Gemengelage um neues Museum zur Geschichte des Warschauer Ghetto

Die Vorbereitungen der polnischen Regierung für die Gründung eines Museums zur Geschichte des Warschauer Ghetto haben zu einer besonderen Gemengelage geführt. Dieses Museum soll dann unweit des Museum Polin – Geschichte der Juden in Polen liegen. Man mutmaßt, dass das neue Museum eine regierungsgenehmere Sicht auf die zwischen Polen und Israel weiterhin umstrittene Geschichte der weiterlesen…

Entwicklung des Penicillin – Ernst Boris Chain. Wo ist seine Gedenktafel geblieben?

Wann immer über die Entdeckung des Penicillin als erstem modernen Antibiotikum berichtet und geschrieben wird, fällt der Name des schottischen Mikrobiologen Alexander Fleming. Er hatte 1928 aus der Beobachtung eines Zufallbefundes auf die bakterizide Wirkung des Schimmelpilzes Penicillium notatum geschlossen. Selten wird der Biochemiker Ernst Boris Chain erwähnt, der mit Howard Walter Florey gemeinsam das weiterlesen…

Wissenschaft als Herrschaftsinstrument – Anthropologie, Psychologie…

Eine Sendefolge des Deutschlandfunks über die Weihnachtsfeiertage beschäftigte sich mit dem Rassendenken in Europa und in der ersten Welt . Dabei ziehen die Verfasser (Lydia Heller und Azadê Peşmen) eine klare Linie von der Entstehung des Kolonialismus gerechtfertigt durch anthropologische und andere Forschung zur Dominanz einer europazentrierten Herrschafts-, Wirtschafts- und Wissenschaftsauffassung. Der Rassismus als inzwischen weiterlesen…

Jahresrückschau 2018

Januar 2018 Gründung des Vereins Gleis 69 e.V. 27.1.2018 Stolpersteinputzen mit Ibn Rushd – Goethe Moschee, Initiative Thomasiusstraße, Ev. Kirchengemeinde Tiergarten, Gleis 69. e.V. 24.02.2018 Erster Stadtspaziergang 30.03.2018 Erste Begegnung mit der Gedenktafel für die Vermögensverwertungsstelle 10.04.2018 Der Mathilde – Jacob – Platz. Gastbeitrag von Jörn Jensen, Bezirksbürgermeister i.R. 31.05.2018 Ehrung für SchülerInnen der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule weiterlesen…

Antisemitismus in Deutschland – eine Tagung in der Mendelssohn-Remise

Am 11. Dezember 2018 veranstaltete die Deutsche Gesellschaft e.V. eine Tagung zum Antisemitismus in Deutschland, bei der besonders zwei Beiträge erwähnenswert waren. Prof. Wolfgang Benz, früher langjähriger Leiter des Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin gab in seinem Vortrag Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart noch einmal einen Überblick. Zu Anfang stellte er gleich weiterlesen…

Gleis 69 – ein Gedenkort wird lebendig

Gleis 69 – Erinnern an eine deutsche Familie Eine szenische Collage mit Dokumenten von Verfolgten Der Gedenkort am Gleis 69, der an den Berliner Deportationsbahnhof Moabit erinnert, liegt gegenüber der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule. Die Schule sieht sich in der Verantwortung, jeder Generation von Schülerinnen erneut zu vermitteln, was 1942/1943 an diesem Ort während des Nationalsozialismus geschah. Künstler weiterlesen…

Salo Druckers Gedenktafel ist verwahrt

Zur Erinnerung an den Weddinger Stadtarzt Salo Drucker wurde 1990 eine Berliner Gedenktafel am Gesundheitsamt Wedding angebracht. Da dieses Gebäude jetzt wegen umfassender Schimmelkontamination abgerissen werden wird, informierten wir die Historische Kommission zu Berlin von der Situation. Auf unsere Anregung hin nahm die Kommission jetzt die Gedenktafel in Verwahrung. Sobald auf dem Grundstück wieder ein weiterlesen…

Der interreligiöse Dialog ist auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag angekommen

Interreligiöses Stipendium : Der Kirchentag lädt Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens über ein Stipendium zur Teilnahme am Deutschen Evangelischen Kirchentag ein. Der Kirchentag hat langjährige Erfahrung im Dialog zwischen Gläubigen verschiedener Religionen und ermöglicht eine hohe Sichtbarkeit für den interreligiösen Dialog. In Dortmund erwartet der Kirchentag im Jahr 2019 100.000 Teilnehmende und plant rund 2.000 weiterlesen…

Vor 80 Jahren – Beginn der Kindertransporte – jüdische Kinder dürfen nach England reisen. – Jetzt erhalten die Überlebenden eine Entschädigung.

Am 1. Dezember 1938 startete der erste Kindertransport mit jüdischen Kindern nach England. Jüdische Familien hatten sich in ihrer Not von ihren Kindern in der Hoffnung getrennt, dann wenigstens sie vor der Bedrohung durch das NS-Regime in Sicherheit zu wissen. Dem waren intensive Verhandlungen hochrangiger jüdischer Vertreter und englischer Politiker vorausgegangen, bis Kinder im Alter weiterlesen…

Wie soll Berlin mit Antisemitismus umgehen . . .

Der Arbeitskreis Antisemistismus hat mit einer Presseerklärung des Berliner Senats  am 14.12.2018 seine Empfehlungen vorgestellt. Wie weit diese Empfehlungen umgesetzt werden können und wollen, wird die Zukunft zeigen. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, die Empfehlungen unter ein grundsätzliches und handhabbares Motto zu stellen, das für alle Adresssaten in ihrem Arbeitszusammenhang anwendbar ist :Konflikte sind grundsätzlich weiterlesen…