Die Arche Noah bringt Menschen zusammen

Ein Theaterbesuch mit dem Enkel kann einem eine erfreuliche Erfahrung vermitteln. So auch der Besuch des Licht- und Schattentheaters „Wir Tiere von der Arche Noah“ im türkischen Theater Tyatrom. Diese Inszenierung entstand in einer einjährigen Arbeit mit zweihundert jüdischen und muslimischen überwiegend türkischstämmigen Familien. Dazu hatten sich das Jüdische Museum Berlin, das Türkische Theater Tyatrom, weiterlesen…

Der Weg christlich getaufter Juden im Dritten Reich

Mechthild Klein berichtet am 21.10.2019 im Deutschlandfunk über das Schicksal der christlich getauften Juden im Dritten Reich. Dabei stützt sie sich auf eine jahrzehntelange Forschung der Hamburger Historikerin Ursula Büttner. Sie schätzt ihre Zahl bei der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten auf etwa 120 000. Trotz der schnell sichtbaren und zunehmenden Gefährdung dieser Christen gab es weiterlesen…

Neue Gedenkstätte für Babi Jar

Die Bemühungen des Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko um ein angemessenes Gedenken für die schrecklichen Verbrechen in Babi Jar führten jetzt zu einem Wettbewerb. Querkraft Architekten mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien, wurden für ihren Entwurf einer Gedenkstätte der erste Preis zuerkannt. baunetz-newsletter berichtete am 22.10.2019 darüber. Bronzeplastik eines jüdischen (?) Jungen, der den Befehl zur weiterlesen…

Die Buchenhecke am Mahnmal Levetzowstraße ist wieder da

Am 21. Oktober war es soweit. Nachdem 2011 die Buchenhecke abgeholzt und die Umgebung des Mahnmals entscheidend verändert worden war – ohne Beteiligung der ursprünglichen Architekten – , nimmt jetzt das Mahnmal wieder weitgehend seine ursprüngliche Form an. Nach Auskunft des Bezirksamtes Mitte stammen die Mittel von ca. 250 000 € für die Wiederherstellung aus weiterlesen…

Interessante Konstellation

Dem derzeit amtierenden Ministerpräsidenten Netanjahu ist eine Regierungsbildung in den vorgeschriebenen 28 Tagen nicht gelungen. Seine Bemühungen mit dem oppositionellen Bündnis Blau-Weiß unter Benny Gantz eine Koalition zu bilden, hatte dieser abgelehnt. Netanjahu wollte seine bisherigen Partner aus dem ultraorthodoxen Spektrum mit in die Regierung einbringen. Außerdem schwebt über ihm weiterhin eine mögliche Anklage wegen weiterlesen…

Viktor Klemperer im Radio

Der Deutschlandfunk hat in sechs Hörfolgen die Tagebücher Viktor Klemperers aus den Jahren 1933 – 1945 zusammengefaßt.Sie sind hier zu finden. Viktor Klemperer lebte lange Jahre als Philologe, Romanist und Schriftsteller in Chemnitz. Er stammte aus einer Berliner Rabbinerfamilie. Ein älterer Bruder war Georg Klemperer, der Chefarzt der Inneren Klinik des Städt. Krankenhaus Moabit bis weiterlesen…

Jüdisches Leben in Berlin. . .

Im Tagesspiegel vom 16.10.2019 beschreibt ein Beitrag, dessen Verfasserin als Alumna des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk vorgestellt wird und die sich selbst als moderne Frau, Feministin, Akademikerin und orthodoxe Jüdin definiert, ihr Leben im durch eine überwiegend christliche Kultur geprägten Berlin. Eine bedenkenswerte Sichtweise. Beim Lesen assoziiere ich die Geschichte der Berliner Jüdischen Gemeinde im weiterlesen…

Was tun?

Nach dem Anschlag von Halle stellt sich, wie schon so oft in den letzten Jahren und Monaten, die Frage, wie reagieren der Staat, die Zivilgesellschaft und jeder einzelne auf die scheinbar aus dem Nichts heraus aufbrechenden Hass- und Gewaltausbrüche. Einen Aspekt dazu beleuchtet das Interview mit Thomas Gabriel Rüdiger im Tagesspiegel vom 12.10.2019. Rüdiger ist weiterlesen…

Trauer, Empörung – und Hilflosigkeit

Zu der Solidaritätsdemonstration nach dem Anschlag in Halle waren am Sonntag auf dem Bebelplatz die unterschiedlichsten Menschen und Gruppen erschienen. Sie einte das Gefühl der Trauer, der Empörung – und der Hilflosigkeit. Das machten die unterschiedlichen Redner wie Mischa Ushakow von der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, Lala Süsskind vom Jüdischen Forum für Demokratie und Antisemitismus oder weiterlesen…