Stiftung “Lernen durch Engagement” ehrt SchülerInnen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule Berlin

Am 26. April 2018 wurden Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft Erinnern und der Klasse 8.2 der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule für ihr Engagement am neuen Gedenkort am Güterbahnhof Moabit durch die Stiftung “Lernen durch Engagemnt” ausgezeichnet. Mit vielen Materialien und vor allem durch eine beeindruckende Präsentation zu ihrer Arbeit am und über den Gedenkort überzeugten die Jugendlichen die weiterlesen…

T4 – Neues Gedenken in Hadamar

Nach dem in den letzten Jahrzehnten die Tötungsmaschinerie  der T4-Aktion in der Anstalt von Hadamar offengelegt und dokumentiert worden ist, hat sich jetzt auch die Stadt Hadamar durch ein Denkmal , einen “Grauen Bus”, in der Stadtmitte zu der schweigenden Mitwisserschaft der Einwohner an diesem Verbrechen bekannt. Darüber wird in einem Beitrag des Deutschlandfunk am weiterlesen…

Ein Staat um jeden Preis – Ben Gurions Biographie von Tom Segev

Tilman Assmus Fischer analysiert Tom Segevs Buch im Tagespiegel vom 16. Mai 2018 so ausführlich und fascettenreich, dass es eigentlich kaum möglich ist, dieses Buch nicht in die Hand zu nehmen. Insbesondere schildert er unter anderem Ben Gurion als Zionisten der ersten Stunde, der ohne Schonung seiner eigenen Person oder seiner Umgebung sein politisches Ziel weiterlesen…

Gaza – eine Woche der Gewalt – und alle haben dabei verloren

Tim Aßmann kommentiert die Woche der Gewalt am 19.Mai 2018 im Deutschlandfunk so klar und eindeutig, daß dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Verlierer sind die Hamas und die Fatah im Gazastreifen, als Gewinner kann man das israelische Militär und Netanjahus Regierung ebenfalls kaum bezeichnen, die USA haben ihre Vermittlerrolle im Nahen Osten endgültig verloren, und weiterlesen…

Antisemitisch? Antijudaistisch? Antiisraelisch? Oder gar nicht?

Markus Ehrenberg und Joachim Huber haben im Tagesspiegel vom 19. Mai 2018 die sehr unterschiedlichen Stimmen zusammengetragen, die sich zu der Karrikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung vom 15.Mai geäußert haben. Diese Karikatur stellte den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in der Gestalt der Sängerin Netta dar. Überzeichnet, nicht sehr vorteilhaft. Auf diese Karrikatur weiterlesen…

Transitghetto Izbica – ein Ort vergeblicher Hoffnung

Interessierte Menschen, die sich mit der Geschichte des Dritten Reiches und dabei insbesondere mit den Deportationen von Juden beschäftigt haben, werden bei der Angabe von Deportationszielen immer wieder auf die ungewohnt ungenaue Bezeichnung „Distrikt Lublin“ oder die Angabe „Trawniki bei Lublin“ gestoßen sein. Eine Erklärung dazu findet sich in dem Standardwerk Die „Judendeportationen“ aus dem weiterlesen…

AUSGEWIESEN – eine Ausstellung zur “Polenaktion” 1938 im Centrum Judaicum

Im Oktober 1938 verhaftete die Polizei in Deutschland über 16000 Jüdinnen und Juden , die die polnische Staatsangehörigkeit besaßen, aber oft schon seit Jahrzehnten in Deutschland lebten und arbeiteten. Diese Menschen sollten nach Polen abgeschoben werden. Da Polen ihnen gleichzeitig die polnische Staatsangehörigkeit entzog und sie nicht ins Land einreisen ließ, strandeten sie im deutsch-polnischen weiterlesen…

Hoffnung für die Deportationsrampe – archäologische Bestandsaufnahme am ehemaligen Güterbahnhof Moabit

Im Juni 2017 wurde nach jahrzehntelangem Stillstand der Gedenkort Güterbahnhof Moabit eingeweiht – klein , leicht zu übersehen zwischen Baumarkt und Discounter. Nachdem 2016 der Bereich des Gedenkortes , Zuwegung und Deportationsrampe am Gleis 69 in ihrer gesamten Ausdehnung unter Denkmalschutz gelangten, hat sich  das Landesdenkmalamt jetzt zu einer archäologischen Bestandsaufnahme dieses Geländes entschlossen. In weiterlesen…

Wieviel ist uns die Erinnerung an unsere Vergangenheit wert?

Günter Morsch, der langjährige Leiter der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, beklagt die unzureichende Finanzierung dieser Einrichtungen. Obwohl Politik und Öffentlichkeit nachdrücklich eine effiziente Vermittlung der jüngeren deutschen Geschichte an die nachwachsende Generation fordern, stehen für eine effiziente Museumsarbeit und moderne Präsentation keine ausreichenden Mittel zur Verfügung. Sei es für die nationalsozialistischen Konzentrationslager oder sei es für weiterlesen…