wannsee-Konferenz und der Topographie des Terrors und 2020 beim Bundesverbandes der deutschen Banken in der Burgstraße zu sehen. Ein weiterlesen…

Exkursion „Vermögensverwertungsstelle“

Einleitung Nach 1933 wurden Juden zielgerichtet aus der Gesellschaft ausgegrenzt und viele mussten das Deutsche Reich verlassen. Den hier Verbliebenen wurden zunehmend ihre Rechte genommen und die Ausübung der ursprünglichen Berufe unmöglich gemacht. Sie wurden an Leib und Leben bedroht, insbesondere durch SA-Gewalt, willkürliche Haft in Konzentrationslagern und schließlich durch die Deportation in Vernichtungslager. Zuletzt weiterlesen…

Rassismus hat viele Gesichter

So findet sich auf der Website der Heinrich Böll-Stiftung der Kommentar der Journalistin Nhi Le zu der Situation von MigrantInnen in Ostdeutschland. Im Sommer 2019 wurde sie häufig wegen Stellungnahmen zum Komplex Migration, Rassismus und Viet-Deutsch-Sein angefragt. Im Tagesspiegel vom 17.08.2019 beschreibt ein Afroamerikaner seine Alltagserfahrungen in Berlin. Sebastian Leber läßt im Tagesspiegel vom 18. weiterlesen…

Marcel Reich-Ranicki – gelebte Geschichte

Von der zweiten Polnischen Republik in die Weimarer Republik gezogen, aus dem Dritten Reich ausgewiesen, das Warschauer Ghetto überlebt, nach dem Krieg für den polnischen Geheimdienst in London gearbeitet, später in der Volksrepublik Polen als Lektor tätig und schließlich 1958 in die Bundesrepublik übergesiedelt. Dort nahm er im deutschen Literaturbetrieb bald eine nicht zu überhörende weiterlesen…

Was bleibt nach den Zeitzeugen?

Nur noch wenige Zeitzeugen können heute Auskunft und Zeugnis vom verbrecherischen NS-System geben. Deshalb bemüht sich Doris Tausendfreund mit dem Team des Center für Digitale Systeme (CeDiS) der FU Berlin die zahlreiche Interviews von Betroffenen aufzubewahren und digital aufzubereiten. So sollen sie einer größeren Anzahl von Interessenten zugänglich gemacht werden. Im Rahmen der Oral History weiterlesen…