Auch im National Museum of the American Indian in Washington DC sind neben Zeugnissen der indianischen Kultur die Erfahrungen der indigenen Völker mit den europäischen Einwanderern und der späteren US-Administration gut nachvollziehbar beschrieben (Stand Mai 2025).
Hier folgt eine Zusammenstellung exemplarischer Beispiele und Abbildungen. Als Ergänzung der historisch bedeutsamen Entwicklung der Plantagenwirtschaft und der Politik der Sklavenhaltung befindet sich eine Zusammenstellung unter dem Beitrag für das National Museum of African American History & Culture.

Sämtliche folgende Abbildungen und Gegenstände stammen aus dem National Museum of the American Indian in Washington DC. April 2025.




im Unabhängigkeitskrieg.
.

.
Verträge zwischen den indigenen Völkern, den europäischen Kolonialmächten und später den Vereinigten Staaten waren ein wichtiges Instrument der Beziehungen zwischen den verschiedenen Parteien. Sie wurden in unterschiedlichen Sprachen mündlich und schriftlich geschlossen und dadurch auch unterschiedlich beurteilt. Oft wurden sie unter Zwang geschlossen und auch häufig gebrochen.



Nach dem Tod von William Penn fühlten sich seine Söhne nicht mehr an die Verträge gebunden. Die Lenape wurden nach Ohio vertrieben. Später versuchten sie sich den amerikanischen Truppen im Unabhängigkeitskrieg anzuschließen, wurden aber vom Militär weiter nach Westen verdrängt. Nach 1800 gelangten sie schließlich zwangsweise nach Oklahoma, Wisconsin und Ontario.
.

.




.

.
Die Navajo werden aus ihrer Heimat vertrieben und können nach einer Zwangsumsiedlung in die Wüste von Bosque Redondo nach Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehren.






Nachdem den Navajo ursprünglich nur ein Viertel ihrer ursprünglichen Ländereien zurückgegeben worden war, gelang es ihnen, im Laufe des folgenden Jahrhunderts wieder große Teile des angestammten Landes zu erwerben. Damit sind sie das einzige indigene Volk, das heute in seiner alten Heimat angemessen leben kann.
.

.
Erfahrungen verfolgter Völker . . . . . damals wie heute.
.


.
Indianisches Land steht zum Verkauf . . . . 1910.
