Wer bestimmt die Geschichte?

In der innenpolitischen Diskussion Polens ist die Kollaboration mit dem NS-Besatzungsregime im Zweiten Weltkrieg weiterhin ein heiß umstrittenes Thema. Wie mittlerweile zahlreiche vorwiegend polnische HistorikerInnen belegen konnten, kam es damals in nicht unerheblichem Umfang zu einer Zusammenarbeit mit polnischen Bürgern, z.B. im Rahmen der sogenannten Blauen Polizei. Diese Zusammenarbeit betraf unter anderem die Verfolgung der weiterlesen…

Auf dem Weg zum Deutsch-Polnischen Haus

Heute am 1. September, am Ort der ehemaligen Krolloper, und an dem Ort, an dem 1939 Adolf Hitler den Überfall auf Polen und damit auch den Beginn des Zweiten Weltkrieges verkündete. Hier fand heute eine Gedenkveranstaltung statt. Ihren Charakter bestimmten ausgesuchte Musik des polnisch-jüdischen Komponisten Ignacy Waghalter, Gedichte von Anna Świrszczyńska, ein Interview von Krystina weiterlesen…

Gedenkversammlung zum 84. Jahrestag des Überfalls auf Polen

(Einladung der Stabsstelle für das Deutsch-Polnische Haus) Sehr geehrte Damen und Herren,hiermit laden wir Sie zur Gedenkversammlung zum 84. Jahrestag des Überfalls auf Polen am 1. September ein. Am 1. September 1939 griff das nationalsozialistische Deutschland die Republik Polen an und löste damit den Zweiten Weltkrieg aus. Damit begannen sechs Jahre, in denen Polen geteilt, weiterlesen…

Ehrung im Museum von Treblinka

In einer Feierstunde im Museum der Gedenkstätte Treblinka wurde am 23. Juni 2023 unser Vereinsmitglied Beate Stollberg-Wolschendorf geehrt. Sie erhielt die Verdienstmedaille des Museums Treblinka für ihre langjährige Unterstützung der Gedenkstätte. Als Lehrerin und Historikerin am Gymnasium Bethel/Bielefeld hat sie u. A. ein mehrjähriges Schülerprojekt begleitet, in dem eine zweisprachige Ausstellung auf Polnisch und Deutsch weiterlesen…

Eine Gemeinde in Galizien – vor achtzig Jahren.

Frysztak ist heute ein lebendiger Ort mit Holzindustrie, vielfältigem Kleingewerbe und einem gut besuchten Markt. Er liegt zwischen Rzeszów im Nordosten und Krosno im Südwesten. Die anliegende Eisenbahnlinie wird gerade wieder in Betrieb genommen. Seit dem 16. Jahrhundert leben bereits Juden in Frysztak. In dieser Zeit wird ein Friedhof angelegt. Eine Gemeinde besteht seit Mitte weiterlesen…

1.September 1939 – Deutscher Angriff auf Polen

Mit dem deutschen Angriff auf Polen begann auch der Zweite Weltkrieg und gleichzeitig ein unbeschreibliches Morden in Europa und weltweit. Die Stiftung Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas kündigt für diesen Tag eine Veranstaltung an und bittet Interessierte, sich diesen Termin vorzumerken.art- Gedenkveranstaltung zum 84. Jahrestag des deutschen Angriffs auf Polen 1 September 2023, weiterlesen…

Ausstellung „Der kalte Blick“ in Tarnów

„Der kalte Blick“ / „Zimne spojrzenie“ / „The cold eye“ Nachdem die Ausstellung bereits in Berlin, Wien und Flossenbürg zu sehen war, wird sie jetzt in Tarnów – am Ort des historischen Geschehens – gezeigt. Hier führten im Sommer 1942 zwei Wiener Anthropologinnen pseudowissenschaftliche Untersuchungen im Sinne der nationalsozialistischen Rassenauffassung an jüdischen Familien durch. Hier weiterlesen…

In den Häusern der anderen – Vertreibung und Inbesitznahme in Westpolen.

Die polnische Schriftstellerin Karolina Kuszyk hat dieses Buch 2019 unter dem Titel „Poniemieckie“ („ehemals Deutsch“) veröffentlicht. Es beleuchtet Schicksale vom Kriegsende bis in unsere heutige Zeit – die Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus dem damaligen Schlesien, Pommern und Ostpreußen und die Inbesitznahme vom heutigen Westpolen durch Siedler und Zwangsumgesiedelte aus den abgetretenen ostpolnischen weiterlesen…

Tarnów, eine Stadt zwischen 1918 und 1945

Tarnów ist eine alte Stadt im ehemaligen West-Galizien, Sie liegt keine hundert Kilometer östlich von Kraków und war während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg Ort schrecklicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit. . Die Historikerin Agnieszka Wierzcholska hat fast zehn Jahre mit einem mikrohistorischen Ansatz erforscht, was in dieser Stadt zwischen 1918 und 1945 das Zusammenleben weiterlesen…

Am Wegesrand

Vor dem Dorf Bogusławie unweit von Stepnica auf dem Weg nach Wolin glänzt am Straßenrand ein Davidstern in der Sonne auf. Ein Gedenkstein erinnert hier an einen kleinen Friedhof, den jüdische Familien aus der Gegend Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt hatten. Für die Familien Cohnreich aus Stepnica (Stepnitz), Cohn und Levy aus Żarnów (Alt Sarnow) weiterlesen…